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28Feb/120

Sicherheits-Tool Gatekeeper sorgt bei Mac OS X 10.8 Mountain Lion für Aufruhr

Vor nicht allzu langer Zeit hatte Apple einen ersten Einblick auf sein neues Betriebssystem Mac OS X 10.8 Mountain Lion gegeben. Auch wir hatten erst am 18. Februar darüber berichtet. Erste Meldungen über mögliche Entwicklungen an diesem Betriebssystem sind sogar bereits im Oktober des letzten Jahres publik gemacht geworden. Nun sorgt der OS X Lion Nachfolger allerdings für ordentlich Aufruhr – oder besser gesagt das Sicherheits-Tool Gatekeeper, das vielerorts bereits mehr als umstritten ist. Die Entwickler von Mac Apps dürften zumindest nicht gerade allzu begeistert über eine wesentliche Neuerung sein, die ihnen mit OS X Mountain Lion ins Haus steht.

Apple fordert Entwickler zur Anforderung einer Developer ID auf

Software Entwickler dürften sich über eine Neuerung, die ihnen mit dem neuen Betriebssystem bevorsteht, wohl nicht allzu sehr freuen. Denn Apple will sie dazu auffordern, sich eine Developer ID zuzulegen. Zwar wird eine solche ID nicht zwingend benötigt, um neue Software für das Betriebssystem Mac OS X Mountain Lion zu entwickeln. Doch soll die nächste Version von Mac OS X in der Grundinstallation eine Standardeinstellung des Tools Gatekeeper enthalten, aufgrund dessen keine Software auf dem Mac installiert werden kann, die nicht aus dem Mac App Store stammt.

Auf diesem Weg will Apple erreichen, dass sich die User deutlich sicherer im Umgang mit dem System fühlen und nicht befürchten müssen, dass sie Schadsoftware auf den Computer laden, ohne dass dies im Vorfeld bemerkt wird. Diese Standardeinstellung kann aber selbstverständlich auch deaktiviert werden, so dass der User auch andere Software von Drittanbietern installieren kann. Einen weiteren Schutz stellt der Check der Developer ID dar, der auch bei Software durchgeführt wird, die der Nutzer von fremden Webseiten herunterlädt. Doch auch diese Einstellung lässt sich natürlich ebenfalls abschalten. In diesem Fall erscheint schließlich lediglich noch eine entsprechende Warnmeldung, die der Benutzer bestätigen muss.

11Nov/110

Update iOS 5.0.1 nun verfügbar – bessere Akkulaufzeit und Multi-Tasking-Gesten!

Bereits vergangene Woche hatten wir darüber berichtet, dass die Beta-Version von iOS 5.0.1 für Entwickler freigegeben wurde. Nun ist die finale Version des Updates verfügbar und die Nutzer eines iPhone 4S, iPhone 4, iPhone 3GS, iPad 1, iPad 2 sowie iPod touch der dritten und vierten Generation können die Softwareaktualisierung offiziell herunterladen.

Nun auch für die Öffentlichkeit verfügbar

Nach nur zwei Betaversionen stellt der US-amerikanische Konzern Apple das Firmware-Update nun auch offiziell für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Vor allen Dingen für Nutzer des iPhone 4S könnte die Tatsache, dass mit diesem Update die Akku-Laufzeit erhöht werden soll, von großem Interesse sein. Denn bei iOS 5.0.1 wurden Fehler behoben, die für die eingeschränkte Laufzeit des Akkus verantwortlich waren.

Zusätzlich sind auch Fehler ausgebessert worden, die in Zusammenhang mit Dokumenten in der Cloud aufgetreten sind. Australische Nutzer können sich über eine Verbesserung der Spracherkennung bei Ausführung der Diktierfunktion freuen. Besitzer eines iPad 1 kommen mit der aktualisierten Firmware nun auch in den Genuss der Multi-Tasking-Gesten. Auch Sicherheitslücken, die unter der Verwendung des Smart Covers beim iPad 2 aufgetreten sind, werden durch iOS 5.0.1 endgültig geschlossen.

iOS 5.0.1 über iTunes verfügbar

Momentan ist das Firmware Update noch nicht über die interne Softwareaktualisierung verfügbar. Allerdings können sich die User iOS 5.0.1 über iTunes herunterladen. Für das iPhone 4S müssen 813 MB über iTunes heruntergeladen werden.

