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7Feb/12Off

Marktforschung bestätigt: Apple ist größer Anbieter von Smartphones

Aktuellen Marktforschungen zufolge soll sich der US-amerikanische Elektronik-Riese Apple zum Ende des vergangenen Jahres durch sein aktuell neustes Smartphone, das iPhone 4S, im Smartphone-Markt ganz nach oben katapultiert haben. Wie berichtet wird, wurden offensichtlich 37 Millionen iPhones verkauft, wobei es sich hierbei jedoch nicht nur um das iPhone 4S handelte, sondern um alle bisher veröffentlichten iPhone Modelle. Dem entgegen stehen - ebenfalls ganz beträchtliche - 36 Millionen Smartphones aus dem Hause Samsung. Die Apple Verkaufszahlen wurden zum Schluss höchst selbst durch den US-Konzern bekannt gegeben. Samsung ist dem leider nicht selbst nachgekommen.

Apple mit 37 Millionen iPhones auf Platz 1

Laut der International Data Corporation IDC, dem weltweit führenden Anbieter von Marktinformationen in der IT-Branche, besitzt Apple auf dem Smartphone-Markt einen Anteil von 23,5 Prozent, der südkoreanische Konzern Samsung insgesamt 22,8 Prozent. Noch im Jahr 2010 konnte Apple den Verkauf von 16,2 Millionen Smartphones verzeichnen, während die Verkaufszahlen von Samsung bei 9,6 Millionen Geräten lagen. Dass Apple das iPhone 4S so kurz vor dem Weihnachtsgeschäft auf den Markt gebracht hatte, dürfte in diesem Zusammenhang ungemein geholfen haben. Auch die recht lange Wartezeit von immerhin 15 Monaten dürfte die Geduld der Apple-Jünger ordentlich auf die Probe gestellt haben, sodass diese nach der Veröffentlichung in eine wahre Euphorie ausgebrochen sind.

Konkurrenz hat es sichtlich schwer

Auf dem dritten Platz befindet sich mit deutlichem Abstand zu Apple und Samsung mit einem Marktanteil von 12,4 Prozent das finnische Unternehmen Nokia. Damit ist der Anteil des ehemaligen Branchenprimus seit dem letzten Jahr erneut deutlich gesunken. Denn 2011 hatte Nokia noch einen Anteil von 27,4 Prozent. Blackberry liegt mit 8,2 Prozent auf Platz 4, relativ dicht gefolgt von HTC mit einem Marktanteil von 6,5 Prozent.

30Jan/12Off

Patent-Streit Apple gegen HTC und Android könnte für Apple entschieden werden

Patentkrieg um Patentkrieg – in den letzten Wochen und Monaten erhielt man als Verbraucher zunehmend den Eindruck, dass sich die Welt der Technik nur noch um Rechtsstreitigkeiten dreht. Schon seit einiger Zeit gibt es beinahe täglich immer wieder neue Informationen über andauernde Patentstreits zwischen Apple, Samsung, Nokia und Co. Am 20. Januar hatten wir erst über Apples Angriff gegen den taiwanesischen Handyhersteller HTC berichtet, bei dem der kalifornische Technologie-Hersteller aus Cupertino den Versuch startete, für einige Smartphone-Modelle von HTC ein Importverbot zu erwirken. Grund für diese Klage sind Echtzeit-APIs, die beim mobilen Betriebssystem Android eine grundlegende Funktion des Systemkerns bilden.

Apple legt Einspruch gegen ITC Urteil ein

Schon einmal hatte ein Richter eine Verletzung des Apple Patents durch HTC feststellen können. Doch die internationale Handelskommission ITC hat dieses Mal entschieden, dass lediglich eine Verletzung eines weniger bedeutenden Apple Patents festzustellen sei. Auf die Echtzeit-API war die ITC hingegen gar nicht groß eingegangen, weshalb Apple selbstverständlich prompt Einspruch eingelegt hatte.

Android vollständig betroffen

Durch den Einsatz der Echtzeit-API von Apple stellt sich nun ein sehr massives Problem nicht nur für HTC dar. Auch alle anderen Hersteller, die Android als Betriebssystem zum Einsatz bringen, wären von dem Patentverstoß betroffen, da es hierbei nicht nur um einen Design-Verstoß geht, sondern um ein Problem, das tief im Kern des Betriebssystems steckt. Und ein solches Problem kann man nicht gerade mal eben durch eine leichte Anpassung aus der Welt schaffen, wie es Samsung bei seinem Galaxy Tab getan hat.

