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22Feb/12Off

iPhone 4S ab 9. März auch bei China Telecom erhältlich

Etwas mehr als vier Monate ist es nun her, dass der US-amerikanische Elektronik-Konzern Apple sein aktuell neustes Smartphone, das iPhone 4S, der Öffentlichkeit präsentiert hat. Seitdem hat bereits in verschiedenen Ländern nach und nach der Verkauf des neuen Smartphone-Boliden begonnen. Die chinesische Bevölkerung hatte sich allerdings bis dato noch brav zurückhalten müssen, denn hier wurde das iPhone 4S bisher noch nicht in die Verkaufsregale gebracht. Doch die Warterei hat nun endlich auch für den chinesischen Apple Fan ein für alle Mal ein Ende. Denn ab dem 9. März 2012 wird der chinesische Mobilfunkanbieter China Telecom das Apple Smartphone iPhone 4S in sein Portfolio aufnehmen.

iPhone 4S ab 2. Februar vorbestellbar

Schon ab dem 2. Februar konnten die chinesischen Kunden das iPhone 4S beim Mobilfunkbetreiber China Telecom vorbestellen und sich so eines der drei verschiedenen Modelle des Apple Smartphones sichern. Das kleinste Modell mit einer Speicherkapazität von 16 Gigabyte erhalten die Kunden dann immerhin kostenlos zum Vertrag dazu. Nur für das 32 Gigabyte Modell und auch für das 64 Gigabyte Modell müssen die Kunden die Geldbörse öffnen und einen bestimmten Betrag dazuzahlen.

iPhone 4S bei China Unicom bereits seit Januar erhältlich

Schon seit Januar vertreibt der Mobilfunkbetreiber China Unicom das iPhone 4S. Nachdem der Verkaufsstart endlich begonnen hatte, wurden die Apple Retail Stores derart gestürmt, dass ein Apple Store seine Türen sogar kurzzeitig schließen musste. Der größte Mobilfunkanbieter des Landes, China Mobil, soll inzwischen ebenfalls mit dem Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino in Verhandlungen stehen.

3Feb/12Off

Chinesen bringen iFöhn 4S auf den Markt

Einen echten Apple Fan dürfte diese Meldung mehr als schockieren, Hardcore-Fans allerdings werden sicherlich gleich im Internet schauen, wie sie selbst ein Exemplar ergattern können. Die Rede ist von einem iFöhn, der den Namen iFeng 4S trägt und den es derzeit im chinesischen Onlineshop Tmall zu kaufen gibt.

Auf diesem als Limited Edition verfügbaren Föhn der ganz besonderen Art, der dem im Oktober des vergangenen Jahres verstorbenen Apple Gründer Steve Jobs gewidmet sein soll, befindet sich die Aufschrift „Steve Jobs 1955-2011“ – und das in goldenen Metallbuchstaben! Der „iFeng 4S“, der auch nichts anderes ist als ein ganz normaler Haarföhn wie jeder andere auch, wird für 99 Yuan angeboten – das sind zurzeit ungefähr 15,70 US-Dollar beziehungsweise etwa 12 Euro. Nun, es mag zwar etwas eigenartig wirken. Doch letzten Endes ist dies dann doch recht harmlos.

Asiaten schicken Steve Jobs als Engel auf die Bühne

Sehr makaber und absolut geschmacklos wirkt jedoch ein aktueller TV Werbespot des taiwanischen Herstellers von Tablet-Computern, Action Electronics. In dem 20 Sekunden dauernden TV-Spot wurde schlichtweg ein Steve Jobs Imitator in Bluejeans und schwarzem Rollkragenpullover auf die Bühne geschickt, der Gott dafür dankt, dass er endlich mit anderen Tablet PCs spielen könne, als nur mit dem iPad. Und was zaubert dieser schließlich aus seiner Gesäßtasche? Ein Action Pad – mit dem mobilen Betriebssystem Android.