1Nov/111

Mac OS X wird durch neuen Trojaner bedroht

Wie nun bekannt gegeben wurde, existiert seit kurzem ein neuer Trojaner, der speziell die User eines Mac OS X Betriebssystems bedroht. Entwickelt worden sei der Trojaner wohl, um sensible Daten ausspionieren zu können. Auch soll der „DevilRobber“ oder auch „OSX/Miner-D“ genannte Trojaner die GPU des Systems kontrollieren, um BitCoins zu generieren, die zur elektronischen Zahlung verwendet werden, ohne eine Autorisierung durch die Bank zu benötigen.

Darüber hinaus soll es dem Trojaner gelingen, Benutzernamen und Passwörter erfolgreich auszulesen. Zudem ist es möglich Screenshots zu generieren, die im Anschluss daran auch gleich versendet werden. Script-Dateien können ebenfalls ohne Probleme geöffnet und ausgelesen werden. Und eine weitere Gefahr besteht darin, dass der Trojaner sogar nach phtc-Dateien suchen kann, bei denen es sich um nichts anderes handelt, als um „pre-teen hardcore pornography“, zu Deutsch also Kinderpornographie.

Wie es der Zufall so will…

Erkannt wurde diese Bedrohung erst, als die Software „Graphic Converter 7.4“, die derzeit im Bittorrent-Netzwerk verbreitet wird, näher unter die Lupe genommen wurde. Sollte die CPU-Leistung Ihres bereits befallenen Mac-Rechners ohne erkennbaren Grund drastisch sinken, könnte dies bedeuten, dass sich der Trojaner gerade an die Arbeit gemacht hat. Wer den Trojaner allerdings noch nicht auf seinem Rechner hat, der sollte unsichere Quellen und vor allen Dingen Downloads von solchen Quellen in jedem Fall meiden.

Torrent-Netzwerke meiden!

Noch weiß niemand, welche Mac-Software möglicherweise noch von diesem Trojaner befallen ist. Doch gute Antiviren-Programme sollten den Trojaner zuverlässig auffinden können. Am Sichersten ist es aber natürlich, sich die Software im Original zu kaufen und auf Torrent-Netzwerke gänzlich zu verzichten. Denn über Torrents werden bekanntlich die meisten Viren und Trojaner verbreitet.

24Sep/110

Beta-Version von Mac OS X 10.7.2 nun für Entwickler verfügbar!

Das mobile Betriebssystem iOS 5 und somit auch die iCloud stehen bereits in den Startlöchern. Vermutlich dürfen wir uns zeitgleich zum iPhone 5 auch über das neue iOS und die iCloud freuen. Auch wenn der Cloud-Dienst eher für die mobilen Geräte konzipiert ist, sind auch ein paar Features auf den Mac ausgerichtet. Nun hat der Technologie-Konzern eine neue Beta Version des Betriebssystems Mac OS X Lion mit dem Namen 10.7.2 Build 11C62 veröffentlicht. Im Mittelpunkt dieser Vorabversion steht vor allen Dingen die neue iCloud-Plattform.

Developer Beta 10.7.2 Build 11C62 nun erschienen

Wie auch die vor ungefähr einer Woche veröffentlichte Beta Version, enthält 10.7.2 Build 11C62 laut Apple keine bekannten Fehler mehr. Weil die Zeitspannen zwischen den Veröffentlichungen immer kürzer werden, kann man wohl davon ausgehen, dass die finale Version auch nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

Die Internetseite MacRumors berichtete in diesem Zusammenhang, dass Apple die Entwickler auffordert, ein besonderes Augenmerk auf das Adressbuch, den Grafiktreiber, die Dienste iCal, iChat sowie iCloud, den Mac AppStore, MobileMe, Safari, Spotlight und die Time Machine zu legen. Wie auch schon bei der vorherigen Beta Version ist die iCloud bereits in die Build integriert und muss dadurch nicht gesondert installiert werden.

