Planet-Apfel.de
20Mai/11Off

iPhone: Dem Perfektionismus verfallen?

Mit dem iPhone hat Apple den Markt der Smartphones revolutioniert. Bis zur Veröffentlichung des iPhones gab es kein Gerät auf dem Markt, das auch nur annähernd mit den Funktionen vom Apple-Gerät mithalten kann. Die Folge war abzusehen: Millionen und Abermillionen iPhones wurden gekauft. Das iPhone erringt binnen kürzester Zeit Kultstatus. Doch noch immer scheint man bei Apple nicht zufrieden zu sein. Ist das iPhone dem Perfektionismus verfallen?

Das iPhone kann schon jetzt (fast) alles. Doch noch immer gibt es Überarbeitungsbedarf. So wird zum Beispiel von vielen Fachleuten die fehlende oder mangelhafte Spracherkennung beim iPhone kritisiert. Google bietet bereits seit Längerem eine relativ gut entwickelte Sprachsuche an. Jetzt plant scheinbar auch Apple die Entwicklung einer solchen Spracherkennung intensiv zu fördern. Das lassen gleich mehrere Sprach-Patente vermuten, die scheinbar von Apple eingereicht wurden. Wie es momentan heißt, steht man angeblich bereits in Verhandlungen mit der bekannten Spracherkennungsfirma Nuance.

Eine weiterer Aspekt, der darauf schließen lässt, dass Apple der Spracherkennung in Zukunft höhere Priorität zusprechen will, sind die aktuellen Stellenausschreibungen des Unternehmens. Scheinbar sucht Apple nämlich nach speziellen Entwicklern für Spracherkennung. Das Unternehmen mit dem Apple den Gerüchten zufolge in Verhandlungen stehen soll, bietet schon jetzt zwei recht gute Spracherkennungs-Apps an. Diese sind sogar kostenlos. Im App Store findet man zum Beispiel „Dragon Dictation“.

20Mai/11Off

Mit dem iPhone den Rasen mähen lassen

So langsam kommt wieder die Zeit, in der regelmäßiges Rasenmähen unabdingbar wird. Zumindest dann, wenn man beim Blick aus dem Fenster auf einen gepflegten Garten blicken will. Doch leider mäht sich der Rasen nicht von selbst. Oder etwa doch? Eine spezielle iPhone-Anwendung macht es jetzt möglich den Rasen mähen zu lassen. Fakt oder Fake?

Eine neue App fürs iPhone namens „MyAutomower“ verspricht beeindruckende Dienste. Dank der Anwendung aus dem App Store soll sich der Rasen in Zukunft nämlich von alleine mähen. Benötigt wird hierzu allerdings ein spezielles iPhone aus dem Hause Husqvarna. Diese Firma stattet die jeweiligen iPhones mit einem besonderen SMS-Modul sowie mit einem GPS-Empfänger aus.

Der kleine Wunderrasenmäher arbeitet völlig selbstständig und reagiert auf SMS vom iPhone. Gemäht wird ein vorher mit einem Kabel abgegrenzter Bereich. Dank des GPS-Empfängers kann der Rasenmäher von allen Orten der Welt geortet werden. Ein Schnäppchen ist das natürlich nicht: Die App selbst ist zwar kostenlos, dafür muss für GPS-Empfänger und dem SMS-Modul tief in die Tasche gegriffen werden. Man muss also mit einem Preis im mittleren vierstelligen Bereich rechnen.

20Mai/11Off

Motorola Xoom: Ein iPad-Konkurrent?

Mit dem Xoom schickt Motorola einen neuen Konkurrent zum iPad ins Rennen. Doch wie stehen die Chancen für den Neuling auf dem von Apple klar dominierten Tablet-Markt? Wird es Motorola schaffen sich mit dem eigenen Tablet-PC auf dem Markt etablieren zu können oder steht man gegen das iPad machtlos da?

Lange hat es auf sich warten lassen, Anfang dieses Jahres ist es dann endlich vorgestellt worden: Das Motorola Xoom erreicht den Markt. Muss sich Apple jetzt fürchten? Zwar hält Apple zum momentanen Zeitpunkt noch einen Großteil des Marktanteils auf dem Tablet-Markt, doch die Konkurrenz wird immer größer. Selbst Amazon plant scheinbar in Zukunft ein eigenes Tablet auf den Markt zu bringen (planet-apfel.de berichtete). Doch wie sieht es konkret beim Motorola Xoom aus? Stellt dieser Tablet-PC ein konkurrenzfähiges iPad dar?

Als Betriebssystem hat man sich bei Motorola für Android entschieden. Damit unterscheidet es sich schon einmal vom iPad (iOS betrieben). Der Bildschirm des Xoom ist sogar etwas besser in der Auflösung als das iPad. Auch eine der beiden Kameras ist besser als die der aktuellen iPad-Generation. Den ersten Schrecken erlebt so manch ein Xoom-Anwender bereits beim Einschaltversuch. Skurril: Die Entwickler haben den Einschaltknopf versteckt auf der Rückseite neben der Kamera platziert. Zum Einschalten muss das Gerät also erst angehoben werden. Zu umständlich.

Insgesamt wirkt das Motorola Xoom im Vergleich zum iPad 2 als Schritt in die Vergangenheit. Es gibt jedoch nicht nur Negatives vom Motorola-Tablet zu berichten. So überzeugt zum Beispiel die Tatsache, dass das Xoom in der Lage ist Flash abzuspielen. Das kann selbst das iPad 2 nicht. Überschattet wird dieser Vorteil jedoch schon wieder von der geringen Auswahl an Apps. Im Android-Store ist die Auswahl aktuell nämlich noch sehr eingeschränkt. Das App Store von Apple bietet dagegen eine riesige Auswahl an Anwendungen.

Xoom oder iPad (2)? Schlussendlich steht für uns nach wie vor das Apple-Tablet auf dem ersten Platz. Zumal sich die Geräte preislich nicht wirklich voneinander unterscheiden.