Jobs war schon immer gegen Android

Eine solch groteske Show abzuliefern, ist doch eigentlich recht peinlich. Steve Jobs hatte sich zu Lebzeiten vehement gegen Android ausgesprochen und dieses Betriebssystem schlichtweg als „Shit“ betitelt. Deshalb hatte er es sich zum Ziel gesetzt, Android in Grund und Boden zu stampfen.

30Jan/12Off

Apple CEO Tim Cook äußert sich zu Bericht der New York Times

„Wenn Apple gewarnt wurde und nicht gehandelt hat, dann ist das verwerflich“. Diese Aussage hatte der ehemalige Vorsitzende des National Advisory Committee on Occupational Safety and Health, Nicholas Ashford, in einem Zeitungsbericht der New York Times getätigt. „Aber was im einen Land verwerflich ist, ist ein akzeptiertes Geschäftsvorgehen im anderen. Und die Unternehmen profitieren davon.“ Mit diesen Worten hatte Ashford ganz klar gegen den US-amerikanischen Konzern Apple geschossen, aber auch gegen diverse andere Unternehmen wie IBM, Dell, Lenovo, Nokia oder Sony, die ihre Produktionen in Billiglohn-Länder verlagert haben. Damit wirft Nicholas Ashford den Unternehmen vor, sie würden sich nicht darum kümmern, welche Arbeitsbedingen und welche Lebensgefahren in den zahlreichen Produktionswerken vorherrschen.

Sind Apple die Missstände in den Produktionswerken egal?

Ashford fährt scharfe Geschütze gegen das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino auf. So sagte zum Beispiel Li MingQi, der bis April im Management der Foxconn Technology gearbeitet hatte, Apple würde sich um nichts anderes kümmern, als um eine Erhöhung der Produktqualität und sinkende Produktionskosten.

Die New York Times hatte unter anderem einen ausführlichen Bericht über zwei Explosionen in iPad-Fabriken, darunter auch Chengdu, abgedruckt, bei denen im Mai 2011 insgesamt 77 Arbeiter verletzt und vier weitere Arbeiter getötet worden sind. Noch bevor es zu diesen Explosionen kam, sei Apple über gefährliche Missstände im Chengdu-Werk alarmiert worden.

Tim Cook ist empört!

Apples CEO Tim Cook war überaus empört über diese Vorwürfe. In einer Rundmail an sämtliche Mitarbeiter teilte er mit, dass jegliche Behauptung, es sei Apple egal, was in den Produktionsstätten seiner Zulieferfirmen passieren würde, schlichtweg falsch wäre und eine Beleidigung für Apple darstellen würde. Apple könne nachweisen, dass diese Behauptungen nicht stimmen. So hatte das Unternehmen etwa erst im letzten Jahr die Anzahl der Inspektionen um rund 80 Prozent erhöht. Dabei wurden in diversen chinesischen Werken zahlreiche Verstöße festgestellt. Erst Anfang dieses Jahres ist Apple der Fair Labor Association beigetreten.

15Jan/12Off

„Apfel“ Fans warfen mit Eiern auf einen Apple Shop

Am 13. Januar 2012 war es soweit. In China fand an diesem Tag der Verkaufsstart des iPhone 4S statt. Auch der Apple Retail Store in Peking hat angekündigt, dass die Smartphones ab 7 Uhr morgens verkauft werden. Rund 1000 Apple Fans wollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Als die Mitarbeiter des Ladens die Schlange vor der Türe sahen, haben diese allerdings kurzfristig beschlossen, den Verkauf abzusagen.

