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31Dez/11Off

Börsenwert: Apple zweitwertvollstes Unternehmen hinter Exxon Mobil

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young hat zum Jahresende einmal mehr die Börsenwerte verschiedener Unternehmen ermittelt und ein Ranking der wertvollsten Unternehmen erstellt. Der US-amerikanische Elektronik-Konzern Apple landete dabei mit einem Börsenwert von 374 Milliarden US-Dollar auf dem zweiten Platz. Der Mineralöl-Konzern Exxon Mobil liegt mit 403,5 Milliarden US-Dollar damit erneut vor dem Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino.

Trotz weniger Produktneuvorstellungen Platz 2

Apple und der Öl-Gigant Exxon Mobil kämpfen in Sachen Börsenwert bereits seit einiger Zeit um die Spitzenposition. Immer wieder tauschten die beiden Konzerne die Krone, ein deutliches Zeichen dafür, wie knapp es ganz oben zugeht. Der zweite Platz von Apple ist dabei jedoch etwas mehr hervorzuheben, denn die US-Amerikaner schafften es trotz weniger Produktneuvorstellungen im Jahr 2011 weiterhin oben mit dabei zu bleiben.

Apple plant zahlreiche Änderungen und Produkteinführungen für 2012

Die Zeichen für das Jahr 2012 stehen nun umso besser. Apple plant nämlich zahlreiche Änderungen und Produktneueinführungen. Diese könnten dazu führen, dass Apple schon bald wieder die Nummer 1 ist. Das neue iPad 3 wird beispielsweise schon im Januar 2012 erwartet. Aber damit nicht genug: Angeblich soll die Öffentlichkeit im Rahmen der zur iWorld am 26. Januar 2012 gleich zwei Tablet-Modelle präsentiert bekommen (wir berichteten).

Darüber hinaus soll es Produktupdates im Bereich der MacBooks geben. Dementsprechend könnte das neue MacBook Air noch dünner werden, als jemals zuvor. Auch in Sachen iPhone brodelt die Gerüchteküche einmal mehr über: Ein iPhone 5 (oder 6) im Retro-Design mit einer Rückseite aus Aluminium gilt dabei als Favorit. Das unbestrittene Ass im Ärmel stellt jedoch der erste Apple HD TV dar. Dieser soll über die Sprachsteuerung Siri sowie einige weitere für Apple typische Features verfügen. Sollte Apple all diese Produktupdates im Jahr 2012 tatsächlich durchführen, werden die Kassen erneut kräftig klingeln. Exxon Mobil darf sich also schon einmal warm anziehen.

31Dez/11Off

Apple iPad 3: IPS-Technik wird gegen IGZO ausgetauscht

Gerüchten zufolge wird das japanische Unternehmen Sharp in Zukunft die Displays für die Tablet-PCs und Smartphones des US-amerikanischen Elektronik-Riesen Apple herstellen. Sollten sich besagte Spekulationen bewahrheiten, wird es aber nicht nur einen Wechsel in Sachen Zulieferer geben. Dies könnte zudem auch den Schritt in Richtung neue Panel-Technologie bedeuten.

Apple hat beim iPad als auch beim iPhone stets auf die so genannte In-Plane-Switching-Technik (IPS) gesetzt. Diese ermöglicht zwar beispielsweise hohe Blickwinkel, trotz alledem soll diese bei den kommenden Generationen durch die IGZO-Lösung von Sharp ausgetauscht werden. Bereits Anfang Dezember kursierten ähnliche Gerüchte im Rahmen der Fertigung des Apple-Fernsehers. Bei diesem soll das Unternehmen Sharp ebenfalls seine Finger mit im Spiel haben.

Apple plant Vervierfachung der Display-Auflösung: Mit IGZO möglich

Der taiwanische Branchendienst "DigiTimes" berichtet vor kurzem, dass der Technikwechsel im Zuge des iPad 3 stattfinden soll, das wohl im ersten Quartal des Jahres 2012 auf den Markt gebracht wird. "DigiTimes" beruft sich bei seinem Artikel auf gut informierte Kreise. Dies wäre ein weiterer Hinweis darauf, dass die Auflösung des Tablet-PCs gegenüber den beiden Vorgängern vervierfacht werden und auf 2.048 x 1.536 Pixel erhöht werden soll. Unter Verwendung der IPS-Technik würde dies bei einem Bildschirmdiagonalen von 9,7 Zoll zu erheblichen Problem führen. Bei einem IGZO-Panel stelle dies hingegen angeblich überhaupt kein Problem dar.

