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2Jan/11Off

Apple startet mit Bug ins neue Jahr

Nach der großen Silvesterparty dürfte der ein oder andere am heutigen Neujahrstag verschlafen haben – zumindest wenn er sich auf sein iPhone verlassen hat. Der im Gerät integrierte Wecker funktioniert seit Beginn des Jahres nämlich nicht mehr richtig. Laut Apple soll sich das Problem aber schon bald von selbst beheben. Doch woran lag das Versagen und wie störanfällig ist die neue Technik wirklich? Und gibt es vielleicht einen Trick wie man das Problem übergehen kann?

Erneut ist ein Softwarefehler beim iPhone und beim iPod Touch von Apple aufgetaucht: Seit dem Jahreswechsel erfüllt der integrierte Wecker der Apple-Geräte seinen Dienst nämlich nicht mehr. Provokant gesagt verweigert er sogar das Wecken. Wo genau das Problem liegt lässt sich zum momentanen Zeitpunkt leider noch nicht erörtern. Der Ärger ist jedoch schon jetzt groß: Unzählige iPhone-Besitzer haben sich bereits in diversen Foren über den Fehler beschwert.

Wer sich also am heutigen Neujahrstag auf seinen iPhone- oder iPod-Wecker verlassen hat, dürfte mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit verschlafen haben. Der einzig positive Aspekt, der sich diesem Vorfall abgewinnen lässt: Zumindest hat man heute eine gute Ausrede gehabt, wenn man seinen Termin verschlafen hat.

Die Weckzeit lässt sich zwar problemlos einstellen, der Alarm bleibt jedoch aus. Doch es gibt schon jetzt eine Lösung für dieses Problem. Man muss einfach bei der Weckzeit „Wiederholen“ auswählen. Komischerweise funktioniert das Wecken dann wieder problemlos. Es wird vermutet, dass das Problem schon bald behoben sein wird.

2Jan/11Off

iPad-Magazine unbeliebt

Nach dem anfänglichen Boom der iPad-Magazine lässt schon jetzt die Nachfrage zum Teil scheinbar sehr stark nach. Doch woran liegt es, dass sich die Besitzer der iPads nicht für die exklusiven Magazine zu interessieren scheinen? Liegt es am Preis, der manchmal etwas sehr hoch scheint oder ist man generell nicht bereit für sowas überhaupt zu bezahlen?

So wie es zum momentanen Zeitpunkt aussieht kann nicht einmal Apple-Chef Steve Jobs für gute Verkaufszahlen bei den iPads-Magazinen sorgen. Selbst seine Promotion des kostenpflichtigen iPad-Magazins scheint keinen langanhaltenden Erfolg gebracht zu haben. Im Juni 2010 startete man mit dem Magazin „Wired“. In diesem Monat wurden noch absolut zufriedenstellende 100.000 Downloads verzeichnet. Doch schon in den Folgemonaten sahen die Zahlen weitaus schlechter aus. So erzielte man teilweise nur noch 20.000 Downloads pro Monat. Diese Entwicklung dürfte die Anbieter keinesfalls zufriedenstellen. Bei der Konkurrenz scheint es allerdings noch schlechter zu laufen. Hier erreicht kaum ein Magazin die 20.000er-Hürde im Monat.

Jetzt stellen sich natürlich viele die Frage warum die iPad-Magazine keinen durchschlagenden Erfolg erzielen konnten. Wahrscheinlich liegt es am Preis, der für ein Online-Magazin doch etwas hoch scheint. Man darf gespannt sein wie die Entwickler diesem negativen Marktstart entgegenwirken wollen und können.

2Jan/11Off

iPhone 4 und iPad Top-Produkte bei Ebay in Amerika

In Deutschland hat es im vergangenen Jahr zwar kein Apple-Produkt auf eine Top-Platzierung der meistverkauften Produkte bei Ebay geschafft, doch in Amerika sieht es da schon ganz anders aus. Allein im Jahr 2010 wurden hier etwa 1,6 Millionen iPhones verkauft. Hinzu kommen noch 620.000 iPads. Besonders überraschend ist die Top-Platzierung des iPhone 4, weil es gerade mal ein halbes Jahr Zeit hatte sich auf dem Online-Markt durchzusetzen – erschienen ist es nämlich erst im Juni.

Betrachtet man nur die Begriffe nach denen bei Ebay in Amerika gesucht wurde, landet das iPhone trotzdem auf dem ersten Platz. Ziemlich dicht gefolgt von einem anderen Apple-Produkt auf Rang fünf: Dem iPad. Auf den anderen Top-Platzierungen befinden sich eher weniger Technik-Produkte. So wird bei Ebay in Amerika zum Beispiel auch sehr gerne nach Barbie-Puppen oder Hot Wheels gesucht. Aber auch Militär Jacken und Spielzeug sind sehr beliebte Suchwörter. Doch das nur in Amerika. Bei Ebay-Deutschland wird am meisten – man mag es gar nicht glauben – nach künstlichen Fingernägeln gesucht.

2Jan/11Off

Datenschutzpanne im App Store?

Schlechte Nachrichten gibt es zum Start des neuen Jahres für Apple. In Amerika hat man das Unternehmen jetzt nämlich wegen angeblichen Verstoßes gegen Datenschutzbestimmungen verklagt. Der Vorwurf: Einige Anbieter hätten unerlaubterweise persönliche Daten der Nutzer unter anderem auch für Werbezwecke gesammelt. Doch inwieweit sind die Vorwürfe ernst zu nehmen und hat Apple hier wirklich Mitschuld?

Apple scheint mal wieder Probleme mit der amerikanischen Justiz zu bekommen: Zumindest vor Gericht wird es den Konzern über kurz oder lang wegen eines angeblichen Datenschutzverstoßes führen. Scheinbar hat man diverse Apps über das Hintertürchen dazu genutzt persönliche Daten der jeweiligen Besitzer herauszufinden, um diese dann zu Werbezwecken verwenden zu können. Eine Zustimmung dafür habe der Nutzer dafür jedoch zu keinem Zeitpunkt gegeben.

Jetzt ist der Streit vor einem amerikanischen Gericht gelandet. Man fordert neben der sofortigen Abschaffung des Datensammelns auch einen entsprechenden Schadensersatz. Konkret geht es bei dem Vorwurf um die sogenannte UDID-Nummer, die jedes einzelne Gerät von Apple eindeutig und zweifelsfrei registriert. Apple sei in dieser Hinsicht zwar nicht Täter, aber nach Auffassung der Kläger in jedem Fall mitverantwortlich. Man darf gespannt sein wie das Gericht in den USA entscheiden wird und was sich in naher oder ferner Zukunft wirklich verändern wird.