Andy Rubin ein Trumpf für Apple

Nun sieht es so aus, als hätte Apple einen Trumpf in der Hand. Über Andy Rubin, der einst Entwickler im Hause Apple war, inzwischen jedoch der Chefentwickler bei Android ist, wird gemunkelt, er könnte möglicherweise mit der Entwicklung der Echtzeit-API beschäftigt gewesen sein.

25Jan/12Off

Apple lässt sich Patentstreit mit HTC rund 100 Millionen Dollar kosten

Der US-amerikanische Elektronik-Riese Apple ist hinter dem Öl-Konzern Exxon Mobil zurzeit das zweitwertvollste Unternehmen auf der ganzen Welt. Dies ist schon des Öfteren in den letzten Jahren durch zahlreiche Börsenberichte ganz klar bestätigt worden. Wie sich anhand der jüngsten Vergangenheit erkennen lässt, nimmt der Erfolg sogar noch immer weiter zu, sodass das kalifornische Unternehmen immer größere Gewinne einfährt. So hatte Apple etwa im letzten Quartal bei einem Umsatz von mehr als 46 Milliarden US-Dollar einen reinen Gewinn von stolzen 13 Millionen US-Dollar erwirtschaften können. Dadurch verfügt das Technologie-Unternehmen natürlich über ein enormes Vermögen. Allerdings verschlucken auch die ständigen Auseinandersetzungen vor Gericht einen großen Teil des Gewinns.

Ausgaben in Höhe von 100 Millionen US-Dollar wegen einer Patentklage

Aktuellen Berichten zufolge soll der IT-Konzern aus Cupertino inzwischen angeblich rund 100 Millionen US-Dollar für Patentklagen ausgegeben haben – und zwar ausschließlich für Patentstreits mit dem taiwanesischen Unternehmen HTC. Wie ebenfalls berichtet wird, soll es hierbei nicht etwa um mehrere Patentstreits gegen, sondern lediglich um einen einzigen, der einer Beschwerde der International Trade Commission ITC aus dem Jahr 2010 zu Grunde liegt. Dieser immens hohe Betrag soll vor allem dadurch zustande gekommen sein, dass Apple insgesamt 84 Mal Einspruch gegen den taiwanesischen Hersteller erhoben haben soll.

Apple beweist einen langen Atem

Schon Steve Jobs vertrat die Einstellung, lieber die gesamten Barreserven des Unternehmens aufzubringen, um gegen die Konkurrenz vorzugehen, als die Niederlage hinzunehmen. Selbst jetzt, wo Steve Jobs seit Oktober 2011 nicht mehr unter uns weilt, scheint Apple noch immer einen langen Atem zu beweisen, wenn es darum geht, die Rechte des Unternehmens aggressiv zu verfolgen.

12Jan/12Off

Apple wird von Kodak wegen Patentverletzung verklagt

Die gesamte Welt der News wäre sicherlich ein großes Stück langweiliger, gäbe es da nicht die höchst interessanten Patentklagen in der IT-Branche. Apple verklagt Samsung, Samsung verklagt Apple, jeder verklagt am Ende jeden, nur um den Versuch zu starten, den Gegner in den Boden zu stampfen oder ihn wenigstens für eine gewisse Zeit auszuschalten. Doch nun kommt noch ein weiterer Konzern hinzu, der sich an den andauernden Patentstreitigkeiten beteiligen will.

Denn der Foto-Konzern Kodak hat es neuerdings auf den kalifornischen Technologie-Hersteller Apple sowie den taiwanesischen Smartphone-Produzenten HTC abgesehen. Grund für die Klage ist die Verletzung einiger Patente, die sich im Besitz von Kodak befinden. So soll Apple insgesamt vier Patente verletzt haben und HTC sogar fünf – dies geht so zumindest aus den Gerichtsakten hervor. Wie bekannt wurde, soll es sich bei den verletzten Patenten um ein Übertragungsverfahren von digitalen Bildern handeln.

