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31Okt/11Off

Apple arbeitet an neuem ultraflachem 15 Zoll MacBook

Apple arbeitet derzeit an einer Erweiterung des MacBook Produktsortiments. Wie die japanische Internetplattform Macotakara berichtet, entwickeln die Ingenieure des Elektronikriesen aus Cupertino zurzeit ein ultradünnes und besonders leichtes MacBook. Dieses soll sich Gerüchten zufolge sogar bereits in der Testphase befinden.

Wird das neue MacBook aussehen wie das MacBook Air?

Wie Macotakara berichtet, soll eine bisher leider unbekannte Quelle bestätigt haben, dass bei dem superleichten und ultradünnen 15-Zoll-Notebook besonders das Display im Vordergrund stehen würde. Das neue MacBook soll genauso wie bereits die MacBook Air Reihe ohne optisches Laufwerk auf den Markt kommen. Auch soll es sich beim Design eher an das MacBook Air anlehnen. Zwar berichtet Macotakara von einem MacBook Air, doch andere Seiten, wie zum Beispiel The Next Web, ließen hingegen verlauten, dass Apple weiterhin an der Zusatzbezeichnung Pro festhalten würde. Dadurch würde man auch die großen MacBook Modelle mit einer Displaygröße von 15 und 17 Zoll besser von den kleineren MacBook Air Versionen unterscheiden können.

Redesign so gut wie amtlich - neue Prozessoren denkbar!

Die Tatsache, dass es ein Redesign geben wird, ist in diesem Zusammenhang fast beinahe sicher. So hatte es bereits im Juli dieses Jahres erste News darüber gegeben, dass in Cupertino ein flaches 15-Zoll-MacBook entwickelt wird. Und schon hier war bereits darüber berichtet worden, dass Apple an einem komplett neuen MacBook-Design arbeiten würde.

Im Juli 2011 hatte Apple seine neuen MacBook Air Modelle der Öffentlichkeit präsentiert, in denen die aktuellen Prozessoren Intel Core i5 und i7 verbaut wurden. Daher liegt die Vermutung nahe, dass in dem neuesten MacBook Intels Ivy-Bridge-Prozessoren zum Einsatz kommen könnten, die im ersten Halbjahr des kommenden Jahres 2012 auf den Markt gebracht werden sollen.

31Okt/11Off

Apple testet neues Betriebssystem Mac OS X 10.8

Es ist noch nicht allzu lange her, dass der US-amerikanische Elektronik-Konzern Apple sein neues Betriebssystem Mac OS X 10.7 Lion der Öffentlichkeit präsentiert hat. Am 20. Juli wurde das neue 3,5 Gigabyte umfassende und gerade einmal 23,99 Euro teure Apple Betriebssystem im App-Store zum Download freigegeben. Bereits am ersten Tag war es mehr als eine Million Mal heruntergeladen worden. Die neuesten Funktionen, der insgesamt rund 250, dürften wohl zweifelsohne Mission Control und das LaunchPad sein, aber auch die neuen MultiTouch-Gesten, AirDrop und vieles mehr sind für viele Nutzer durchaus interessant.

Mac OS X 10.8 bereits in der Testphase

In der Vergangenheit hatte Apple, seit Mac OS X 10.3 Panther, etwa im Zwei-Jahres-Rhythmus ein neues Betriebssystem herausgebracht. Daher wäre es denkbar, dass im Jahr 2013 das nächste Betriebssystem folgen dürfte. Dass die Ingenieure aus Cupertino aber schon längst an der Entwicklung des neuen Betriebssystems Mac OS X 10.8 arbeiten, ist daher nachvollziehbar. Die Betreiber der Internetplattform MacRumors konnten sogar bereits zahlreiche Zugriffe auf ihre Internetseiten über das Betriebssystem Mac OS X 10.8 verzeichnen. Die Zugriffszahlen sind vor allen Dingen in den letzten Tagen enorm angestiegen. Zwar besteht die Möglichkeit, dass User ihre spezifischen Daten manipulieren, doch verraten die IP-Adressen die tatsächliche Herkunft der Zugriffe und diese konnten zweifelsfrei Apple zugeordnet werden.

Welchen Beinamen wird Mac OS X 10.8 von Apple wohl bekommen?

Nun stellt sich lediglich noch die Frage, ob Apple seinem nächsten Betriebssystem auch wieder einen individuellen Namen wie Panther, Snow Leopard oder Lion verpassen wird und wie dieses dann heißen könnte. Betrachtet man das Ganze allerdings einmal von dem Punkt, dass der Löwe der König der Tiere ist, wäre es aber auch denkbar, dass Apple hier einen Bruch begehen und auf eine Namensgebung komplett verzichten könnte.

