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18Nov/11Off

iOS 5.0.2 kurz vor der Freigabe – großes Siri Update in Planung

Das neue Smartphone aus dem Hause Apple war gemeinsam mit dem neuen mobilen Betriebssystem iOS 5 erst wenige Tage auf dem Markt, schon meldeten sich die ersten Besitzer des iPhone 4S zu Wort und beschwerten sich in den User Foren über die rapide nachlassende Akku-Leistung. Die Apple Entwickler schoben schließlich recht zügig ein Update in der Version iOS 5.0.1 nach, das dieses Problem beheben sollte. Doch leider traf bei zahlreichen Usern genau das Gegenteil ein: der Akku wurde noch stärker beansprucht als zuvor. Deshalb investieren die Entwickler auch wieder viel Zeit in das nächste Update in der Version 5.0.2, das bereits kommende Woche freigegeben werden soll.

iOS 5.0.2 und iOS 5.1 parallel in der Entwicklung

Parallel zum Update auf iOS 5.0.2 sitzt Apple auch bereits an dem nächsten großen Update auf die Version 5.1. Dieses große Update soll vor allen Dingen eine wesentliche Reduzierung des Akkuverbrauchs gewährleisten. Hierzu werden sowohl Siri als auch die Nutzung von GPS und dem Telefonnetz entsprechend überarbeitet, sodass der Akku seine volle Kapazität von bis zu 200 Stunden erreichen kann, zu der er eigentlich ausgelegt ist.

Wesentliche Änderungen sollen darüber hinaus auch an den Einstellungen vorgenommen werden. Wird ein Modul abgeschaltet, soll dieses in Zukunft auch tatsächlich abgeschaltet sein. Derzeit ist es so, dass etwa die Zeitzonensuche via GPS, sollte, diese deaktiviert sein, kurzzeitig aktiviert wird, sobald Siri genutzt wird. Sobald Siri nicht mehr arbeitet, wird diese wieder deaktiviert. Sollten die Apple Entwickler ihre Pläne tatsächlich wie beabsichtigt umsetzen können, würde das iPhone 4S dann bei einer Nutzung von zehn Stunden mit einer Standby Zeit von bis zu 40 Stunden auskommen können. HTC und Samsung haben im Vergleich dazu gerade einmal die halbe Standby Leistung.

Siri soll neue Funktionen erhalten

Das Update auf iOS 5.1 soll unter anderem neue Funktionen für Siri enthalten. Die Arbeiten am Siri-Kern seien zwar recht aufwendig, weshalb das Update auch wahrscheinlich erst im kommenden Jahr freigegeben werden kann, doch sollen sich die Entwickler bei ihrer Arbeit bereits auf dem richtigen Weg befinden.

Die Sprachsteuerung soll deutlich hardwarebezogener arbeiten können. Dies würde bedeuten, dass der User zum Beispiel die Navigation steuern, Fotos oder Videos auf Kommando gemacht werden oder etwa Bluetooth und WLAN Verbindungen aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden können.

18Nov/11Off

Samsung Galaxy Tab 10.1 kommt in geändertem Design

Der US-amerikanische Konzern Apple hatte im September dieses Jahres vor dem Landgericht in Düsseldorf Klage gegen den südkoreanischen Kontrahenten Samsung eingereicht. Grund: angeblicher Plagiarismus. Samsung wurde von Apple vorgeworfen, man habe sich bei der Entwicklung des Galaxy Tab 10.1 zu sehr an Apples iPad orientiert und dadurch ein Geschmacksmuster von Apple verletzt. Das Düsseldorfer Landgericht hatte dies genauso gesehen wie das Unternehmen aus Cupertino und verhängte daraufhin kurzerhand ein europaweites Verkaufsverbot für das Galaxy Tab. Dies war jedoch schon kurze Zeit später auf Deutschland beschränkt worden.

Das Geschmacksmuster von Apple bezieht sich auf die folgenden Punkte:

- Es handelt sich um ein rechteckiges Gerät, dessen Ecken allesamt gleichmäßig abgerundet sind

- Das Gerät besitzt eine klare, flache Oberfläche, welche die Front des Gerätes bedeckt

- Die ebene Oberfläche wird von einem Metallrahmen deutlich sichtbar eingefasst

- Direkt unter der ebenen Oberfläche befindet sich ein Display, das zentriert ausgerichtet wurde

- Rund um das Display befindet sich, ebenfalls unter der klaren Oberfläche, eine neutrale und gleichmäßige Begrenzung

- Nach dem Einschalten des Gerätes zeigen sich auf dem Display farbige Symbole

Samsung lässt sich von Apple nicht unterkriegen

Samsung hat sich allerdings weder von der Klage noch von dem in Deutschland verhängten Verkaufsverbot beeindrucken lassen und stattdessen das Design des Galaxy Tab soweit verändert, dass dieses nicht mehr dem Geschmacksmuster von Apple entspricht. Der Metallrahmen wurde nun überarbeitet und die Lautsprecher wurden nun deutlich auf der Front sichtbar in diesem Rahmen untergebracht.

Außerdem wurde auf dem Galaxy Tab nun das mobile Betriebssystem Android 3.2 aufgespielt, sodass hier nicht mehr nur Icons auf dem Display abgebildet werden, sondern auch Widgets. Bleibt nun nur noch für Samsung zu hoffen, dass auch das Düsseldorfer Landgericht keinen Verstoß mehr gegen das Geschmacksmuster von Apple feststellen kann, denn sonst muss das diesjährige Weihnachtsgeschäft leider doch ohne das Samsung Galaxy Tab 10.1 stattfinden.