Apple erhält im Kampf gegen Motorola Unterstützung durch Microsoft
In den letzten Wochen haben wir bereits mehrfach über die Patentstreitigkeiten zwischen Motorola und Apple berichtet. Ausschlaggebend für die Klage gegen Apple war die Verletzung eines Patents für eine UMTS-Übertragungstechnik, das sich im Besitz von Motorola befindet. Aufgrund dieser Tatsache hatte Motorola vor dem Mannheimer Landgericht eine Klage gegen den US-amerikanischen Konzern eingereicht und sogar ein Verkaufsverbot für die Geräte gefordert, in denen die Technik zum Einsatz kommt. Das Landgericht in Mannheim verhängte daraufhin kurzzeitig ein Verkaufsverbot für das iPhone 3G, das iPhone 3GS, das iPhone 4 und alle iPad Modelle mit UMTS.
Apple konnte das Verkaufsverbot allerdings abwenden und sollte daraufhin 2,25 Prozent des Umsatzes an Motorola abtreten, der durch den Verkauf der verschiedenen iPhone-Modelle zustande kommt. Doch auch nach dieser Entscheidung kehrt noch immer keine Ruhe ein, denn Apple findet diese Forderung einfach viel zu hoch. Nun erhält der IT-Konzern Unterstützung von Microsoft, da sich der Software-Riese inzwischen ebenfalls zu Wort gemeldet hat und seinerseits Kritik an den überhöhten Lizenzgebühren äußerte, die Motorola für die Verwendung des Patents einfordert.
Microsoft reicht ebenfalls Beschwerde gegen Motorola ein!
Bereits Apple hatte bei der EU-Kommission eine Beschwerde eingereicht und bemängelt, dass sich Motorola bei der Lizenzierung seiner Patente nicht an die FRAND-Bedingungen hält. Denn eigentlich untersagt FRAND (Fair, Reasonable and Non-Discriminatory – auf Deutsch fair und diskriminierungsfrei) Klagen gegen einen Lizenznehmer eines Branchenstandards. Nun folgte Microsoft dem Konzern aus dem kalifornischen Cupertino und reichte ebenfalls eine Beschwerde gegen Motorola ein. Grund für diese Beschwerden waren die überhöhten Lizenzierungsgebühren, die mit 2,25 Prozent deutlich über dem ansonsten üblichen Standard liegen. Erschwerend kommt allerdings noch hinzu, dass Motorola Rechte an Patenten einklagen wollte, die längst durch den internationalen Industriestandard geregelt wurden.
Google und Motorola wehren sich gegen diese Vorwürfe
Dass weder Google noch Motorola diese Kritik annehmen würden, war bereits im Vorfeld abzusehen. Ob die Vorwürfe nun allerdings gerechtfertigt sind oder nicht, wird die EU-Kommission entscheiden müssen. Welche Entscheidung die Kommission trifft und welche Konsequenzen daraus resultieren, bleibt nun abzuwarten.
Apple sucht im Kampf gegen Motorola Unterstützung bei EU-Kommission
Schon seit Monaten gibt es immer wieder neue Streitpunkte zwischen Apple und Motorola, wie etwa der aktuelle Fall bezüglich der UMTS-Patente von Motorola, der inzwischen nicht mehr nur noch vor Gericht ausgetragen wird. Mittlerweile hat sich Apple sogar an die EU-Kommission in Brüssel gewendet, um dort Unterstützung zu bekommen. Apple wirft Motorola eine Verletzung besonderer Regeln vor. Denn der Inhaber eines Standard-Patents ist gemäß den FRAND-Konditionen (Fair, Reasonable and Non-Discriminatory) dazu verpflichtet, der Konkurrenz angemessene Lizenzen einzuräumen, die fair und angemessen sind. Motorola jedoch fordert von Apple eine Lizenzgebühr in Höhe von 2,25 Prozent des jeweiligen Gerätepreises, was bei unterschiedlich teuren Geräten zu entsprechend ebenfalls unterschiedlichen Lizenzgebühren führen würde. Apple sieht sich hierdurch von Motorola diskriminiert und benachteiligt.