IGZO-Panel bietet wesentliche Vorteile

Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Panel, welches zu großen Teilen aus Gallium, Indium und Zink besteht, verglichen mit der IPS-Technik eine wesentlich höhere Pixeldichte erreichen kann. Darüber hinaus soll bis zu einem Drittel weniger Energie verbraucht werden und das bei exakt gleicher Größe. Sharp soll angeblich bereits Mitte 2011 mit der Testproduktion begonnen haben. Genaue Informationen hinsichtlich der Fertigungskapazität liegen zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht vor. Die Displays werden im Übrigen in Sharps zweiter Anlage im japanischen Kameyama hergestellt. Diese hat im Jahr 2008 ihren Betrieb aufgenommen und gehört zur achten Generation. Der Ort befindet sich etwa 65 Kilometer östlich von Kyoto.

Preiskampf zwingt Sharp zu Kurswechsel

Die Verantwortlichen von Sharp hatten bereits Anfang November verlauten lassen, dass der Schwerpunkt des Unternehmens in Zukunft vermehrt auf der Produktion von kleineren und mittleren Panels liegen solle. Dieser Kurswechsel ist vor allen Dingen auf den enormen Preiskampf im Bereich der großen Panels, die insbesondere bei Flachbildfernsehern eingesetzt werden, zurückzuführen.

31Dez/11Off

Apple hat Patentantrag auf Authentifizierung durch Gesichtserkennung eingereicht

Antrag auf eine neue Technik eingereicht. Dieses befasst sich mit der Identifikation von Personen mit Hilfe der Front-Kamera im Standby-Modus. So schaltet sich das Gerät auf Wunsch vollkommen automatisch ein, wenn der Eigentümer darunter ist.

Auch auf Smartphones, Tablet-PCs und Laptops einsetzbar

Das System trägt den Namen "niedrigschwellige Gesichtserkennung" und sei lange nicht so rechenaufwändig, wie bisher bekannte "robuste" Verfahren. Darüber hinaus sind im Gegensatz zu sicheren biometrischen Systemen keine besonderen Lichtverhältnisse notwendig. Infolgedessen könnte das System laut Angaben von Apple auch auf "Smartphones, Tablet-Computern, Laptops und dergleichen" zum Einsatz kommen.

Google erntete für eine ähnliche Technik bereits jede Menge Kritik

Der Internetriese Google setzt eine ähnliche Technik bei seinen Geräten bereits ein. So gleicht die Front-Kamera des Modells Galaxy Nexus mit Android 4.0 das Bild mit einer Nutzerdatenbank ab und gibt das Smartphone frei, wenn es sich um den Eigentümer handelt. Die Kritik war jedoch schon kurz nach der Veröffentlichung riesig, denn zahlreiche Anwender berichteten, dass sich die Funktion ganz einfach mit einem Foto austricksen ließe. Sowohl Google als auch Apple sehen die Technik allerdings nicht als unbesiegbare Sicherheitsmaßnahme, sondern sprechen von einer Option mit geringem Sicherheitswert. Ein Muster, ein Passwort oder eine PIN seien in diesem Zusammenhang natürlich viel sicherer. In seinem Antrag weist das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino darauf hin, dass das System in der Lage sei, verschiedene Hauttöne sowie besondere Merkmale im Gesicht entsprechend zu berücksichtigen.

Patentantrag war bereits im Juni 2010 eingereicht worden

Der Patentantrag ist jedoch nicht neu, sondern war lediglich erst vor kurzem von "Apple Insider" entdeckt worden. Das bereits im Juni 2010 eingereichte Papier könnte allerdings etwas mit einem Bericht des "WSJ" zu tun haben, der zur gleichen Zeit veröffentlicht wurde. Damals war berichtet worden, dass Apple angeblich "bedeutende Ressourcen" investiere, um das bald erscheinende neue iPad für eine Nutzung durch mehrere Anwender fit zu machen. Zudem solle eine Erkennung des Anwender-Gesichts mittels der Kamera möglich sein. Das fertige Produkt wurde jedoch letzten Endes nicht mit einer derartigen Funktion ausgestattet und unterstützt auch nicht mehrere Nutzerkonten.

Bei dem iPhone 4S handelt es sich im Übrigen um das erste Smartphone aus dem Hause Apple, das auf die Gesichtserkennung für die Kamera zurückgreift, um die Bildschärfe entsprechend einstellen zu können. Laut Apple sei es möglich bis zu zehn Gesichter berücksichtigen zu lassen.