Kodak droht die Insolvenz

Momentan hat Kodak mit erheblichen finanziellen Problemen zu kämpfen und dem Konzern steht das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals. Kodak war einst ein prägendes Unternehmen in Sachen traditionelle Fotografie. Doch zurzeit versucht das Unternehmen, ein aus insgesamt 1.100 verschiedenen Patenten bestehendes Päckchen zu Geld zu machen. Sollte Kodak dies jedoch nicht gelingen, soll eine Insolvenz unausweichlich sein, so diverse Medienberichte. Kodak hatte es schlichtweg verpasst, auf den Zug der digitalen Fotografie aufzuspringen, womit der Konzern heute deutlich zu kämpfen hat.

Wird Kodak im Patentstreit untergehen?

Diverse Patentexperten, wie etwa der deutsche Florian Müller, sehen allerdings schwarz für Kodak. Es stehen alle Zeichen auf Untergang, da sich Apple und HTC vermutlich verbünden werden, um gemeinsam gegen die Patentklage von Kodak vorzugehen und diese abzuwehren. Auch eine Klage von Kodak gegen Apple vor der US-amerikanischen Handelskommission brachte für Kodak bisher noch nicht den erhofften Erfolg.

20Dez/11Off

Apple erreicht in den USA Importverbot für einige Smartphones von HTC

In der jüngsten Vergangenheit schien es so, als ob es in der Elektronikbranche nichts anderes mehr außer Patentstreitereien gibt. Apple gegen Samsung, Apple gegen Motorola – das Patentduell zwischen Apple und HTC ist im Zuge der ganzen Streitereien beinahe in Vergessenheit geraten.

Der US-amerikanische Elektronik-Riese hatte seinen Kontrahenten HTC aufgrund zweier Verletzungen des US-Patents mit der Patentnummer 5.946.647, das Apple bereits im Jahr 1999 zugesprochen wurde, vor die International Trade Commission (ITC, US-Handelskommission) gezerrt. In dem betreffenden Patent geht es etwa um ein Verfahren, bei dem eingehende E-Mails analysiert werden. Eventuell enthaltene Telefonnummern werden ausgelesen und anschließend automatisch in die Telefon-App eingebunden.

Ein kleiner Sieg für Apple

Die International Trade Commission (ITC) hat den Fall inzwischen ausgiebig geprüft und kam am vergangenen Montag, den 19. Dezember 2011, zu dem Ergebnis, dass in der Tat ein Verstoß gegen Apples Patent vorliegt. Aufgrund dessen hat die ITC nun ein Importverbot verhängt, welches ab dem 19. April 2012 in Kraft tritt und dem taiwanesischen Handyhersteller HTC die Einfuhr einiger mit dem mobilen Betriebssystem Android betriebenen Smartphones untersagt.

HTC sieht in dem Urteil keine Beeinträchtigung

HTC zeigt sich durch das Urteil allerdings recht unbeeindruckt. Es wird erwartet, dass der Handyhersteller ohnehin bis zum Inkrafttreten des Urteils eine alternative Lösung auf den Markt bringen wird, welche Apples Patent nicht mehr verletzt. Eine entsprechende Meldung konnte seitens HTC durchaus bereits vernommen werden.

3Dez/11Off

Logging Software: Apple setzt künftig nicht mehr auf Carrier IQ!

Durch die fortschreitende Vernetzung spielt der Datenschutz in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle. Nicht nur bei der Nutzung von Suchmaschinen und sozialen Netzwerken werden relevante Daten gespeichert und ausgewertet. Auch außerhalb des Internets können viele Schritte der Verbraucher verfolgt werden – möglich ist dies über die Logging Software Carrier IQ, die auf zahlreichen Smartphones namhafter Hersteller installiert ist. Entdeckt wurde die Software durch Trevor Eckhart, einem 25-Jährigen System-Administrator und Besitzer eines Smartphones der Marke HTC.

Logging Software gibt Auskunft über Nutzungsverhalten

Entwickelt wurde die Logging Software von dem US-amerikanischen Unternehmen Carrier IQ, um das Nutzerverhalten der Anwender für Hersteller und auch Mobilfunkbetreiber festhalten zu können. Zwar ist es durchaus nachvollziehbar, dass Hersteller und Mobilfunkbetreiber auf diese Daten angewiesen sind, um diese in die Entwicklung neuer Technologien einfließen zu lassen, doch sollte auch bei der Gewinnung dieser Nutzerdaten eine gewisse Grenze gesetzt werden.