Google verschafft sich Rückendeckung durch Motorola-Übernahme
Erst vor gar nicht langer Zeit hatten sowohl die EU-Kommission als auch die US-Regulierungsbehörde ihre Genehmigung für Motorolas Übernahme durch Google erteilt. Beide haben auch zeitgleich verkündet, man wolle den Umgang mit den Standard-Patenten akribisch genau im Auge behalten. Googles einziger Zweck dieser Übernahme dürfte wohl die Stärkung seines Betriebssystems Android sein. Denn immerhin verfügt Motorola über ein riesiges Arsenal von mehr als 17.000 verschiedenen Patenten und etwa 6.800 Patentanträgen. Immer wieder gab es in der Vergangenheit Verstöße gegen die FRAND-Regeln. So etwa im Fall der Patentklage von Motorola gegen Apple in Bezug auf den Funkstandard GPRS. Auch Samsung hatte schon mehrfach FRAND-Patente gegen Apple eingesetzt.
Apple startet erneut Angriff gegen Samsung und Google
Man könnte denken, es handelt sich um eine unendliche Geschichte. In den letzten Monaten gab es doch eigentlich wahrlich schon genug Patentklagen vor Gericht. Doch Apple, Samsung, Google, Motorola, Nokia und Co. können und wollen es einfach nicht bleiben lassen. Nun hat Apple erneut Klage gegen Samsung eingereicht. Dabei soll es sich wohl um das Galaxy Nexus drehen. Doch da das Samsung Galaxy Nexus nur auf das mobile Betriebssystem Android ausgelegt ist, ist auch der Internetriese Google in vollem Umfang von dieser Klage betroffen.
Apple hat seine neue Patentklage vor dem nordkalifornischen Gerichtsbezirk eingereicht. Dabei handelt es sich um insgesamt zwei Klagen. Eine Klage bezieht sich auf eine einstweilige Verfügung, da gegen insgesamt vier verschiedene Patente verstoßen worden sein soll, die zweite Klage soll sich um deutlich mehr Patente drehen.
Google kann sich diesmal nicht herauswinden
Der Suchmaschinen Gigant Google hatte sich bisher stets vornehm aus den Klagen herausgehalten. Sämtliche Klagen, in denen es um das mobile Betriebssystem Android ging, mussten Samsung, Motorola und Co. alleine vor Gericht durchstehen. Doch es sieht alles so aus, als könnte Google dieses Mal seinen Kopf nicht aus der Schlinge ziehen. Immerhin geht es bei einem Patent, gegen das hier verstoßen werden soll, um die Suchfunktion.
In den Patenten, um die es dieses Mal geht, dreht es sich etwa um die Weiterverwendung beziehungsweise um die Erkennung bestimmter Informationen in E-Mails oder auf Webseiten, wie zum Beispiel um die Erkennung von Rufnummern, die über einen Klick im Telefonbuch des Smartphones abgelegt werden können. Ein anderes Patent beschreibt die Verwendung der Suchfunktion, bei der mehrere Quellen zeitgleich durchsucht werden. Eine solche Funktion bietet etwa die Suchleiste, die sich auf dem Home Screen von Android 4.0 Ice Cream Sandwich befindet. Ein drittes Patent behandelt die automatische Wortvervollständigung, die sich bei einer Eingabe über die virtuelle Tastatur bietet. Und schlussendlich wird auch wieder einmal die Slide-to-Unlock Funktion vor Gericht ausdiskutiert werden müssen, mit welcher das Display des Smartphones entsperrt wird.
In Bezug auf das Patent für die automatische Erkennung von Rufnummern in E-Mails oder auf Homepages hat Apple schon einmal ein Verfahren gegen HTC gewonnen. Daher stehen die Chancen für Apple bei diesem Patent durchaus nicht schlecht.
Apple soll für jedes iPhone 2,25 Prozent Patentgebühr an Google zahlen
Aktuellen Berichten zufolge fordert der Internetriese Google zurzeit allem Anschein nach von dem Elektronik-Konzern Apple eine Patentgebühr in Höhe von rund 8 Euro für jedes iPhone. Und je nachdem, welches Modell in Zukunft auf den Markt kommen wird, könnte diese Gebühr sogar auf bis zu 12 Euro ansteigen. Dies gilt aber natürlich nur für solche iDevices, die gegen ein Motorola-Patent verstoßen, wegen denen Motorola zurzeit gegen Apple vor Gericht gezogen ist und die inzwischen eigentlich ein gültiger Industrie-Standard sind.