30Okt/11Off

Apple hat 3D-Landkarten-Spezialist C3 Technologies übernommen

Laut einem aktuellen Bericht des Blogs "9to5 Mac" hat der US-amerikanische Elektronik-Konzern Apple den 3D-Kartendienst C3 Technologies übernommen. Dementsprechend arbeiten drei Mitarbeiter der Firma seit kurzem für Apples iOS-Team. Zu diesen Personen zählt auch Mattias Astrom, seines Zeichens ehemaliger CEO des Startup-Unternehmens.

Schon mehr als 100 Städte als 3D-Karte digitalisiert

C3 Technologies war mit dem Spin-Off des schwedischen Automobilherstellers Saab betraut gewesen. Darüber hinaus zählte auch die Entwicklung von digitalen fotorealistischen 3D-Karten verschiedener Großstädte zu den Aufgaben der Firma. So sind bereits mehr als 100 Städte wie zum Beispiel Berlin, London, New York und San Francisco als 3D-Karte digitalisiert worden. Im Februar dieses Jahres machte die Meldung hinsichtlich der Portierung auf Android und iOS die Runde und C3 Technologies stellte auch App-Entwicklern seine Karten zur Lizenzierung bereit. Schwedische Medien hatten den Verkauf von C3 Technologies bereits im vergangenen August vermeldet, der Käufer war jedoch bis vor kurzem unbekannt geblieben.

Wird Google Maps auf Apple-Mobilgeräten bald der Vergangenheit angehören?

Apple greift bei seinen Mobilgeräten auf Googles Kartendienst Maps zurück, doch schon seit längerer Zeit kursierten Gerüchte, die besagten, dass das Unternehmen aus Cupertino bereits an einem eigenen Kartendienst sowie einer eigenen Navigationslösung arbeite. Hierfür hatte man zum einen Unternehmen übernommen, die auf die Bereiche Navigation und Karten spezialisiert sind und zum anderen fähige Entwickler gesucht.

30Okt/11Off

Apple kündigt Lösung für Akku-Probleme des iPhone 4S an

Erst vor kurzem hatten wir darüber berichtet, dass das brandneue iPhone 4S des US-amerikanischen Elektronik-Riesen Apple in punkto Akku-Leistung bei einer Prüfung der Stiftung Warentest schlechtere Werte erzielte, als sein Vorgänger. Und das, obwohl das Unternehmen aus Cupertino den Akku des neuen Smartphones als verbessert angepriesen hatte.

Nutzer sollen Anwendung installieren

Doch nicht nur die Stiftung Warentest entlarvte die im Vergleich zum iPhone 4 schlechtere Akku-Leistung. So gibt es auch zahlreiche Nutzer, die entweder Beschwerden eingereicht oder in Foren entsprechende Diskussionen geführt haben. Apple ist dies natürlich nicht verborgen geblieben und daher hat der Konzern nun angekündigt, sich um das Problem kümmern zu wollen. In einem aktuellen Bericht des britischen Guardian heißt es in diesem Zusammenhang, dass Apple bereits Kontakt zu einigen betroffenen iPhone 4S-Besitzern aufgenommen hat. Demnach sollen die Nutzer eine spezielle Anwendung auf ihrem Smartphone installieren, sodass das Unternehmen mit der Analyse des Problems beginnen kann.

Laut Informationen von Apple soll das iPhone 4S im Standby-Modus bis zu 200 Stunden halten. Zahlreichen Kunden berichteten nun allerdings übereinstimmend, dass das Gerät bereits nach nur acht Stunden vollständig entladen war, und das obwohl sie es nicht intensiv genutzt hatten. Die genauen Gründe für diese kurze Akku-Laufzeit sind zum jetzigen Zeitpunkt noch vollkommen unklar. Apple selbst war bis jetzt noch zu keiner Stellungnahme bereit.

Deutsche Telekom berichtet von Netzproblemen einiger Nutzer

Die Akku-Laufzeit scheint allerdings nicht das einzige Problem zu sein. Dementsprechend berichtete die Deutsche Telekom vergangene Woche, dass sich mehrere Kunden über Netzprobleme beschwert hatten. Diese äußerten sich beispielsweise beim Versand von SMS oder Verbindungsabbrüchen. Die Schwierigkeiten treten auf, wenn die Nutzer eine im Vorfeld aktivierte Micro-SIM Karte, samt aktiviertem PIN-Schutz, in das iPhone 4S einlegen. Von diesem Problem seien aber auch andere Anbieter betroffen.

iPhone 4S trotz alledem äußerst beliebt

Trotz dieser vermeintlichen Schwachpunkte erfreut sich der neue Apple Bolide größter Beliebtheit. So erzielte das Gerät schon jetzt rekordverdächtige Verkaufszahlen und ging alleine am ersten Wochenende mehr als vier Millionen Mal über die Ladentheken. Apple sprach von einem großartigen Start, der seinesgleichen sucht.