Insgesamt lieferte Carrier IQ die Software für 140 Millionen Handys und Smartphones aus. Zum Einsatz kam die Logging Software unter anderem bei Geräten aus dem Hause Nokia, RIM, HTC und auch Apple. Allerdings soll sich die Nutzung von Carrier IQ auf ältere Apple Smartphones beschränken. Zudem seien lediglich Anrufinformationen, ohne Speicherung der Telefonnummer, des Aufenthaltsortes sowie der Gesprächsdauer, erfasst worden. Während bei HTC Smartphones auch Daten übertragen werden, wenn lediglich das WLAN-Netz genutzt wird und eine Deaktivierung nicht möglich ist, können Apple Nutzer die Logging Software über die Einstellungen deaktivieren.

Apple distanziert sich von Carrier IQ

Zwar ist nicht bekannt, in welchem Ausmaß die Daten genutzt wurden, doch möchte sich der US-amerikanische Konzern in Zukunft von der Logging Software Carrier IQ distanzieren. Stattdessen werden weiterhin interne Software-Lösungen genutzt, die die gesammelten Daten direkt an Apple leiten. Dadurch würden die Daten auch nicht nach außen gelangen. Zusätzlich gab Apple über AllThingsD, dem Blog des Wall Street Journals, bekannt, dass die Unterstützung von Carrier IQ bei Geräten mit iOS 5 bereits eingeschränkt sei. Ein bald erscheinendes Software-Update soll Carrier IQ zudem komplett vom Gerät löschen.

22Nov/11Off

1:0 für Apple: Klage von S3 Graphics abgewiesen!

In den letzten Wochen und Monaten sorgte der US-amerikanische Elektronik-Riese Apple immer wieder durch diverse Patentstreitigkeiten für Aufsehen. Obwohl das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino selbst verschiedene Patente anderer Firmen verletzt haben soll, konnte Apple nun erste Erfolge erzielen und einige Vorwürfe von sich weisen. In zweiter Instanz lehnte die US-Handelsbehörde ITC nun die Klage von S3 Graphics ab und entschied, dass Apple gegen keines der vier genannten Patente verstoßen habe.

Rückschlag für HTC!

Diese Entscheidung stellt nicht nur für S3 Graphics einen herben Rückschlag dar, sondern auch für den Konkurrenten HTC, der gerade dabei ist den Grafikspezialisten S3 Graphics zu übernehmen und sich zudem ebenfalls in einem Rechtsstreit mit Apple befindet. Die Klage gegen Apple beruhte auf einer Verletzung der Patente 5,945,977 („Block- and band-oriented traversal in three-dimensional triangle rendering“) und 5,581,279 („VGA controller circuitry“) sowie auch der Patente 6,683,978 und 6,658,146, die beide den Titel „Fixed-rate block-based image compression with inferred pixel values“ tragen. Noch im Juli dieses Jahres entschied ein Richter der ITC, dass Apple gegen die beiden zuletzt genannten Patente verstoßen habe. Allerdings widerrief die ITC diese Entscheidung nun und wies die Klage ab. Inzwischen ist der CPU-Hersteller AMD in Besitz dieser Patente und hatte der ITC bereits im vergangenen September mitgeteilt, keine weiteren Schritte gegen Apple in die Wege leiten zu wolle. Immerhin beliefert AMD den US-Konzern mit Grafikchips und profitiert somit auch von dem Erfolg von Apple.

HTC hat schlechte Karten!

Momentan tragen auch die Kontrahenten Apple und HTC eine Patentschlacht untereinander aus. Bisher urteilte die US-Handelsbehörde ITC, dass HTC gegen zwei Patente, die in Besitz von Apple sind, verstößt. HTC reagierte darauf und klagte ebenfalls gegen Apple. Allerdings konnte hierbei keine Patentverletzung durch Apple festgestellt werden. Da die ITC auch ein Importverbot bei Patentverletzungen verhängen kann, könnte eine Niederlage gegen Apple für HTC weitreichende Folgen haben. Dies könnte unter Umständen sogar bedeuten, dass der US-Markt für HTC abgeriegelt wird und ein Verkauf der Geräte in den USA damit unmöglich ist.

Der Patentstreit zwischen dem US-Konzern Apple und HTC ist nur ein kleiner Teil des Krieges, der momentan in der Mobilfunk-Branche, ausgeführt wird. Vor allen Dingen Geräte, die auf dem mobilen Betriebssystem Android basieren, befinden sich im Fadenkreuz von Apple. Schon Steve Jobs wollte Android vernichten und sah das Google-Betriebssystem als Diebstahl seiner eigenen Ideen an.