31Dez/11Off

Französischer Händler hat Klage gegen Apple eingereicht

Der US-amerikanische Elektronik-Riese hat in den vergangenen Jahren die Zahl eigener Ladengeschäfte nach und nach aufgestockt. Dies hat für das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino natürlich den Vorteil, dass man zum einen präsenter ist und zum anderen in wirtschaftlicher Hinsicht vom direkten Verkauf an die Kunden profitiert.

eBizcuss will sich Benachteiligung nicht mehr bieten lassen

Für die unabhängigen Händler bedeutet dies hingegen finanzielle Einbußen. Die französische Kette eBizcuss, mit 16 Filialen der größte Apple-Händler Frankreichs, will sich dies aber nicht mehr länger bieten lassen und hat nun Klage gegen Apple eingereicht. Die Verantwortlichen von eBizcuss begründeten diesen Schritt damit, dass der Konzern die eigenen Shops in Sachen Belieferung bevorzuge, während Wettbewerber hingegen augenscheinlich benachteiligt würden. Die Klageschrift enthielt zudem ein Dokument, in dem haarklein aufgelistet wurde, in welchem Umfang die Belieferungen in der Vergangenheit geschrumpft waren.

Franzosen müssen viele Millionen investieren, erhalten aber kleinere Liefermengen

François Prudent, seines Zeichens Unternehmenschef von eBizcuss, ließ in diesem Zusammenhang verlauten, dass die ursprünglichen Liefermengen bereits im November 2009 das erste Mal unterschritten wurden. Damals öffnete der erste Apple Store in Frankreich seine Pforten. Darüber hinaus stellte Apple im dritten Quartal des Jahres 2011 zum Beispiel rund 30 Prozent weniger iPads und MacBook Air-Modelle zur Verfügung. Das neue iPhone 4S erhielt eBizcuss im laufenden Quartal gar nicht. Diese Punkte wären womöglich nicht ganz so schlimm, wenn die französische Kette im Gegenzug nicht seit dem Jahr 2007 in etwa 6,5 Millionen US-Dollar investiert hätte. Diese Geldsumme war nötig, um Apples Vorgaben im Hinblick auf Mitarbeiterausbildungen, Kassensysteme und Produktpräsentationen nachzukommen.

Unterbreitet Apple Angebote unter dem Einkaufspreis?

Der Vorwurf, Apple versuche gezielt Geschäftskunden abzuwerben, ist dabei jedoch am schwerwiegendsten. Laut Informationen von eBizcuss soll der US-Konzern einigen Herstellern Angebote unterbreitet haben, die sogar unterhalb der Einkaufspreise der Franzosen lagen. eBizcuss wäre damit nicht einmal imstande gewesen, den Herstellern konkurrenzfähige Gegenangebote vorzulegen. Apple hat sich zu diesem Vorwurf bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geäußert.

Auch in Deutschland gibt es Probleme

Beschwerden gibt es aber nicht nur aus Frankreich zu vermelden. Dementsprechend kursieren auch hierzulande Vorwürfe, was die Bevorzugung und Benachteiligung angeht. Als Nicht-Exklusivpartner wird man in der Regel nur auf Umwegen, sprich über zwei oder drei Zwischenhändler, beliefert. Besagte Distributoren haben es ebenfalls nicht einfach. Denn angeblich werden diese gehörig unter Druck gesetzt, falls manche Händler zu hohe Liefermengen erhalten.

31Dez/11Off

US-Mobilfunkmarkt: Samsung vorne, aber Apple holt weiter auf

Die Internet-Marktforschungsfirma comScore hat vor kurzem bekannt gegeben, dass der US-amerikanische Mobilfunkmarkt zwar weiterhin von dem südkoreanischen Konzern Samsung angeführt wird, der Elektronik-Riese Apple aber immer weiter aufholt.

Apple als großer Gewinner, RIM als großer Verlierer

Während Samsung im Zeitraum von September bis November 2011 einen Rückgang in Höhe von 0,3 Prozentpunkten auf 25,6 Prozent zu verkraften hatte, verzeichnete Apple mit 1,4 Prozentpunkten das größte Plus. Mit insgesamt 11,2 Prozent belegt das Unternehmen aus dem kalifornischen Unternehmen damit den 4. Platz. Hinter Samsung folgen LG (20,5 Prozent, -0,5 Prozentpunkte) und Motorola (13,7 Prozent, -0,3 Prozentpunkte). Den Titel des größten Verlierers erhält das Unternehmen Research in Motion. Dieses büßte gleich 0,6 Prozentpunkte ein und befindet sich mit nunmehr 6,5 Prozent hinter Apple auf Rang 5.