Gegen 07:15 Uhr wurden die ersten Kunden bereits unruhig. Sie schrien „Öffnet sofort den Laden!“ und mit der Zeit wurden diese immer aggressiver. Nach einer Weile wurde durch einen Lautsprecher durchgesagt, dass der Verkauf heute nicht stattfinden wird. Darauf hin beschwerten sich die Kunden und beschimpften die Apple-Angestellten als Lügner. Einige zückten sogar Eier und warfen diese gegen das Schaufenster. Zu Anfang konnten die Securitys die Menge gar nicht beruhigen. Erst ist eine Polizeikette sorgte wieder für Ruhe und Ordnung. Der Apple Retail Store blieb den ganzen Tag geschlossen.

Laut M.I.C handelte es sich bei der tobenden Menge nicht nur um Kunden, sondern auch um jede Menge Schwarzhändler. Besagte Personen sollen auch für die Eierwürfe verantwortlich gewesen sein. Scheinbar wollten sich die Schwarzhändler die iPhones günstig unter den Nagel reisen und dann an richtige Fans verkaufen. Gut, dass der Laden dicht gehalten hat. Wie heißt es so schön. Wer mit Eiern wirft, wird von der Apfelernte nichts erhalten.

Keine neuen iPhones für die Retail Stores in China

Nach diesem Drama wird es sobald keine neuen iPhones in den Retail Stores geben. Weder in Peking noch in Schanghai. Ein Apple Sprecher verkündete, dass es diese nur im Apple Online Store, bei diversen Mobilfunkhändlern sowie autorisierten Händlern gibt. Auch in Xidan wurde das neue iPhone unter das Volk gebracht. Dort ging es aber vergleichsweise sehr ruhig zu. Kein Wunder. Die ersten 1000 Kunden in der Schlange bekamen ein Ticket. Pro Person konnte an diesem Tag jeder, zwei iPhones 4S erwerben.

Eierattacke auf Apple Shop: Leider kein Einzelfall

In Peking gab es in der Vergangenheit es schon mehrere solche Vorfälle. Der Letzte ist gerade einmal ein Jahr her. Im Mai 2011 wurde im selben Store das iPad 2 verkauft. Dabei gab es einige Verletzte. Sogar eine dicke Sicherheitstüre aus Glas wurde komplett beschädigt. Sechs Menschen mussten daraufhin ins Krankenhaus gebracht werden, weil sie sich schwere Schnittwunden zugezogen hatten. Im Jahr 2011 waren rund 50 Sicherheitskräfte vor Ort. Scheinbar zu wenige.

7Dez/11Off

Windows AirBook aufgetaucht – Chinesen fälschen MacBook Air!

Bei dem MacBook Air aus dem Hause Apple handelt es sich um ein Subnotebook, das Steve Jobs am 15.01.2008 zum ersten Mal auf der Macworld San Francisco als „das dünnste Notebook der Welt“ vorgestellt hatte. Inzwischen zählt das MacBook Air zu den meistverkauften Geräten des kalifornischen IT-Konzerns. Dass auch von diesem Apple Gerät ein Plagiat auf dem Markt auftauchen würde, war daher nur eine Frage der Zeit.

Kopie dem Original sehr ähnlich

Wie nun bekannt wurde, ist in China eine Fälschung des MacBook Air aufgetaucht, bei der es sich um ein Plagiat des 13 Zoll Modells handeln soll. Dieses soll dem Original bis ins Detail nachempfunden worden sein. Im Displaydeckel befindet sich sogar das Apple Logo, genau wie beim Original. Auch der patentierte MagSafe-Anschluss für das Ladekabel und das Multitouch-Trackpad wurden kopiert. Optisch sieht das Windows AirBook dem original MacBook Air zum Verwechseln ähnlich. Doch bei genauerer Betrachtung lassen sich deutliche Unterschiede erkennen. MIC Gadget hat sich dem Gerät angenommen und es genauer unter die Lupe genommen.