24Sep/11Off

Apple steht im HD-Bereich mächtig unter Druck!

Aktuell überschlagen sich die Gerüchte um die Ausstattung von Apples neuem iPhone 5 geradezu. Immer mehr Spekulationen dringen zu Tage und immer wildere Vermutungen werden geäußert. Erst kürzlich ist ein Logicboard aufgetaucht, das dem iPhone 5 zugeschrieben wird. Die Lautstärkeregelung soll mal eben von der standardmäßigen linken Seite nach rechts wechseln. Und nun sorgt eine weitere Meldung über eine HD-Aufnahme-Funktion für neuen Gesprächsstoff. Die Konkurrenz schläft nicht und hat sich bereits dazu entschlossen, nach und nach auf HD umzusatteln, während sich Apple zurzeit noch mit 720p abmüht. Doch dank eines recht kostspieligen aber dennoch wesentlich einfachen Prozess soll sich dies nun ändern.

iPhone 4 bietet derweilen noch keine „richtigen“ HD-Aufnahmen

Inzwischen ist weitreichend bekannt, dass es mit dem iPhone 4 nicht möglich ist, Aufnahmen in richtiger HD-Qualität zu machen. Lediglich 720p stehen zur Verfügung und geben somit also nach oben hin noch einen großen Spielraum. Derzeit kann man lediglich darüber spekulieren, ob Apple schließlich auf eine HD-Optik umschwenken wird. Genaueres lässt sich erst sagen, wenn das neue iPhone 5 aus Cupertino in den Läden steht.

Apples Konkurrenz legt an Beliebtheit zu!

Apple steht derzeit durchaus mächtig unter Druck, da die Konkurrenten rund um Samsung und Co. immer wieder nicht nur ihre Geräte verbessern, sondern auch stetigen Zuwachs an neuen Kunden bekommen. Grund hierfür dürfte wohl der enorm weit nach hinten verschobene Veröffentlichungstermin sein. Sogar Umfragen ergeben ein vergleichbares Ergebnis, nach dem sich nur etwa die Hälfte der Befragten ein iPhone 5 kaufen würde, will sich der Rest lieber ein Konkurrenzgerät von HTC oder Samsung zulegen.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen!

Regulär lässt sich in punkto Preis und Leistung durchaus stets ein proportionales Verhältnis feststellen. Daher sollte man eigentlich auch erwarten, dass Apple für die neuen Kameras auch wesentlich mehr Geld liegen lassen müsste. Problematisch ist hier allerdings, dass neue Technologien immer mit entsprechend hohen Kosten verbunden sind. Und schlussendlich muss der Endverbraucher diese hohen Kosten dann tragen. Doch sollte stets darauf geachtet werden, dass trotz jeder noch so großzügigen Kalkulation ein Preis zustande kommt, der dem Ganzen angemessen ist. Soweit man denn bei solch teuren Geräten noch von „angemessen“ sprechen kann.

6Sep/11Off

Basiert Android auf einem Apple Patent?

Immer wieder ist Apple in den letzten Wochen und Monaten auf seinem Feldzug gegen die Konkurrenz vor Gericht gezogen. Doch wer wirklich dachte, der US-amerikanische Elektronikriese Apple hätte bereits durch die einstweilige Verfügung gegen Samsung den Bogen maßlos überspannt, der wird nicht glauben, was sich Apple nun wieder geleistet hat. Denn im Verlauf des Rechtsstreits zwischen Apple und HTC sollen Apples Anwälte Patent-Dokumente eingereicht haben, die beweisen sollen, dass Andy Rubin sich bei der Entwicklung des mobilen Betriebssystems Android maßgeblich an Apple orientiert haben soll.

Alles begann im Hause Apple …

Zu Beginn der 1990er Jahre war Andy Rubin, der Vater des Android Betriebssystems, für einen gewissen Zeitraum als Entwickler im Hause Apple tätig. Hier war er Teil des Teams, das für die Entwicklung der Echtzeit-API 263 verantwortlich war. Anhand dieser API besteht die Möglichkeit, ein anpassungsfähiges Design sowie eine spezifische Anpassung einer Plattform zu entwickeln. Und um genau diese geht es nun auch in den vorgelegten Unterlagen.