30Okt/11Off

Produktion der Unibody Gehäuse läuft wieder auf vollen Touren!

Wie vor einigen Tagen berichtet wurde, war die Produktion der Unibody Gehäuse für Apples MacBook Pro und MacBook Air stark gefährdet, da die Fabrik der „Catcher Technology“ die Produktion vollständig einstellen und einige Teile des Betriebes schließen musste. Zahlreiche Anwohner hatten sich immer wieder über „eigenartige Gerüche“ beschwert, die von der Fabrik ausgegangen seien. In dieser Fabrik wurden rund 60 Prozent aller Unibody-Gehäuse produziert, die bei Apples Mac Computern zum Einsatz kamen. Deshalb hatte die teilweise Schließung des Werks selbstverständlich auch für große Aufregung im Hause Apple gesorgt, da es möglicherweise zu Produktions- und folglich auch Lieferproblemen hätte kommen können.

Catcher Technology gibt Entwarnung

Zunächst war unklar, wie lange der Ausfall der Produktion wohl andauern würde. Doch am 26. Oktober hatte Catcher Technology endlich Entwarnung gegeben und mitgeteilt, dass die Produktion noch in den kommenden Tagen wieder aufgenommen werden könne, da der Betrieb wieder verfügbar sei und die Belegschaft auch wieder die volle Kapazität bringen könne.

Wäre die Produktion auch weiterhin ausgefallen, hätte sich der US-amerikanische Konzern Apple eine Alternativ-Lösung suchen müssen. Schließlich wurden im September-Quartal insgesamt etwa 4,9 Millionen Mac ausgeliefert. Durch die insgesamt etwa 40 Prozent Produktionsverlust hätte dies zur Folge gehabt, dass Apple rund 2 Millionen weniger Gehäuse bekommen hätte.

30Okt/11Off

iPhone 4S Schwachpunkt – Stiftung Warentest bemängelt Akku-Leistung!

Das brandneue iPhone 4S von Apple ist seit nunmehr etwas über zwei Wochen auf dem deutschen Markt erhältlich. Obwohl die Freude über das heiß ersehnte Smartphone bei vielen Nutzern noch nicht ganz abgeflacht ist, tauchen nun schon die ersten Kritikpunkte an dem Nachfolger des iPhone 4 auf. Die Stiftung Warentest hat den Apple Boliden nun nämlich genau unter die Lupe genommen und festgestellt, dass der Akku beim iPhone 4S nicht so leistungsfähig ist wie beim Vorgängermodell.

Akku-Laufzeit kürzer als erwartet!

Beim Teardown durch iFixit fiel zunächst der etwas größere Akku im iPhone 4S auf. Denn der verbaute Akku weist eine Kapazität von 5,3 Wh auf, der Akku des iPhone 4 hingegen nur 5,25 Wh. Dennoch enttäuscht das iPhone 4S durch eine kürzere Akku-Laufzeit. Zu diesem Urteil kam nun die Stiftung Warentest, die das iPhone 4S ausgiebig getestet hat. Überraschend ist dieses Ergebnis vor allem, da Apple selbst eine höhere Akku-Laufzeit angegeben hat. Allerdings kam auch die Zeitschrift „Computerbild“ bei einem Test zu einem ähnlichen Resultat.

Nur 8,5 Stunden bei der Dauertelefonie

Bei der Telefonie schafft das iPhone 4S gerade einmal 8,5 Stunden, während der Vorgänger in diesem Zusammenhang trotz schwächerem Akku 1,5 Stunden mehr zu bieten hat. Für zusätzliche Kritik sorgte auch die Tatsache, dass die Nutzer das stromfressende UMTS nicht deaktivieren können. Doch auch in der iPod-Funktion konnte das iPhone 4S nicht überzeugen. Lediglich 44 Stunden Musikspaß gönnt das iPhone 4S seinen Nutzern. Das iPhone 4 kam bei der Nutzung als Musikspieler immerhin auf 60 Stunden Laufzeit und somit 16 Stunden mehr..

Stromfresser A5 Dual-Core Prozessor?