Deutliche Unterschiede erkennbar

Das Windows AirBook kann in punkto Qualität auf keinen Fall dem Original das Wasser reichen. Während das Original ein hochwertig verarbeitetes Unibody-Gehäuse aus Aluminium besitzt, haben die Chinesen dem Plagiat lediglich ein Kunststoffgehäuse verpasst, dem sie einen Anstrich in Aluminiumoptik gegeben haben. Auch die Dicke der beiden Geräte weisen deutliche Unterschiede auf. So ist das Windows AirBook durchweg einige Millimeter dicker als das MacBook Air. Des Weiteren haben die Fälscher ein Display mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixel verbaut, das Original erreicht hingegen 1440 x 900 Pixel. Im Inneren arbeitet im Original MacBook Air ein starker Core i5 Prozessor. Die Kopie hingegen müht sich mit einem viel schwächeren 1,8 Gigahertz Intel Atom Prozessor ab. Lediglich der Arbeitsspeicher weist mit 4 Gigabyte dieselbe Größe auf.

Fälschung könnte ernste Gefahr bedeuten

Während die Chinesen der Meinung sind, Apple müsse sich doch eigentlich durch diese gute Kopie geschmeichelt fühlen, dürfte sich der Technologie-Konzern aus Cupertino allerdings wohl doch eher grün und blau ärgern über eine solch dreiste Fälschung. Der Verkaufspreis dürfte in der Tat für großes Interesse bei den Usern sorgen. Denn dieser liegt mit umgerechnet gerade einmal etwa 370 Euro deutlich unter dem des MacBook Air, das beim aktuellen Modell bei mindestens 949 Euro liegt. Doch mindestens ein ausschlaggebendes Verkaufsargument fehlt der Fälschung, wegen dem der User sich überhaupt für einen Mac entscheidet: das Betriebssystem Mac OS X fehlt.

12Nov/11Off

iPhone 4S: Verkaufsstart nun auch in weiteren 15 Ländern

Bereits seit dem 14. Oktober ist das iPhone 4S in Deutschland erhältlich. Im Abstand von jeweils zwei Wochen führte der US-amerikanische Elektronik-Konzern Apple das neue Smartphone auch in anderen Ländern ein. Während am 28. Oktober 22 Länder dazu kamen, startete der Verkauf des iPhone 4S am 11. November in 15 weiteren Ländern. Neben Südkorea ist das iPhone 4S nun auch in China erhältlich.

iPhone 4S in Asien überaus beliebt!

Schon eine Woche vor dem offiziellen Verkaufsstart konnte das iPhone 4S in den entsprechenden Ländern vorbestellt werden. So berichteten die südkoreanischen Mobilfunkanbieter KT und SK Telecom, dass allein am 4. November rund 200.000 Vorbestellungen für das neue Smartphone des Unternehmens aus Cupertino eingegangen sind. Der enorme Kundenansturm führte sogar dazu, dass die Internetseiten der Mobilfunkbetreiber für kurze Zeit lahmgelegt worden waren. Auch in Südkorea knackte das iPhone 4S alle bisherigen Rekorde. So übertrafen die Zahlen der Vorbestellungen nicht nur die Rekordzahlen aus dem Jahr 2010 mit 130.000 Vorbestellungen, sondern auch den Kundenansturm auf das aus Südkorea stammende Samsung Galaxy S2. Denn das Samsung Galaxy S2 wurde innerhalb der ersten drei Tage lediglich 120.000 Mal vorbestellt.

Handgreiflichkeiten und Polizei-Einsatz in Hongkong

Nicht nur in Südkorea wurde das iPhone 4S voller Spannung erwartet. In Hongkong bildeten sich sogar schon drei Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart lange Warteschlangen vor dem Apple Store. Die Polizei musste sogar einschreiten, um Handgreiflichkeiten zu schlichten, die zwischen den wartenden Apple-Fans entstanden waren. Am Tag des Verkaufsstarts versammelten sich rund 3.000 Kunden vor dem Flagship-Store in Hongkong. Der Ansturm auf das iPhone 4S war riesengroß und die Kunden rissen die Smartphones förmlich aus den Händen der Verkäufer.

22Sep/11Off

Verkauf des iPad 2 3G in China hat begonnen!