Betriebssysteme: Googles Android und Apples iOS weiterhin auf dem Vormarsch

ComScore hat sich aber nicht nur mit Handys, sondern auch der Entwicklung von Smartphone-Betriebssystemen beschäftigt. Dementsprechend legten sowohl Googles Android als auch Apples iOS kräftig zu. Android kommt auf 46,9 Prozent der US-Smartphones zum Einsatz (Steigerung um 3,1 Prozent), iOS auf insgesamt 28,7 Prozent (Steigerung um 1,4 Prozent). Die restlichen Top-5-Betriebssysteme verzeichneten hingegen Verluste. So büßte Blackberry OS 3,1 Prozentpunkte (nun insgesamt 16,6 Prozent), Microsoft 0,5 Prozentpunkte (nun insgesamt 5,2 Prozent) und Symbian 0,3 Prozentpunkte (nun insgesamt 1,5 Prozent) ein. Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, denn es ist davon auszugehen, dass Android und iOS ihren Siegeszug auch weiterhin fortführen werden.

30Dez/11Off

Stellt Apple bereits im kommenden Januar zwei neue iPads vor?

Momentan vergeht keine Woche, ohne dass es neue Gerüchte hinsichtlich des US-amerikanischen Konzerns Apple gibt. Dieses Mal heizte der taiwanische Branchendienst "Digitimes" die Gerüchteküche einmal mehr in Sachen iPad an. Dementsprechend sollen im Rahmen der Konferenz iWorld, die Ende Januar 2012 stattfinden wird, gleich zwei neue Tablet-PCs aus dem Hause Apple vorgestellt werden.

Kommen die Tablets mit 9,7-Zoll-Bildschirm und QXGA-Auflösung?

"Digitimes" beruft sich dabei auf Zulieferbetriebe des Elektronik-Riesen. In dem Artikel heißt es weiter, dass Apple in Zukunft nicht mehr nur den High End Bereich, sondern auch das mittlere Marktsegment bedienen wolle. Das seit März 2011 erhältliche iPad 2 solle dagegen Amazons Kindle Fire Beine machen. Beide Tablets sollen laut "Digitimes" mit einem 9,7-Zoll-Bildschirm ausgestattet sein. Darüber hinaus werden eine QXGA-Auflösung (2048 x 1536 Pixel) sowie zwei Lichtleisten erwähnt, die mehr Helligkeit ermöglichen sollen. Displaysearch-Analyst Richard Shim hatte vor etwa vier Wochen über die QXGA-Auflösung spekuliert und erklärt, dass die Produktion bereits begonnen hätte. Apple arbeite angeblich mit insgesamt drei Zulieferern zusammen.

Inwiefern man dem Bericht von "Digitimes" Glauben schenken darf, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht ganz klar. Gewiss ist jedoch, dass Apple zwischen März und Juni mindestens ein neues iPad-Modell mit 9,7-Zoll-Bildschirm auf den Markt bringen wird. Diese Tatsache lässt sich ohne Weiteres aufgrund der bisherigen Unternehmensstrategie erahnen. Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten im Bezug auf den Release gibt.

30Dez/11Off

Sechster Apple Store in Spanien soll riesig werden

Die Zeitung "El Pais" berichtete vor kurzem auf ihrer Internetseite, dass der US-amerikanische Konzern Apple einen riesigen Apple Store in der spanischen Hauptstadt Madrid plant. In dem Artikel heißt es weiter, dass nach über einem Jahr sämtliche Genehmigungen erteilt wurden, um in einem denkmalgeschützten Prachtbau einen weiteren Store einzurichten.

Gebäude bietet jede Menge Platz

Das Gebäude wurde im Jahr 1863 gebaut, umfasst insgesamt sieben Stockwerke und erlangte durch die Leuchtreklame des Hotels "Tio Pepe" Bekanntheit. Der Prachtbau befindet sich an der Plaza de la Puerta del Sol und bietet 6.000 Quadratmeter Platz. Wie viele Stockwerke bzw. Quadratmeter das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino belegen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht klar und geht auch nicht aus dem Bericht hervor.