Die Patentgebühr liegt bei einem Pauschalanteil von 2,25 Prozent des Verkaufspreises eines Gerätes. Diesen Prozentsatz hatte Google auch in einem Schreiben an die IEEE (Institute of Electronical and Electronics Engineers) mitgeteilt. Bei dieser Patentgebühr solle es aber keine Rolle spielen, um welches Produkt es sich handelt oder was dieses eigentlich kostet. Denn sollte etwa ein Automobilhersteller ein entsprechendes UMTS-Modul in seinen Fahrzeugen verbauen, so soll auch dieser dazu verpflichtet werden, 2,25 Prozent des Fahrzeug-Endpreises an Google zu zahlen. Sollte ein Hersteller nicht bereit sein, diese Lizenzgebühr zu bezahlen, so will Google in jedem Fall vor Gericht ziehen und eine einstweilige Verfügung erwirken, wie der Suchmaschinen-Riese dies erst kürzlich bereits getan hatte.
Apple und Microsoft gehen mit gutem Beispiel voran – Google wendet sich ab
Googles Vorgehen wirkt doch ein wenig aggressiv und sehr beispiellos. Microsoft und Apple hatten in der Vergangenheit versichert, man würde auf keinen Fall für ein Patent, das inzwischen ein Industrie-Standard sei, irgendwelche willkürlich festgesetzten Lizenzgebühren erheben. Was Google hier treibt, scheint offensichtlich eine reine, willkürliche Schikane zu sein, um die Konkurrenz unnötig in Bedrängnis zu bringen. Wir dürfen gespannt sein, wie dies ausgehen wird.
Apples Werbeplattform iAd soll sich endlich auszahlen
In einem Bericht vom 6. Januar haben wir darüber berichtet, dass Apple den Adobe Mitarbeiter Todd Teresi als neuen iAd-Chef angeworben hat, um die Entwicklungen der Plattform voranzutreiben. Während Teresi bei Adobe noch als Vize-Präsident der Mediengruppe beschäftigt war, soll er sich bei dem Unternehmen aus dem kalifornischen Unternehmen darum kümmern, dass sich iAd endlich zu einem erfolgreichen Werbekanal mausert.
Mit iAd hatte Apple einen Werbekanal schaffen wollen, über den Unternehmen professionelle Werbung auf iOS Geräten schalten können sollen, welche die Interaktivität der Onlinewerbung perfekt mit den Emotionen verbindet, die durch Fernsehwerbung erzeugt werden. Diese neu geschaffene Werbung soll innerhalb einer App angezeigt werden. Der Anwender sollte dafür jedoch nicht zwingend die App verlassen müssen, um sich die volle Werbung anzeigen zu lassen.
iAd bisher noch nicht wirklich erfolgreich
Bisher hatte Apple mit iAd noch keinen großen Fang machen können, die Nachfrage sank nach der anfänglichen Euphorie schon binnen kürzester Zeit deutlich. Dementsprechend hat Apple durch iAd auch bisher noch keine allzu großen Einnahmen generieren können. Deutlich anders sieht es in diesem Zusammenhang hingegen bei dem Internetriesen Google aus.
Wird Google 2012 die 5 Milliarden Dollar Marke knacken?
Google-Werbung dürfte inzwischen jeder kennen. Auf zahlreichen Internetseiten und auch auf den Smartphones ist diese in beinahe jeder kostenlosen App und jedem kostenlosen Spiel zu finden, auch wenn sie hier nicht unbedingt jedes Mal optimal platziert ist. Dank dieser Werbemaßnahmen werden jedoch ständig vor allem durch Ingame-Werbung zahlreiche Apps verkauft, auf die der User sonst wohl nie aufmerksam geworden wäre.
