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8Nov/11Off

Oregon nutzt iPad anstelle des Wahlzettels

Am heutigen Tag stehen im US-Bundesstaat Oregon Wahlen an. Im Grunde ist dies nichts Außergewöhnliches, wäre da nicht ein Pilotprojekt, das die gesamten Wahlen in allen Bundesstaaten revolutionieren könnte.

In insgesamt fünf Countys des US-Bundesstaates Oregon sind heute Wahlhelfer mit jeweils einem iPad bewaffnet in Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen unterwegs, um dort den Menschen, die an einer Behinderung leiden und es deshalb nicht so leicht haben, ihren Stimmzettel für die Wahlen auszufüllen, eben dies leichter zu gestalten. Über das iPad sollen die Menschen schließlich ihre Stimme für den jeweiligen Kandidaten abgeben können. Alles, was hierzu notwendig ist, ist ein Berühren des Bildschirms anstelle des Setzens eines Kreuzes mit einem Stift. Auf dem iPad ist eine spezielle Wahlsoftware eingerichtet, die extra für diesen Zweck entwickelt wurde. Hat ein Wähler seine Stimme abgegeben, kann der Wahlvorstand hierfür einen Stimmzettel ausdrucken und am Ende schließlich auch umso schneller das Wahlergebnis berechnen.

Der „Wahl“-Helfer in der Not

Ist es einem Wähler einmal nicht möglich, selbst seine Stimme über das Berühren des Displays abzugeben, so übernimmt dies der Wahlhelfer für ihn. Sollte es unter den Wählern auch solche geben, deren Augen nicht mehr so gesund sind, so besteht sogar die Möglichkeit, für jeden Wähler individuelle Änderungen der Schriftgröße, der Farben und des Kontrastes vorzunehmen, damit auch diesen die Wahl ohne Probleme möglich ist.

Apple sponsert iPads für Pilotprojekt

Mit diesem Pilotprojekt hat die Landesregierung Oregons einen Grundpfeiler in Richtung Zukunft gesetzt. Von Apple wurden speziell für dieses Projekt die dafür benötigten fünf iPads gespendet. Die Wahlsoftware musste die Landesregierung jedoch selbst kaufen – sie schlägt mit einem Preis von 72.000 US-Dollar zu Buche. Sollte das Projekt ein voller Erfolg werden, so will Oregon insgesamt 72 weitere Apple Tablets im Gesamtwert von rund 36.000 US-Dollar bestellen, von denen anschließend in jedem County zwei Geräte zum Einsatz kommen sollen. Gelingt auch dies, dürfte das iPad schnell in den gesamten US-Staaten zum Einsatz kommen.

8Nov/11Off

iPhone: Sicherheitsleck lässt unautorisierten Code zu

Vor etwa drei Wochen ist im Entwicklungsbereich des kalifornischen Technologie-Konzerns Apple ein Sicherheitsleck im iPhone gefunden worden. Entdecker dieses Lecks ist der Sicherheitsforscher Charlie Miller. Er hatte den Konzern auf die Sicherheitslücke hingewiesen, durch die es einer App möglich ist, einen unsignierten und unautorisierten Code von externen Servern auf das iPhone zu laden und diesen dort auszuführen.

Veröffentlicht ein Entwickler im App Store eine neue Anwendung, muss er in der Dokumentation jede einzelne Funktion niederschreiben. Findet ein spezieller Prüfprozess jedoch eine Funktion, die nicht aufgeführt wurde oder verhält sich die App vollkommen anders, als dies laut der Beschreibung sein soll, verschwindet diese sofort wieder aus dem App Store. Gleiches passiert auch bei einer App, die von externen Servern einen unsignierten Code nachlädt.

Sicherheitslücke kam mit iOS 4.3 auf das Gerät

Das von Miller entdeckte Sicherheitsleck ist eine Ausnahmeregelung für den Apple Browser Safari. Diese Ausnahmeregel hatte Apple mit dem mobilen Betriebssystem iOS 4.3 eingeführt. Sie sollte dem Safari Browser für den Zugriff auf bestimmte Speicherbereiche des Gerätes mittels JavaScript besondere Rechte einräumen. Apps von Drittanbietern haben hierüber jedoch die Möglichkeit, einen unsignierten Code auf das Gerät zu schleusen.

Charlie Miller hat genau dies in einem Test nachgewiesen. Er hatte seine eigene App „Instastock“ so geändert, dass diese einen bestimmten Code von einem Server von Miller herunter lädt und diesen ausführt. Das Ergebnis war das Starten eines bestimmten Videos auf YouTube.