Madrider Apple Store soll größer werden als der Fifth Avenue Store in New York

Die Zeitung beruft sich hinsichtlich der Größe des künftigen Apple Stores jedoch auf ein Statement des Bürgermeisters Alberto Ruiz-Gallardon. Dieser ließ angeblich verlauten, dass die Verkaufsfläche des Madrider Apple Stores die des Fifth Avenue Stores in New York noch übertreffen soll. Die Bauarbeiten an dem Gebäude im französischen Stil haben bereits begonnen und sollen im Herbst 2012 abgeschlossen sein. Die Lage des sechsten Apple Stores in Spanien hat Apple einmal mehr überaus klug gewählt, denn dort werden besonders viele Passanten vorbeilaufen.

29Dez/11Off

Italien: Apple muss Strafe in Höhe von 900.000 Euro zahlen

Laut eines aktuellen Berichts von " The Next Web" hat die italienische Wettbewerbsbehörde Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (AGCM) den US-amerikanischen Elektronik-Konzern Apple zu einer Strafzahlung in Höhe von 900.000 Euro verdonnert. Grund für die Strafe seien unzureichende bzw. irreführende Informationen im Hinblick auf die gesetzliche Gewährleistungspflicht sowie die eigene Garantieverlängerung.

Kunden sollen kostenpflichtigen Zusatzservice für Garantieverlängerung abschließen

Nach Auffassung der Wettbewerbsbehörde schaden die Geschäftspraktiken des Unternehmens aus dem kalifornischen Cupertino den Konsumenten, da die Garantiezeit, welche den italienischen Kunden gewährt wird, einfach zu kurz sei. Denn obwohl sich die gesetzliche Gewährleistungspflicht für den Bereich der Unterhaltungselektronik in Italien auf zwei Jahre beläuft, räumt Apple den Kunden lediglich ein Jahr ein. Zudem hätten die Apple-Händler nicht eindeutig auf diesen Umstand hingewiesen. Die Verbraucher sollten stattdessen einen kostenpflichtigen Zusatzservice namens "AppleCare Protection Plan" hinzubuchen.

Wettbewerbsbehörde beobachtete die Geschäftspraktiken über ein halbes Jahr

Italienische Verbraucherschützer hatten eine Vielzahl von Beschwerden aufgrund von "Konsumententäuschung" eingereicht. Diese veranlassten die Wettbewerbsbehörde dazu, aktiv zu werden. Die Geschäftspraktiken von Apple seien daraufhin über ein halbes Jahr lang genau beobachtet worden. Aufgrund von fehlerhaften Informationen im Hinblick auf die gesetzliche Gewährleistung wurde eine Strafe in Höhe von 500.000 Euro verhängt. Darüber hinaus habe Apple irreführende Angaben im Bezug auf die eigene Garantieverlängerung "Apple Care" gemacht. Dies veranlasste die Behörde eine weitere Strafe in Höhe von 400.000 Euro auszusprechen.

29Dez/11Off

Apple Produkte waren zu Weihnachten heiß begehrt

Das diesjährige Weihnachtsfest bescherte dem US-amerikanischen Unternehmen Apple hohe Umsätze, denn Menschen auf der ganzen Welt rissen sich um iPhones und iPads. Aber auch Android-Geräte waren in diesem Jahr in großen Zahlen unter den Weihnachtsbäumen zu finden.

Rund 7 Millionen iOS- und Android-Aktivierungen am 25. Dezember

Laut Angaben des Internetriesen Google, welcher den Herstellern das Betriebssystem Android kostenlos zur Verfügung stellt, sind an Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag rund 3,7 Millionen neue Android-Geräte aktiviert worden. Das Marktforschungsunternehmen Flurry Analytics bestätigte diese Zahlen und berichtete zudem, dass am 25. Dezember insgesamt etwa 6,8 Millionen Geräte mit den Betriebssystemen Android und iOS dazukamen. Präzisere Angaben im Hinblick auf die einzelnen Tage und Plattformen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt aber leider noch nicht. Als Grundlage für die Anzahl neuer iOS- und Android-Aktivierungen nutzten die Experten von Flurry Analytics die Zugriffe neuer Geräte auf Apps der jeweiligen Download-Plattformen.