Google-Werbung erzielt enorme Einnahmen
Der Hochrechnung einiger Analysten zufolge erzielt Google durch diese Form der Werbung Einnahmen in Höhe von rund 7 Euro je Smartphone. Bei insgesamt mehr als 500 Millionen Smartphones, die es im Jahr 2011 auf dem Markt gab, ergeben sich somit Gesamteinnahmen in Höhe von mehr als 3,5 Milliarden Euro. Schon in diesem Jahr sollen den Analysten zufolge mehr als 900 Millionen Smartphones im Umlauf sein, sodass sich demzufolge also Einnahmen von mehr als 6 Milliarden Euro ergeben würden.
Apple wird sich also eindeutig etwas einfallen lassen müssen, um iAd voranzutreiben und sich nicht durch Google die Show stehlen zu lassen. Nun dürfen wir also gespannt sein, was sich durch Todd Teresi ergeben wird.
Apple äußert Interesse an Übertragungsrechten für britische Premier League
Bereits im vergangenen Jahr sorgte der Apple-Fernseher, welcher bereits im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen soll, für zahlreiche Gerüchte. Wie auch alle anderen Apple-Geräte soll sich der iTV ebenfalls deutlich von den, bereits erhältlichen, anderen Produkten der Branche abheben und zusätzliche Features für die Nutzer bieten.
So soll das Apple TV-Gerät Gerüchten zufolge neben einer Sprach- und Gestensteuerung auch über eine Airplay-Schnittstelle verfügen, die das drahtlose Streaming zwischen iDevices und dem Apple-Fernseher ermöglichen würde. Ein aktueller Bericht der Online-Ausgabe der britischen Zeitung "Daily Mirror" sorgt nun allerdings für neue Spekulationen und heizt die Gerüchteküche diesbezüglich weiter an. Denn laut diesem Zeitungsbericht sei der US-amerikanische Konzern Apple an den Übertragungsrechten für die britische Premier League interessiert und möchte sich gegen Ende der Saison dem Bieterkampf stellen und sich ebenfalls um die Übertragungsrechte für die britische Fußball-Liga bemühen.
Apple stellt sich großen Konkurrenten
Aber nicht nur der Technologie-Konzern Apple aus dem kalifornischen Cupertino ist an den Übertragungsrechten interessiert. Auch der britische Fernsehsender Sky, der US-Sender ESPN und auch das arabische TV-Netzwerk Al Jazeera kämpfen um die Fernsehrechte für die Premier League. Zudem rechnet der Daily Mirror damit, dass auch der Internetriese Google ebenfalls in den Bieterkampf einsteigen wird. Denn auf diesem Wege könnte Google seine eigene TV-Box auf auch dem europäischen Markt etablieren. Derzeit liegen die Übertragungsrechte bei dem TV-Sender Sky, welcher rund 1,6 Milliarden Pfund für die Rechte bezahlen musste.
Grundlage für die Übertragung bildet iTunes
Als Grundlage für die Übertragung der Premier League soll die bereits vorhandene iTunes-Abo-Infrastruktur dienen. In den USA bietet der Elektronik-Riese Apple bereits erfolgreich Sportinhalte über die Apple TV-Box an. Da sich Apple bei der Premier League allerdings um die Fernsehrechte für die Fußball-Spiele bemühen will, scheint dies immer mehr auf einen bald erscheinenden Apple-Fernseher hinzuweisen. Zumindest wäre eine Übertragung dieser Spiele ein weiterer Pluspunkt für das Apple TV-Gerät.
Wir dürfen also weiterhin gespannt sein und hoffen, dass schon bald der Apple Fernseher im Handel erhältlich sein wird. Wir halten Euch natürlich wie immer auf dem Laufenden.
Siri vs. Google: Stellt Sprachassistent Konkurrenz für Suchmaschine dar?
Viele Nutzer rechneten fest mit dem Erscheinen eines iPhone 5. Als Apple dann schlussendlich nur ein verbessertes iPhone 4 auf den Markt brachte, waren viele Nutzer zunächst enttäuscht. Doch die Enttäuschung verflog schon bald – denn der Sprachassistent Siri entpuppte sich neben den anderen technischen Neuerungen schon bald als das Verkaufsargument Nummer eins. Während die Nutzer mehr als glücklich über die „Hilfsbereitschaft“ des Sprachassistenten sind, könnte Siri schon bald eine ernst zu nehmende Konkurrenz für den Suchmaschinen-Riesen Google darstellen. Das vermutet zumindest Analyst Nigam Arora, der Google nun vor dem Potenzial der Sprachsteuerung warnt.