Als Grund für diese schlechten Akku-Laufzeiten sehen die Tester der Stiftung Warentest den A5 Dual-Core Prozessor. So scheint es, als wäre es dem US-amerikanischen Konzern aus Cupertino nicht gelungen, den erhöhten Strombedarf des leistungsfähigeren Chips auszugleichen. Dennoch erntet das iPhone 4S auch ein ausdrückliches Lob. Denn die 8 Megapixel Kamera, das neue mobile Betriebssystem iOS 5 und auch die neue Antenne konnten im Test voll und ganz überzeugen.

27Okt/11Off

Apple sichert sich die Dienste von Yahoo-Rechenzentrumschef

Laut eines aktuellen Artikels von „GigaOm“ wurde der seit 2005 für Yahoos Global Data Center Infrastructure verantwortliche Vice President Scott Noteboom von dem US-amerikanischen Elektronikriesen Apple abgeworben. Aus dessen LinkedIn-Profil geht hervor, dass er bei Apple nun den Posten eines "Distinguished Gentleman“ innehat.

Flexibel einsetzbar und langjährige Berufserfahrung

Aller Voraussicht nach wird Scott Noteboom seine Zuständigkeit bei Apple in der Anpassung der Server-Infrastruktur an die durch iTunes und die Einführung von iCloud gestiegenen Anforderungen finden. Es wird vermutet, dass das US-amerikanische Unternehmen eine Milliarde Dollar investiert hat, um in Maiden (North Carolina) ein 500.000 qm großes Rechenzentrum errichten zu lassen. Der Bau soll angeblich den Spitznamen „Orchard“ (im Deutschen: Obstgarten) tragen. Laut Spekulationen von Beobachtern werden in der Server-Farm die Clouddienste gehostet, an denen Apple derzeit arbeitet. Das Unternehmen hat diese Annahme jedoch bislang nicht bestätigt.

Noteboom kann eine mehr als 15-Jährige Berufserfahrung in diesem Bereich vorweisen. Neben der Rolle des Chefarchitekten und Gründer der Initiative zum eigenverantwortlichen Bau und Betrieb von Rechenzentren bei Yahoo, war er auch am Hühnerstall-Design des Data Centers in Lockport (New York) beteiligt. Das außergewöhnlich energieeffiziente Center wurde im September 2010 von Yahoo in Betrieb genommen. Aus der Kurzbiografie des ehemaligen Yahoo-Mitarbeiters, die auf der Website des Data Center Institute zu finden ist, geht hervor, dass zu dessen Aufgabenbereichen die Planung, Konstruktion und Installation, sowie der Betrieb und das Stilllegen der Rechenzentren gehörten.

iCloud bietet jede Menge Möglichkeiten

Mit dem Start des Regelbetriebs von iCloud am 12. Oktober bietet sich den Nutzern nicht nur genügend Speicherplatz für Musik, Videos, Fotos, Dokumente oder Apps. Auch die Synchronisation von E-Mails, Kontakten und Kalendereinträgen, sowie Notizen, Lesezeichen und Erinnerungen zwischen iOS-Geräten, PCs und Macs gehört zu den technischen Möglichkeiten der iCloud. Für die tägliche Sicherung von Nachrichten, Dateien, Anwendungsdaten und Einstellungen ist eine Backup-Funktion integriert. Im iBook-Store oder im App-Store erworbene Artikel können durch den Dienst mit maximal zehn Geräten abgeglichen werden.

23Okt/11Off

Smartphones: Samsung überholt Apple!

Obwohl sich das Apple iPhone bei den Nutzern großer Beliebtheit erfreut, konnte der südkoreanische Konzern Samsung deutlich mehr Smartphones im dritten Quartal verkaufen als sein US-amerikanischer Konkurrent.

Wie das Wall Street Journal berichtet, handelte es sich hierbei um mehr als 20 Millionen verkaufte Smartphones aus dem Hause Samsung und lediglich 17 Millionen Smartphones von Apple. Mit einer Verkaufszahl von etwa 16,7 Millionen Geräten kommt kurz nach Apple auch schon das finnische Unternehmen Nokia. Hier zeichnet sich ganz klar ein gewisser Kampf der Giganten ab, den Samsung zumindest den Verkaufszahlen des dritten Quartals zufolge gewonnen hat.