Beta Version inklusive gelistete Updatebeschreibung

Bei dieser Version liefert Apple zudem erstmals auch die Updatebeschreibung (Release Notes) für die Beta mit. Vermutlich wird diese Beschreibung auch beim finalen Systemupdate für die Endverbraucher beigefügt sein. So empfiehlt Apple in den Release Notes jedem Lion User dieses Update, um die Sicherheit, Stabilität und Kompatibilität des Systems zu erhöhen. Zusätzlich weist Apple auch auf die Neuerungen hin, die mit dem Einzug der iCloud jedem Nutzer eröffnet werden. Dazu zählt zum Beispiel die Synchronisation von E-Mails, Kontakten und iCal-Einträgen auf allen Geräten.

Weitere Bugfixes und Neuerungen

Allerdings beinhaltet das Update auch verschiedene Bugfixes und Neuerungen, die unabhängig von der iCloud zur Verfügung stehen. So erhalten die User zum Beispiel die neueste Version von Safari (Version 5.1.1). Daneben ist es nun auch möglich Fullscreen Apps und einzelne Spaces in Mission Control anders anzuordnen. Zudem wurden verschiedene Bugs behoben.

Veröffentlichung in den nächsten Wochen?

Da die iCloud offiziell für den Herbst angekündigt wurde und die Updatezyklen immer kürzer werden, können wir uns wohl schon jetzt auf eine baldige Veröffentlichung des Updates freuen!

23Sep/110

Sicherheitslücke in Mac OS X Lion ermöglicht Passwortänderung!

Eine aktuelle Nachricht über Mac OS X Lion könnte Nutzern des Betriebssystems nun etwas Kopfzerbrechen bereiten. Denn laut einem Bericht des Sicherheitsexperten Patrick Dunstan von dem „Defence in Depth-Blog“ weist das Betriebssystem eine Sicherheitslücke auf, die die Änderung des Passwortes durch einen anderen Nutzer ermöglicht.

Falsch gesetzte Zugriffsrechte

Diese Sicherheitslücke sei auf einen Fehler in der Vergabe der Zugriffsrechte zurückzuführen, so dass  Nutzer desselben Systems das Passwort eines anderen Nutzers verändern könnten. Bereits im Jahr 2009 fand Dunstan heraus, wie man Passwörter beim Betriebssystem Mac OS X knacken kann. Zwar änderte Apple beim Mac OS X Lion das Authentifizierungsschema, doch scheint den Apple Entwicklern beim neusten Betriebssystem dennoch ein Fehler unterlaufen zu sein.

Wie Dunstan herausfand, können auch so genannte Non-Root-User unter Mac OS X Lion über den Directory Service die Passwort-Hashes der Shadow-Dateien einsehen. Zusätzlich sei es über einen einfachen Befehl möglich das Passwort des anderen Nutzers zu ändern. Hierfür verlange das Betriebssystem nicht einmal eine gesonderte Authentifizierung und der Angreifer könne ohne Weiteres ein neues Passwort vergeben.

Passwortänderung nicht immer möglich

Allerdings scheint die Auslesung und Änderung des Passwortes nicht bei jedem Nutzer zu funktionieren – dies berichten zumindest einige Leser von Dunstans Blog. Denn obwohl diese auf die gleiche Weise vorgingen, klappte die Passwortänderung auf ihrem System nicht. Auch eine Rekonstruktion durch Heise Security blieb erfolglos.

Noch kein Patch von Apple in Sicht

Bislang hat Apple noch keine Maßnahmen ergriffen, um diese Sicherheitslücke zu schließen. Allerdings können sich die Nutzer selbst durch ein paar Schutzmechanismen gegen diese Passwortänderung schützen. Wer seinen Rechner vor unerlaubten Zugriffen schützen möchte, der sollte zum Beispiel ein Passwort festlegen, dass beim Starten aus dem Ruhezustand oder nach dem Bildschirmschoner eingegeben werden muss. Zusätzlich sollten User Gast-Zugänge und das automatische Einloggen deaktivieren. Weiterhin können auch anderen Nutzern die Admin-Rechte entzogen werden.

22Aug/110

Datenschutz: Apple sorgt für mehr Privatsphäre bei iOS 5!

