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1Nov/11Off

Wird Apple seine Mac Pro Reihe aufgeben?

Wer sich Gedanken über den US-amerikanischen Elektronik-Riesen Apple macht, der denkt zu allererst automatisch an das iPhone, den iPod und das iPad. Auch das MacBook und der iMac sind hier oft im Gespräch. Doch der Mac Pro gerät als Desktop-Variante immer mehr in den Schatten der übrigen Apple-Geräte.

Dabei stellt der Mac Pro mit seinen bis zu 64 Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu 12 Kernen doch eigentlich ein wahres High-End-Gerät dar. Schaut man einmal lange Zeit zurück, wird man schnell feststellen, dass Apple bei seiner Mac Pro Reihe, seinem besten Desktop-PC im Portfolio, schon seit gut einem Jahr nichts mehr verändert hat. Aufgrund seiner Leistung und der einfachen Möglichkeit ihn aufzurüsten, hatten gerade Profis den Mac Pro sehr zu schätzen gewusst. Doch, seit etwa einem Jahr gab, es keine Veränderung mehr. Bei herkömmlichen Aufgaben wird der aktuellste Mac Pro sogar bei einigen Benchmarks vom aktuellen iMac mit verbautem Core-i7-Prozessor und Solid State Disk gnadenlos überrannt.

Apple behandelt seinen Mac Pro sehr stiefmütterlich

Nicht nur, dass die Hardware des Mac Pro seit einem geschlagenen Jahr nicht mehr verändert wurde. Auch das Aluminium-Gehäuse hat sich seit dem im Jahr 2003 eingeführten Power Mac G5 nicht mehr wirklich verändert, auch wenn es regelmäßig optimiert wurde. Erst wurde angenommen, Apple hätte eine neue Mac Pro Reihe geplant und würde auf das Erscheinen neuer Xeon-Prozessoren warten. Doch mittlerweile deutet alles vielmehr darauf hin, dass das Unternehmen aus Cupertino die gesamte Produktfamilie einstellen will.

Die Tage des Mac Pro scheinen wohl gezählt

Wie auf der Internetseite von AppleInsider zu lesen ist, soll sich das Apple-Management bereits im Mai dieses Jahres über die Rentabilität der Mac Pro Reihe unterhalten haben. Der Sales-Bereich des kalifornischen Technologie-Unternehmens lässt verlauten, dass der Mac Pro nicht mehr lange existieren würde, da die Nachfrage sowohl beim Endverbraucher als auch im Business-Bereich stark gesunken sei und, dass sich eine weitere Unterstützung dieser Produktfamilie nicht mehr lohnen würde. Ein weiterer Grund für die Entscheidung, den Mac Pro in seinen wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden, ist die neue Thunderbolt-Schnittstelle, die inzwischen in sämtlichen Mac Geräten verbaut wurde – nur eben nicht im Mac Pro. Schon einmal hatte Apple nur noch eine geringe Nachfrage und ebenso geringe Verkaufszahlen verzeichnen können, weshalb schließlich die Produktion der damaligen Server-Familie Xserve eingestellt worden ist.

Wird eine neue Mac Pro Generation kommen?

AppleInsider berichtet aber auch, dass Apple bereits eine vollkommen neue Mac Pro Generation entwickeln würde. Doch ist bisher leider noch nicht bekannt, ob diese Generation überhaupt auf den Markt kommen wird und wann dies sein wird.

1Nov/11Off

Mac OS X wird durch neuen Trojaner bedroht

Wie nun bekannt gegeben wurde, existiert seit kurzem ein neuer Trojaner, der speziell die User eines Mac OS X Betriebssystems bedroht. Entwickelt worden sei der Trojaner wohl, um sensible Daten ausspionieren zu können. Auch soll der „DevilRobber“ oder auch „OSX/Miner-D“ genannte Trojaner die GPU des Systems kontrollieren, um BitCoins zu generieren, die zur elektronischen Zahlung verwendet werden, ohne eine Autorisierung durch die Bank zu benötigen.

Darüber hinaus soll es dem Trojaner gelingen, Benutzernamen und Passwörter erfolgreich auszulesen. Zudem ist es möglich Screenshots zu generieren, die im Anschluss daran auch gleich versendet werden. Script-Dateien können ebenfalls ohne Probleme geöffnet und ausgelesen werden. Und eine weitere Gefahr besteht darin, dass der Trojaner sogar nach phtc-Dateien suchen kann, bei denen es sich um nichts anderes handelt, als um „pre-teen hardcore pornography“, zu Deutsch also Kinderpornographie.

Wie es der Zufall so will…

Erkannt wurde diese Bedrohung erst, als die Software „Graphic Converter 7.4“, die derzeit im Bittorrent-Netzwerk verbreitet wird, näher unter die Lupe genommen wurde. Sollte die CPU-Leistung Ihres bereits befallenen Mac-Rechners ohne erkennbaren Grund drastisch sinken, könnte dies bedeuten, dass sich der Trojaner gerade an die Arbeit gemacht hat. Wer den Trojaner allerdings noch nicht auf seinem Rechner hat, der sollte unsichere Quellen und vor allen Dingen Downloads von solchen Quellen in jedem Fall meiden.

Torrent-Netzwerke meiden!

Noch weiß niemand, welche Mac-Software möglicherweise noch von diesem Trojaner befallen ist. Doch gute Antiviren-Programme sollten den Trojaner zuverlässig auffinden können. Am Sichersten ist es aber natürlich, sich die Software im Original zu kaufen und auf Torrent-Netzwerke gänzlich zu verzichten. Denn über Torrents werden bekanntlich die meisten Viren und Trojaner verbreitet.