Wie üblich: Apple bezieht keine Stellung zu diesem Fall

Zurzeit hält sich Apple leider noch bedeckt zu diesem Fund und hat auch noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Charlie Miller, der Finder dieser Sicherheitslücke, durfte indes seine Koffer packen und den Entwicklerbereich verlassen. Der Grund hierfür ist bis zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht bekannt.

8Nov/11Off

Erscheint das iPad 3 mit neuer Hintergrundbeleuchtung?

Noch ist unklar, wann der US-amerikanische Elektronik-Riese Apple sein Tablet der dritten Generation auf den Markt bringen wird. Sicher scheint zum jetzigen Zeitpunkt leider nur, dass es im nächsten Jahr erscheinen soll. Doch schon jetzt wird ausführlich über die Ausstattung des iPad 3 gemutmaßt. So soll das Tablet neben einer höheren Auflösung von 2048 x 1536 Pixel auch eine neue Hintergrundbeleuchtung mitbringen.

Höhere Auflösung und neue Hintergrundbeleuchtung

Laut dem Nachrichtendienst DigiTimes sei die beim aktuellen iPad 2 verwendete LED Hintergrundbeleuchtung nicht ausreichend für ein Display mit einer maximalen Auflösung von 2048 x 1536 Pixel. Dabei beruft sich DigiTimes auf eine taiwanesische Quelle. Um eine ausreichende Ausleuchtung des geplanten Bildschirmes gewährleisten zu können, soll Apple bereits eine „dual LED light bar“ testen. Für die optimale Verteilung des Lichtes soll darüber hinaus anscheinend eine spezielle Streuungsfolie eingebaut werden. Anfängliche Probleme mit der Überhitzung sowie dem Stromverbrauch seien mittlerweile gelöst worden. Dennoch könnte die neue Hintergrundbeleuchtung ein Grund für die Verzögerung des iPad 3 darstellen und für ein iPad 2S im Frühjahr nächsten Jahres sprechen.

Neben dem besseren Display mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel, soll das iPad 3 zudem auch über einen A6 Prozessor und ein schlankeres Design verfügen. Bereits in der vergangenen Woche hatten wir über das iPad 3 berichtet. So sei von Apple ein iPad 2S für das Frühjahr 2012 geplant und ein iPad 3 erst für den Herbst nächsten Jahres.

8Nov/11Off

Siri vs. Google: Stellt Sprachassistent Konkurrenz für Suchmaschine dar?

Viele Nutzer rechneten fest mit dem Erscheinen eines iPhone 5. Als Apple dann schlussendlich nur ein verbessertes iPhone 4 auf den Markt brachte, waren viele Nutzer zunächst enttäuscht. Doch die Enttäuschung verflog schon bald – denn der Sprachassistent Siri entpuppte sich neben den anderen technischen Neuerungen schon bald als das Verkaufsargument Nummer eins. Während die Nutzer mehr als glücklich über die „Hilfsbereitschaft“ des Sprachassistenten sind, könnte Siri schon bald eine ernst zu nehmende Konkurrenz für den Suchmaschinen-Riesen Google darstellen. Das vermutet zumindest Analyst Nigam Arora, der Google nun vor dem Potenzial der Sprachsteuerung warnt.

Gewinnverluste für Google in Sichtweite?

Dass die Suchfunktion des Sprachassistenten Siri nicht auf Google basiert, dürfte nicht verwunderlich sein. Denn letztendlich zählt Android und somit auch Google zu den stärksten Konkurrenten des US-amerikanischen Konzerns Apple. Stattdessen nutzt Siri bei Suchanfragen Wolfram Alpha und umgeht somit die Suchmaschine Google. Dies könnte dem Suchmaschinenunternehmen laut Nigam Arora sogar Verluste bescheren. Zum einen entgehen damit Google zahlreiche Klicks und somit auch Einnahmen im Bereich der Anzeigenkunden, zum anderen könnten sich die Nutzer an die übersichtlicheren und werbefreien Suchergebnisse gewöhnen und in Zukunft nicht mehr die Google-Suche nutzen. Zwar liefert Siri weniger Ergebnisse, doch erscheinen diese übersichtlicher und hilfreicher für den User.

Erste Umfrage bestätigt diese Entwicklung!

Eine erste Umfrage zu dieser Thematik bestätigt schon jetzt die Annahmen von Arora. Befragt wurden 40 Besitzer des neuen Apple Smartphones. Zwei Drittel der Befragten gaben an, den Suchdienst über Google nicht mehr verwendet zu haben, seit sie im Besitz des iPhone 4S sind. Schlimmer noch: Alle Teilnehmer sagten, dass sie zukünftig dank Siri auf Google verzichten könnten. Ob Siri tatsächlich das Nutzerverhalten der User beeinflussen wird bleibt abzuwarten. Dennoch scheint Siri schon jetzt eine vorteilhafte Alternative zu Google darzustellen.