Glaubt man Apples Aussagen, so basiert das Android Betriebssystems nicht auf einer Entwicklung von General Magic oder Danger Mitte der 90er Jahre, sondern findet seinen tatsächlichen Ursprung bei Apple. Denn Apple will Beweise dafür haben, dass sich eben diese Echtzeit-Schnittstelle, die damals durch Rubin und sein Team entwickelt worden ist, auch in Androids Subsystem wiederfinden würde.

Wird Android schon bald von der Bildfläche verschwinden müssen?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht ganz klar, inwieweit sich das vorlegte Patent auf den Rechtsstreit auswirken wird. Es kann allerdings schon heute davon ausgegangen werden, dass bald eine neue Klage von Apple unmittelbar in Richtung Google und Android geschossen wird. Hier dürfte es dann wohl im Allgemeinen um die Existenzberechtigung von Android gehen.

Apple macht sich durch das stetige Vorgehen gegen Geschmacksmuster und weitere Patente nicht gerade sonderlich beliebt. Doch das in Kürze erscheinende iPhone 5, die MacBooks und alle anderen Produkte aus Cupertino dürften sich auch weiterhin noch überaus großer Beliebtheit erfreuen. Einerseits wird die Innovationskraft von Apple von vielen hoch geschätzt. Andererseits hegen jedoch immer mehr Menschen wegen Apples Aggression gegen die Konkurrenz, die der Konzern offen zutage trägt, einen Groll gegen das Unternehmen.

Hersteller wie etwa Samsung, die eng mit Google zusammenarbeiten, bereiten sich schon jetzt auf die eventuell bevorstehenden Änderungen vor und schauen sich auch schon nach alternativen Methoden um. So gibt es inzwischen auch bereits Gerüchte darüber, dass Samsung gewillt sein könnte, in Zukunft auf Meeego zu setzen.

[Artikelbild von Joi by flickr.com ]

24Aug/11Off

Apple integriert Twitter in iOS 5 – ist dies Apples Antwort auf die Facebook-Handys?

Im Frühjahr 2011 hatte HTC auf dem Mobile World Congress in Barcelona die beiden Facebook Handys HTC ChaCha und HTC Salsa vorgestellt. Beide Smartphones wurden gemeinsam mit einem Team von Facebook entwickelt. Das Hauptziel der Entwickler war, die Möglichkeiten des Social Networks noch weiter in das mobile Betriebssystem einzufügen. Die Mehrheit, unter ihnen auch einige Pressevertreter, hatte zu den beiden Geräten, die über einen gesonderten Facebook-Knopf am unteren Gehäuserand verfügen, nicht allzu viel zu sagen. Stattdessen gab es Gelächter oder HTC wurde für diese Idee nur müde belächelt.

HTC Smartphones verfügen über gesonderte Facebook Buttons

Das HTC ChaCha präsentiert sich im Stil des Blackberrys mit einer vollwertigen Tastatur. Dieses dürfte wohl hauptsächlich für solche User gedacht sein, die sehr viel schreiben. Das HTC Salsa hingegen zeigt sich überaus modern mit einem großen Touchscreen. Durch dieses Vorgehen will Facebook-Chef Mark Zuckerberg eine wesentlich tiefer gehende Verankerung des derzeit weltweit größten sozialen Netzwerks mit einem mobilen Gerät erreichen, als dies über eine App jemals möglich wäre.

Apples Antwort darauf geht nun in eine vollkommen andere Richtung. Apple und Facebook sind sich ja schon seit geraumer Zeit nicht einig und stoßen immer wieder auf Widerstand beim Gegenüber. Ein Versuch, das eigene soziale Netzwerk Ping bei iTunes einzuführen und dadurch eine starke Konkurrenz von Facebook zu werden, scheiterte leider kläglich.

Apple eröffnet Kampf gegen Facebook … und holt sich Twitter ins Boot!

Da Apple mit Ping keinen Erfolg hatte, wird nun jedoch im neuen Betriebssystem iOS 5 Facebooks größter Konkurrent Twitter integriert. Wie weit der Kurznachrichtendienst in das nächste iOS Update eingebunden sein wird, kann bereits seit der bisher aktuellsten iOS 5 Beta 6, die am vergangenen Samstag veröffentlicht wurde, von den App-Entwicklern ausgiebig getestet werden. Apple möchte sich in Zukunft wohl nicht mehr auf eine App stützen, sondern direkt in den Einstellungen des Smartphones eine Anmeldung beim Twitter-Dienst einfügen.