Der US-amerikanische Technologie-Hersteller aus Cupertino will im nächsten mobilen Betriebssystem iOS 5 offensichtlich für etwas mehr Privatsphäre auf den Apple-Geräten sorgen. Hierfür soll bei jedem Gerät die UDID (eine einzigartige Geräte-Identifikationsnummer) für sämtliche Anwendungen blockiert werden. Zukünftig soll es Entwicklern von Apps nicht mehr möglich sein, auf dem iPhone, iPad oder iPod touch die Identifikationsnummer auszulesen. Mit diesem Schritt will Apple beim Betriebssystem-Update auf iOS 5 den Datenschutz erheblich sicherer machen. Ausschlaggebend für diese Änderung scheinen die zahlreichen Kritiken vieler User, die Beschwerde wegen der überaus hohen Sammelwut einiger App-Entwickler eingereicht hatten.

UDID verrät mehr über den Besitzer, als so manchem lieb ist

Über die UDID besteht die Möglichkeit, dass Anwendungen private Informationen über den Besitzer des jeweiligen Gerätes in Erfahrung bringen können, die ganz und gar nicht für den eigentlichen Betrieb der Anwendung notwendig sind. Anfang 2010 hatte ein Apple User eine Sammelklage gegen Apple eingereicht und sich darüber beschwert, dass App-Entwickler nicht nur die Profile der User auslesen, sondern auch die Surfgewohnheiten. Des Weiteren sei es möglich, anhand der Verknüpfung des Facebook Kontos mit der UDID an weitere private Daten zu gelangen.

In der aktuellen Beta-Version des iOS 5 ist bereits das Auslesen der UDID für App-Entwickler gesperrt. Doch dies gab für die Entwickler bereits Anlass dazu, sich über Alternativen auszutauschen, wie man sonst noch an die Nutzerdaten gelangen kann.

17Aug/110

Apple bringt erstes Update für Mac OS X Lion 10.7 heraus

Vor erst etwa einem Monat ist das neue Mac Betriebssystem  von Apple auf den Markt gebracht worden. Nun hat Apple auch bereits das erste Update in der Version 10.7.1 veröffentlicht. Durch dieses Update sollen zahlreiche Bugs behoben und dadurch sowohl die Stabilität als auch die Kompatibilität verbessert werden.

Verschiedene Probleme behoben!

Unter anderem soll mit dem Update ein Problem bei der Videowiedergabe im Browser Safari korrigiert werden. Hier kam es des Öfteren zum kompletten Systemstillstand. Des Weiteren sollen auch einige Fehler in der WLAN-Anbindung beseitigt werden, die gegebenenfalls zu Abbrüchen bei der Internetverbindung geführt haben. Auch die Audiowiedergabe via HDMI-Output oder mit Hilfe des optischen Anschlusses wurde noch einmal verbessert, wodurch das Problem des zeitweise vollständigen Ausfalls der Tonwiedergabe ein für alle Mal der Vergangenheit angehört. Zusätzlich gibt es auch noch eine Fehlerbehebung im Migrationsassistenten. Durch diesen Fehler bestand die Eventualität, dass eine Übertragung von Daten, Einstellungen oder auch kompatibler Programme auf einen neuen Mac mit dem Betriebssystem OS X 10.7 plötzlich nicht mehr möglich war. Auch konnte es vorkommen, dass nach einem Upgrade auf Mac OS X 10.7 die Administrator-Konten plötzlich nicht mehr auffindbar waren. Dieser Fehler wurde jedoch ebenfalls behoben.

Spezielles Update für MacBook Air und Mac Mini verfügbar

Apple hat nicht nur ein Update für den regulären Mac herausgebracht, sondern auch eine spezielle Version für den Mac Mini und auch für das MacBook Air, die im Jahr 2011 veröffentlicht wurden. Für diese beiden Geräte hat Apple noch drei weitere Fehler behoben. In der Vergangenheit hatte das MacBook Air beispielsweise beim Anschließen eines MagSafe-Kabels einen unbeabsichtigten Neustart des Systems eingeleitet. Auch war es möglich, dass der Bildschirm dabei ein störendes Flackern aufwies. Beides ist nun nicht mehr der Fall. Das dritte Problem, das zusätzlich zu den bereits vorher aufgezeigten Fehlern behoben wurde, ist ein Performance-Problem des SD-Card Steckplatzes beim Mac Mini in Verbindung mit SD und SDHC Speicherkarten.