In China hat Apple offensichtlich den Verkaufsstart des Apple iPad 2 G3 eingeläutet. In den lokalen Apple Stores werden nun die 16 Gigabyte Modelle zu einem Preis von 734 US-Dollar (umgerechnet in etwa 543 Euro) angeboten, die 32 Gigabyte Modelle für 860 US-Dollar (etwa 637 Euro) und die 64 Gigabyte Version geht für 985 US-Dollar (etwa 739 Euro) über den Ladentisch. Der Preis liegt somit um jeweils über 100 US-Dollar (etwa 74 Euro) höher, als die Geräte auf dem US-amerikanischen Markt kosten. Dieser immense Preisunterschied dürfte wohl auf den hohen Einfuhrzoll Chinas zurückzuführen sein. Dass sich diese im Preis niederschlagen, ist ja beinahe selbstverständlich.

Apple kooperiert mit China Unicom

Am vergangenen Dienstag, den 20. September, hatte der Technologie-Konzern aus Cupertino im Wall Street Journal angekündigt, dass das iPad 2 nun sowohl im Einzelhandel als auch bei autorisierten Apple Resellern erhältlich sei. Apples derzeitiger chinesischer Mobilfunkpartner China Unicom stellt für das iPad 2 den dazugehörigen 3G-Dienst zur Verfügung. Schon im Juni hatte man lesen können, dass einige Führungskräfte der China Unicom geplant hatten in die USA zu reisen, um dort über die Einführung des iPad 2 3G und die Zertifizierung dessen zu verhandeln.

China bringt Apple Milliarden ein

Sofort nach der Einführung im Mai dieses Jahres war die Nachfrage nach dem iPad 2 so groß, dass schon bald alle Geräte in den Geschäften ausverkauft waren. Apple hatte sein Hauptaugenmerk auf den chinesischen Markt gelegt und wurde dafür prompt mit erstklassigen Ergebnissen belohnt. So konnte Apple bereits im zweiten Quartal des Jahres 2011 seinen Umsatz im Vergleich zu dem des Vorjahres um das sechsfache auf ganze 3,8 Milliarden US-Dollar (etwa 2,8 Milliarden Euro) steigern. Sogar Apples jetziger CEO Tim Cook vermutet, dass Apple eine unglaubliche Chance auf dem chinesischen Markt hat und dass das Unternehmen wohl bisher auch nur an der Oberfläche kratzen würde. Ingesamt sei noch viel mehr möglich.

Apple breitet sich in China immer weiter aus

So ist es also keineswegs verwunderlich, dass Apple die Ausdehnung auf den asiatischen Großraum derart vorantreibt und bereits am kommenden Freitag in der chinesischen Stadt Shanghai seinen dort insgesamt fünften Apple Store eröffnen wird. Derzeit betreibt Apple bereits einige Filialen seines Apple Store in Hong Kong, in Shanghai und auch in Peking. In den kommenden Jahren soll das Filialnetzwerk allerdings auf 25 Stores erweitert werden.

2Sep/11Off

Apple-Zulieferer: Umweltschützer kritisieren Produktion!

Umweltschützer erheben schwere Vorwürfe gegen den US-amerikanischen Elektronikriesen Apple. Denn laut Berichten von mehreren Umweltschutzgruppen sollen bei der Produktion des iPhones und des iPads in China erhebliche Mengen an Giftstoffen freigesetzt werden, die die Umwelt und die dort lebenden Menschen gefährden. In manchen Gegenden wäre die Abgasbelastung derart hoch, dass die Fenster nicht mehr geöffnet werden könnten. Darüber hinaus soll die Umwelt durch Schwermetalle belastet werden.

Umweltverschmutzung bei Apple bekannt!