Samsung liegt deutlich vor Apple

Zwar liegt Samsung mit einer Stückzahl von 20 Millionen verkauften Smartphones ganz klar vor Apples 17,1 Millionen verkauften Geräten, doch hat Apple in punkto Umsatz und Gewinn eindeutig die Nase vorn. Im zweiten Quartal 2011 hingegen befand sich Apple mit 20,3 Millionen verkauften Smartphones ganz klar an der Spitzenposition und lag deutlich vor Samsungs 17,3 Millionen verkauften Geräten. Es hatte also gerade einmal ein viertel Jahr gedauert, bis Samsung den Spieß umdrehen konnte. Und das, wo Apple doch derzeit immer populärer wird.

Das mobile Betriebssystem von Google, Android, soll laut aktuellen Marktanalysen der Hauptgrund für die hohen Verkaufszahlen von Samsungs Smartphones sein. Android Smartphones verkaufen sich im Vergleich zu solchen mit dem Betriebssystem Bada oder Windows 7 wesentlich besser.

iPhone 4S Schuld an geringen Verkaufszahlen?

Apples Fan-Gemeinde ist unglaublich groß, das steht außer Frage. Und genau das könnte wohl auch der Grund sein für den starken Einbruch der Verkaufszahlen von Apples Smartphones im letzten Quartal. Denn schließlich ging es in den letzten Monaten heiß her in der Gerüchteküche. Immer wieder gab es neue Spekulationen um das neue iPhone 5, das nach und nach immer mehr begehrt wurde. Aufgrund des anstehenden Veröffentlichungstermins des neuen iPhones hatte natürlich der Großteil der Apple-Kunden auf den Verkaufsstart gewartet und wollte kein Geld für ein „altes“ iPhone ausgeben. Somit liegt es also auf der Hand, weshalb Apple im Quartal vor dem Release des neuen iPhone-Modells so wenige Geräte verkaufen konnte. Bewiesen wird dies ganz klar durch die unglaublich hohen Verkaufsrekorde des iPhone 4S unmittelbar nach dem Verkaufsbeginn.

Zum Jahresende wird es noch einmal spannend

Samsung hatte kürzlich in Hongkong eine Pressekonferenz abgehalten, die Apple wohl etwas sauer aufstoßen dürfte. Denn hier hatte Samsung der Öffentlichkeit sein neues Galaxy Nexus vorgestellt. Das Smartphone verfügt über ein 4,65 Zoll großes Display, das eine maximale Auflösung von 1280 x 720 Pixel erreicht, sowie Android 4.0 Ice Cream Sandwich und dürfte dem iPhone 4S enorm Konkurrenz machen. Preislich reiht sich das Gerät bei etwa 600 bis 650 Euro in der Klasse des iPhones ein.

23Okt/11Off

Telekom bietet iPhone 4S Kunden Austausch der Micro-SIM an

Kaum, dass das iPhone 4S zum Verkauf freigegeben war und von Millionen Apple Fans in Empfang genommen wurde, gab es schon die ersten Probleme. Am 18. Oktober hatten wir bereits darüber berichtet. Zahlreiche Besitzer des heiß begehrten neuen iDevice hatten sich in User-Foren zu Wort gemeldet und über Probleme wie etwa plötzliche Unterbrechungen während eines Telefongespräches, Verzögerungen beim SMS-Versand oder den gänzlichen Verlust der Mobilfunkverbindung geklagt.

Neue SIM-Karte soll Abhilfe schaffen!

Wie die Deutsche Telekom nun bekannt gegeben hat, wolle der Konzern den betroffenen iPhone 4S Kunden eine neue Micro-SIM-Karte anbieten. Diese könne sich jeder Smartphone-User, dessen iPhone 4S eben diese bekannten Probleme verursacht, in jedem beliebigen Telekom-Shop oder sogar telefonisch über die Hotline im Austausch gegen die alte SIM-Karte holen.

Ursache bislang nicht bekannt

Derzeit wird noch darüber spekuliert, ob denn das mobile Betriebssystem iOS 5 etwas mit den Problemen zu tun haben könnte, ob die im iPhone 4S verbaute Hardware Schuld daran trägt oder ob die SIM-Karte der schuldige Part ist. Möglich ist allerdings auch ein Zusammenspiel aller drei Komponenten. Die Deutsche Telekom ist sich zumindest bisher sehr sicher, dass ihre SIM-Karten die bestehenden Komplikationen nicht verursachen.

Alternative Lösung

Wer allerdings keine neue SIM-Karte einsetzen möchte, sondern lieber auf eine handfeste Problemlösung warten möchte, der kann die Probleme auch anderweitig lösen. Dies ist über die Deaktivierung der SIM-PIN möglich. Die Deutsche Telekom ist derzeit noch dabei, gemeinsam mit Apple eine Problemlösung auszuarbeiten. Wann diese jedoch veröffentlicht werden wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch unklar.