Das Update Mac OS X 10.7.1 kann sowohl für Client- als auch für Serverlösungen von „Lion“ heruntergeladen werden. Eine jeweils eigene Version gibt es wie bereits erwähnt für den Mac Mini und das MacBook Air.

9Aug/111

Test-Ergebnis: Mac OS X Lion unterliegt in punkto Sicherheit Windows 7!

Bisher glaubten viele Mac User, dass die Apple Systeme im Bezug auf Sicherheit einige Pluspunkte gegenüber Windows-Rechnern zu bieten haben. Ein Test des IT-Sicherheitsberatungsunternehmens iSEC Partner hat nun allerdings ein überraschendes Ergebnis zum Vorschein gebracht. Denn Windows 7 schnitt bei dieser Untersuchung wesentlich besser ab als Mac OS X Lion. Das Betriebssystem aus dem Hause Microsoft überzeugte bei drei von fünf Angriffen durch effektivere Abwehrmaßnahmen und lief somit dem Apple OS den Rang ab.

Windows 7 bietet besseren Schutz gegen Angreifer!

Im Rahmen der Sicherheitskonferenz Black Hat wurden die Testergebnisse dieser Gegenüberstellung vorgestellt und Microsoft hatte beim Thema Netzwerk-Angriff, versteckte Malware oder Datenklau eindeutig bessere Maßnahmen zur Abwehr zu bieten als Konkurrent Apple. Lediglich beim lokalen Angriff und dem Schutz vor Viren konnten beide Betriebssysteme gleichermaßen überzeugen.

Aus diesem Grund sollten Unternehmen weiterhin das Microsoft Betriebssystem nutzen und nicht zum Mac OS X wechseln. Laut den Sicherheitsexperten sollte der US-amerikanische Elektronikkonzern Apple das Authentifizierungs-Schema überarbeiten, die verschiedenen Server-Protokolle zusammenfassen und die Nutzung von SSL-Zertifikaten reduzieren.

Ergebnis überrascht viele Nutzer!

Dieses eindeutige Ergebnis dürfte viele Mac Nutzer auf der ganzen Welt überraschen. Denn noch immer ist die Meinung verbreitet, dass ein Windows-Rechner anfälliger und unsicherer ist als ein Mac. Ausschlaggebend hierfür sei vor allem die Marketing-Strategie des Apple Konzerns, der dieses Bild stets mit allen Mitteln vermittelte. Zwar können Mac-Rechner nicht durch Windows-Viren lahmgelegt werden, doch ist auch das Mac OS X wie jedes andere Betriebssystem durchaus verwundbar.

8Aug/110

TeamViewer nun auch unter OS X 10.7 Lion lauffähig

Das Software-Entwicklungs-Unternehmen TeamViewer ist eines der führende Anbieter im Bereich der Fernwartungs- und Internetpräsentations-Anwendungen. Erst kürzlich wurden neue Updates für die Mac-Versionen der Software „TeamViewer für Mac“ und „TeamViewer Host für Mac“ vorgestellt. Beide Releases sind nun vollständig zum aktuellsten Mac Betriebssystem OS X 10.7 Lion kompatibel.

Flexible Einsatzmöglichkeiten

Bei TeamViewer legten die Entwickler schon immer großen Wert auf Flexibilität und Kompatibilität. So können die Softwarelösungen des Unternehmens sowohl auf einem Windows-, Linux- und Mac-System als auch auf iOS- und Android-Geräten genutzt werden. Daher erwarten die Kunden selbstverständlich, dass neue Betriebssysteme recht zeitnah unterstützt werden. Aus diesem Grund veröffentlichte TeamViewer nun auch ein neues Update für das Mac Betriebssystem OS X 10.7 Lion.

Mit der Anwendung TeamViewer haben User auf einfache Art und Weise die Möglichkeit, über das Internet einen Fernzugriff auf einen anderen PC zu erhalten. Ganz gleich, ob es sich dabei nun um einen Windows-PC handelt, einen Mac oder einen Linux-Rechner. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, zum Beispiel über das iPhone oder das iPad auf den PC im Büro oder zu Hause zuzugreifen. Hierzu muss auf dem entsprechenden Zielgerät lediglich die Software TeamViewer installiert sein oder alternativ dazu der Systemdienst TeamViewer Host eingerichtet sein.