Zusätzlich berichten die Umweltschutzgruppen auch, dass Apple über die giftigen Abfälle, die bei der Produktion des iPhones und iPads anfallen, informiert wäre, aber sich nicht um die Umwelt- und Gesundheitsfolgen kümmern würde. Insgesamt sammelten die Umweltschutzgruppen fünf Monate lang Beweise, die die Umweltverschmutzung der Apple-Zulieferer belegen sollen. In den Fokus der Umweltschützer gerieten 27 Zulieferer des US-Konzerns, die für die Produktion der Apple-Teile die lockeren Umweltvorgaben der Volksrepublik China ausnutzen und die Umwelt verschmutzen. Apple gibt die Namen dieser Unternehmen bisher allerdings nicht bekannt.

Ein Unternehmen, das in den Berichten genannt wird, ist der Leiterplatten-Zulieferer Meiko Electronics in Wuhan. In der Nähe der Fabrik befindet sich der See Nantaizi, der stark mit Schwermetallen verseucht ist. Doch auch Foxconn geriet in die Kritik der Umweltschützer. Laut den Berichten sei die Abgasbelastung an dem Unternehmensstandort so hoch, dass die Anwohner die Fenster geschlossen halten müssen. Auch der Zulieferer der berührungsempfindlichen iPhone Bildschirme, das Unternehmen Win Technology, zählt zu den Umweltsündern.

Apple reagiert auf Vorwürfe der Umweltschützer

Ein Bericht, der die Umweltverschmutzung der Zulieferer belegt, wurde von dem Institut für Umweltfragen (IPE) verfasst. Gegründet wurde das Institut von dem Umweltaktivisten Ma Jun. Dieser merkte auch an, dass viele Chinesen gar nicht wüssten, dass die Fabriken, die für die Umweltverschmutzung verantwortlich sind, Teile für den US-Konzern Apple produzieren. Bislang soll Apple den Kontakt zu den Betroffenen auch noch nicht gesucht haben.

Nun habe Apple allerdings einem Gespräch mit IPE zugestimmt. Denn laut Apple lege der Konzern bei den Zulieferern großen Wert auf sichere Arbeitsbedingungen, einen respektvollen Umgang mit den Mitarbeitern und die Einhaltung des Umweltschutzes.

31Aug/11Off

Kampf gegen Plagiate: Apple heuerte Viagra-Experten an!

Obwohl die Apple Produkte überaus beliebt auf dem Markt sind, hat der US-amerikanische Konzern anscheinend erst im Jahr 2008 den Kampf gegen Produktfälscher in China aufgenommen. Dies belegen nun Dokumente, die auf WikiLeaks veröffentlicht wurden.

Über Jahre hinweg Produktpiraten freie Hand gelassen!

Noch immer stellen Produktfälscher eine große Gefahr für die Elektronik-Branche dar. Doch im Gegensatz zu anderen Unternehmen ging Apple jahrelang nicht gegen diese Produktpiraterie vor und versäumte es schlicht und ergreifend, weitere Schritte gegen die dreisten Fälscher einzuleiten. Im Jahr 2008 änderte Apple allerdings seine Strategie und stellte ein Team zusammen, das fortan gegen die Produktpiraterie in China vorgehen sollte. Mit dabei waren unter anderem Experten, die bereits für das Pharma-Unternehmen Pfizer tätig waren und auf dem chinesischen Markt nach Viagra-Kopien fahndeten.

Nachdem die Dokumente der US-Botschaft in China nun im Original auf WikiLeaks veröffentlicht wurden, berichtete CNN über die Bemühungen des Elektronikkonzerns, um den Raubkopien und Produktfälschern in Asien Einhalt zu bieten.

Nahezu alle Apple-Produkte in China gefälscht!

Erst 2008 begann der US-Konzern mit dem Aufbau eines Experten-Teams und sagte der Produktfälschung auf dem asiatischen Markt den Kampf an. Vermutungen zufolge sollen alle bis dahin in China verkauften Apple-Geräte Produktfälschungen gewesen sein. Apple heuerte hierfür Don Shruhan an, einen ehemaliger FBI-Agenten, der bereits mit seinem Team für das Pharmaunternehmen Pfizer erfolgreich nach Fälschern des Potenzmittels Viagras in China gefahndet hatte.