Gewinnverluste für Google in Sichtweite?
Dass die Suchfunktion des Sprachassistenten Siri nicht auf Google basiert, dürfte nicht verwunderlich sein. Denn letztendlich zählt Android und somit auch Google zu den stärksten Konkurrenten des US-amerikanischen Konzerns Apple. Stattdessen nutzt Siri bei Suchanfragen Wolfram Alpha und umgeht somit die Suchmaschine Google. Dies könnte dem Suchmaschinenunternehmen laut Nigam Arora sogar Verluste bescheren. Zum einen entgehen damit Google zahlreiche Klicks und somit auch Einnahmen im Bereich der Anzeigenkunden, zum anderen könnten sich die Nutzer an die übersichtlicheren und werbefreien Suchergebnisse gewöhnen und in Zukunft nicht mehr die Google-Suche nutzen. Zwar liefert Siri weniger Ergebnisse, doch erscheinen diese übersichtlicher und hilfreicher für den User.
Erste Umfrage bestätigt diese Entwicklung!
Eine erste Umfrage zu dieser Thematik bestätigt schon jetzt die Annahmen von Arora. Befragt wurden 40 Besitzer des neuen Apple Smartphones. Zwei Drittel der Befragten gaben an, den Suchdienst über Google nicht mehr verwendet zu haben, seit sie im Besitz des iPhone 4S sind. Schlimmer noch: Alle Teilnehmer sagten, dass sie zukünftig dank Siri auf Google verzichten könnten. Ob Siri tatsächlich das Nutzerverhalten der User beeinflussen wird bleibt abzuwarten. Dennoch scheint Siri schon jetzt eine vorteilhafte Alternative zu Google darzustellen.
Tribute to Steve Jobs: Google und Samsung verschieben gemeinsame Präsentation!
Ursprünglich wollten Samsung und Google im Rahmen der diesjährigen CTIA ein gemeinschaftliches Projekt präsentieren. Geplant war die Vorstellung des neuen Nexus von Google sowie das dazugehörige Betriebssystem Android 4.0. Das Nexus Prime oder auch Galaxy Nexus ist das erste Smartphone, das mit dem Google Betriebssystem Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ ausgestattet sein wird.
Nicht der passende Zeitpunkt…
Nachdem die Nachricht über den Tod des Apple Firmengründers Steve Jobs die ganze Welt erschütterte, wurde die gemeinsame Präsentation von Samsung und Google nun auf Donnerstag, den 27. Oktober verschoben. In Gestalt der britischen Metropole London wurde darüber hinaus auch ein neuer Veranstaltungsort gewählt. Laut aktuellen Informationen haben Google und Samsung entschieden, dass dies nicht der passende Zeitpunkt für eine Produktankündigung sei.
Vor allen Dingen die Technologiebranche trauert um den Entwickler und Visionär Steve Jobs, der einen ganzen Wirtschaftszweig durch seine Ideen und Entwicklungen nachhaltig prägte. Der Apple Firmengründer war mit vielen Unternehmern in der Branche befreundet. Dazu zählten zum Beispiel Bill Gates, der Gründer von Microsoft, aber auch das Google Führungsteam Eric Schmidt, Larry Page und Sergei Brin.
Eine Geste der Verbundenheit!
Trotz der Patentstreitereien zwischen den beiden Elektronikriesen Samsung und Apple zollt das Unternehmen Steve Jobs den nötigen Respekt und verzichtet auf das geplante Event am 11. Oktober. Die Beisetzung des am Mittwoch verstorbenen Apple-Gründers fand laut aktuellen Informationen des „Wall Street Journal“ bereits am Freitag im Kreise seiner Familie statt. Der US-Konzern plane zudem auch noch eine Trauerfeier für die Mitarbeiter. Der genaue Termin hierfür ist allerdings noch nicht bekannt.
Dies verdeutlicht wieder einmal, dass auch in den großen Weltkonzernen noch immer die Menschlichkeit bewahrt wurde und der Konkurrenzkampf in Zeiten der Trauer beigelegt werden kann. Auch der US-Provider Sprint sagte sein für Freitag geplantes Strategy Update Event auf der diesjährigen CTIA ab.