TeamViewer nun auch für Lion Nutzer verwendbar

Besitzer eines Mac, die schon ein Update auf das neue Betriebssystem Lion durchgeführt haben, können durch die neuen Updates der TeamViewer Software auch weiterhin sämtliche Vorteile des Fernzugriffs für sich nutzen. Denn das neue „TeamViewer für Mac“ in der Version 6.0.10370 sowie „TeamViewer Host für Mac“ in der neuesten Version 6.0.10372 stehen zum Download bereit und können jederzeit heruntergeladen und für den privaten Gebrauch sogar vollkommen kostenlos genutzt werden.

4Aug/110

Werden iOS und Mac OS X im Jahr 2012 vereint?

Seit einiger Zeit ist OS X 10.7 Lion nun schon auf dem Markt verfügbar und wurde auch bereits mit zahlreichen Features ausgestattet. So zum Beispiel das Launchpad, Mulitouch-Gesten, ein Homescreen oder etwa Apps im Vollbildmodus. Doch steht das Betriebssystem offensichtlich noch ganz am Anfang. Denn so manches Gerücht lässt verlauten, dass der US-amerikanische Elektronikriese Apple 2012 eine Verschmelzung von iOS und  vornehmen will. Hierfür weist ein Analyst der Firma Jeffreys & Co., Peter Miesek, auch einige plausible Gründe auf.

... eines für alle!

Zurzeit gibt es von Apple zwei Plattformen, die, abgesehen von iTunes, unterschiedlicher kaum sein könnten. So gibt es einmal das Mac OS X, das auf Desktop-Rechnern und Laptops läuft und daneben das iOS, das auf Touchscreen Geräten wie etwa dem iPad zum Einsatz kommt. Um nun das gleiche Betriebssystem auf beiden Plattformen zum Laufen zu bringen, wird Apple daher auf einen entsprechend starken Prozessor bauen müssen. Und extra hierfür hat Apple auch den A6 Prozessor entwickelt. Dieser soll vermutlich nicht nur im kommenden MacBook Air verbaut werden, sondern höchstwahrscheinlich auch in den künftigen iPhones und iPads.

Hausintern soll es Apple bereits gelungen sein, einen Prototypen auf Basis eines mit einem A5 Prozessor ausgestatteten MacBook Air zum Laufen zu bringen. Dadurch wäre es Apple möglich, auf sämtlichen Plattformen dasselbe System laufen zu lassen und alle Programme, wie zum Beispiel Apps oder Cloud-Services, müssten nur noch für ein Betriebssystem entwickelt werden. In den Bereichen von iOS, iTunes, iDevices und AppStore hat Apple inzwischen solch große Fortschritte gemacht, dass der eigentliche Mac vollkommen zur Nebensache wird.

Was wird aus dem klassischen Mac?

Arbeitet auf einem Mac künftig kein OS X mehr mit einigen Touchscreen Funktionen, wie dies etwa beim aktuellen OS X 10.7 Lion der Fall ist, sondern stattdessen vielmehr ein Hybrid aus iOS und OS X, wird es wohl so manches Problem mit dem einen oder anderen alten Mac-Programm geben. Somit würde sich der Albtraum bewahrheiten, dass auf einem Desktop-Computer keine x-beliebige Software mehr lauffähig ist, sondern lediglich noch durch Apple kontrollierte Apps. Dies würde dann zum Beispiel nach sich ziehen, dass etwa ein Grafiker seine Adobe Creative Suite, die er sich einst für teures Geld gekauft hat, noch einmal als App einkaufen muss.

Zwar gäbe es sicherlich auch noch die Möglichkeit eines offenen Systems, das per iDevices gesperrt werden könnte, sodass man auch weiterhin seine herkömmliche Software installieren kann. Doch leider würde dies auch bedeuten, dass sich die Hacker-Schaar wohl sehr bald daran machen würde, etwa die Adobe Creative Suite auf einem iPhone der zukünftigen Generationen zum Laufen zu bekommen. Alles in allem bewegt sich der Mac inzwischen langsam aber sicher vom herkömmlichen Computer immer mehr in Richtung Konsum-Produkt.