Android feiert neuen Rekord

Andy Rubin, seines Zeichens Google-Manager, informierte die Welt mittels des Kurznachrichtendienstes Twitter sowie dem Online-Netzwerk Google+ über die Android-Rekordmarke von 3,7 Millionen Geräten. Eine irrsinnige Zahl, wenn man sich vor Augen hält, dass Android an gewöhnlichen Tagen auf rund 700.00 Aktivierungen kommt. Jüngsten Angaben zufolge hat sich das Betriebssystem in der jüngsten Vergangenheit zum Spitzenreiter im Bereich der Smartphones gemausert und verbuchte im dritten Quartal des Jahres 2011 einen Marktanteil von über 50 Prozent.

iPhone, iPad und iPod Touch als absolute Kassenschlager

Der kalifornische Elektronik-Konzern Apple setzt nicht wie andere Firmen auf das kostenlos verfügbare Betriebssystem, sondern stellt sämtliche Geräte seiner iOS-Plattform selbst her. Ein Geschäftsmodell, das sich durchaus bewährt, immerhin stellt Apple den mit Abstand profitabelsten Hersteller der gesamten Branche dar. Die zig Millionen iOS-Aktivierungen zum diesjährigen Weihnachtsfest sind vor allen Dingen auf das iPhone und den Tablet-PC iPad zurückzuführen. Aber auch der Multimediaplayer iPod Touch erfreut sich – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen – immer noch größter Beliebtheit.

29Dez/11Off

Patentanträge: Apple will Brennstoffzellentechnik in MacBooks verbauen

Der US-amerikanische Elektronik-Konzern Apple hat aktuellen Berichten zufolge in den USA zwei neue Patentanträge eingereicht. Diese befassen sich mit Brennstoffzellen, die in naher Zukunft in mobiler Hardware eingesetzt werden sollen. Die Brennstoffzellentechnik könnte beispielsweise in MacBooks verbaut werden, was dazu führen würde, dass diese künftig kleiner und leichter werden, als aktuelle Modelle mit großen Akkus.

Patentanträge wurden erst jetzt veröffentlicht

Laut dem Internetdienst "Apple Insider" ist der Patentantrag "Fuel Cell System to Power a Portable Computing Device" (Nummer 20110311895) zwar bereits im August 2010 eingereicht, aber erst jetzt veröffentlicht worden. Bei dem zweiten Papier mit dem Namen "Fuel Cell System Coupled to a Portable Computing device" (Nummer 20110313589) handelt es sich um einen Folgeantrag für einen Patentantrag aus dem gleichen Jahr. Dieses war Ende April eingereicht worden.

Vollkommen ohne Akku geht es aber nicht

Das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino gibt an, dass die MacBooks mit Hilfe der Wasserstoff-Brennstoffzellen mehrere Tage oder auch Wochen laufen könnten, ohne dass man sie aufladen muss. Apple bremste die aufkommende Euphorie aber gleich selbst und erklärte, dass es kein leichtes Unterfangen werden wird, kostengünstige und zugleich auch kleine Zellen für tragbare Geräte herzustellen. Vollkommen ohne Akku wird es nicht funktionieren, denn die Brennstoffzellen dienen in erster Linie dazu den notwendigen Ladestrom zu erzeugen. Laut Angaben von Apple wird die Steuerelektronik imstande sein zwischen Notebook und Brennstoffzelle in beide Richtungen zu kommunizieren.

Ungewöhnlich: Apple führt Motivationsgründe in Patentantrag auf

Im Rahmen der Patentanträge verwies der Elektronik-Riese darauf, dass sich die USA von der Abhängigkeit der fossilen Energieträger lösen müsse. Diese stammen zum Teil aus sehr instabilen Staaten, zudem kommt es bei Offshorebohrungen oftmals zu Verseuchungen der Küstenlandschaften. Apple legt damit eine sehr merkwürdige Vorgehensweise an den Tag, denn das Aufführen von Motivationsgründen in einem Patentantrag ist recht ungewöhnlich.

In einem älteren Patentantrag, der bereits im Jahr 2010 eingereicht worden war, ist Apple auf einen neuen Aufbau von Wasserstoffbrennstoffzellen eingegangen. Diese sollen leichter als alle bisherigen Varianten sein und zeichnen sich dadurch aus, dass mehrere Zellen parallel zueinander verbunden und über einen Bus miteinander kombiniert werden. Zudem kann die Spannung mit Hilfe einer Schaltung erhöht werden.

Brennstoffzellentechnik allerdings nichts Neues

Der Einsatz der Brennstoffzellentechnik ist aber natürlich keine vollkommen neuartige Idee. So hat das Unternehmen MTI Micro bereits im Jahr 2008 in Gestalt des Mobion eine kleine Brennstoffzelle als Universalnetzteil präsentiert, die in etwa so groß wie eine externe 3,5-Zoll-Festplatte ist. Diese sollte dafür sorgen, dass man Handys, MP3-Player und Notebooks auch unterwegs ohne Probleme aufladen kann.