Erster Schritt: Apples Markenrecht anmelden!

Laut den veröffentlichen Dokumenten musste Don Shruhan als Senior Director of Security für den asiatisch-pazifischen Raum nahezu bei null beginnen. So bestand der erste Schritt darin, die Markenrechte in China und Hongkong anzumelden.

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Sicherheitschef stellte Don Shruhan fest, dass vor allem originalgetreue iPhone- und iPod-Kopien auf dem asiatischen Markt gehandelt werden. Die Authentizität der vertriebenen Kopien sei darauf zurückzuführen, dass zum Beispiel Original-Teile beziehungsweise Gussformen aus den Fabriken der Zulieferer gestohlen und für die Herstellung von Fälschungen verwendet wurden. Zwar sehen diese Kopien wie Originale aus, doch beinhalten diese meist eine minderwertige Hardware.

Allerdings kommen in den veröffentlichten Dokumenten auch die Apple-Anwälte nicht gut weg. Denn darin bemängelt Don Shruhan vor allen Dingen die mangelnde Erfahrung der Anwälte für den asiatischen Raum. Zudem seien chinesische Standards im anwaltlichen Schriftverkehr nicht eingehalten worden.

Wie Don Shruhan allerdings gegen die Produktpiraterie vorgehen möchte, ist in diesen Dokumenten nicht aufgeführt. Allerdings sei eine Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden schwierig, denn im Gegensatz zu den Viagra-Fälschungen, ständen bei Apple keine gesundheitsrelevanten Probleme im Vordergrund.

[Artikelbild von "John. Karakatsanis", Beitragsbild von "kire" by flickr.com]

15Aug/11Off

In China wurden insgesamt 22 Apple Store Plagiate aufgedeckt

Bereits am 21. Juli hatten wir darüber berichtet, dass in China unautorisierte Kopien des Apple Store gesichtet wurden. Die ersten Apple Store Kopien hatte eine in China lebende US-Bloggerin in Kunming entdeckt und dies sogleich publik gemacht. Doch wer hätte gedacht, welches Ausmaß die ganze Sache noch nehmen würde?

Keine offizielle Zulassung von Apple!

In der südchinesischen Millionenstadt Kunming, in der schon einige gefälschte Apple Stores geschlossen wurden, sind inzwischen stolze 22 gefälschte Apple Stores gefunden worden. Zwar verkaufen diese Geschäfte Originalware aus dem Hause Apple, doch eine offizielle Zulassung durch Apple wurde diesen Geschäften nie ausgestellt. Diese hatten sich große Mühe gegeben, den Schwindel so lange wie möglich zu verschleiern und hatten ihr Geschäft bis ins Detail dem Original nachempfunden. Doch trotz allem gab es aber auch einige kleinere Details, die den gewissen Unterschied zum Original erst erkennen ließen. So fand sich etwa an der Glasfront der Schriftzug „Apple Store“, der sich bei einem Original Apple Store niemals finden wird. Denn hier prangt lediglich das Apple Logo. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua hat bekannt gegeben, dass sich tatsächlich um 22 normale Technik-Geschäfte gehandelt hatte, die sich durch den Verkauf der Apple Produkte als offizieller Apple Store ausgaben.

Zwar ist es einerseits durchaus zu begrüßen, dass dieser Schwindel nun ans Licht kam. Andererseits ist das ganze Thema doch etwas mysteriös. Denn dass in so zahlreichen Fällen bisher übersehen wurde, dass es sich nicht um Original Apple Stores handelt, kann doch kein Zufall sein. Vielmehr liegt hier die Vermutung nahe, dass es sich hierbei möglicherweise um eine gezielte Werbetaktik handeln könnte.