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27Feb/12Off

Siri-Gegenspieler Evi bald nicht mehr im App Store zu finden?

Bereits vor der Vorstellung des iPhone 4 Nachfolgers häuften sich die Berichte über die Funktionen und die Ausstattung des neuen Apple Smartphones. Als dann allerdings lediglich ein verbessertes iPhone 4 auf den Markt kam, waren viele Apple-Fans zunächst etwas enttäuscht. Doch schon kurze Zeit nach der Vorstellung des iPhone 4S stand fest, dass der Sprachassistent Siri eindeutig das Kaufargument Nummer eins darstellt. Vor allem Nutzer, die das iPhone 4 nicht gegen das 4S eintauschen wollten, ärgerten sich, dass die Sprachsteuerung nur für das neue Apple Smartphone verfügbar ist. Auf eine nahezu gleichwertige Alternative können seit Januar 2012 nun englischsprachige Nutzer, in Form der App Evi, zurückgreifen.

Siri-Konkurrent Evi seit Januar im App Store verfügbar

Seit dem 17. Januar 2012 können englischsprachige Nutzer die App Evi von True Knowledge über iTunes für gerade einmal 79 Cent herunterladen. Zwar greift die App, im Gegensatz zur Apple Sprachsteuerung Siri, nicht auf das Adressbuch oder den Kalender zu, doch können die Anwender über Evi ebenfalls Suchanfragen stellen. Die App stellt daraufhin die besten Suchergebnisse dar und nutzt unter anderem auch Bewertungsportale, um Restaurants oder Geschäfte ausfindig zu machen. Für die Suche verwendet Evi die Suchmaschine Wolfram Alpha. Die englische Version von Siri greift zwar ebenfalls auf Wolfram Alpha zurück, doch werden dennoch bei vielen Suchanfragen Google-Ergebnisse verwendet. In Bezug auf die Spracherkennung greifen beide Systeme auf die Technologie von Nuance zurück. Allerdings soll Evi britische Dialekte besser erkennen. Verfügbar ist die App Evi für das iPhone, den iPod touch und das iPad. Für die Nutzung wird das mobile Betriebssystem iOS 4 oder höher benötigt.

Verstößt Evi gegen die Geschäftsbedingungen?

Momentan ist Evi zwar nur für den englischen Sprachraum verfügbar und in Deutschland nur eingeschränkt nutzbar, doch könnte sich die App durch eine Verbesserung durchaus zu einer echten Siri-Alternative entwickeln. Doch genau diese Tatsache könnte nun bei Apple zu Unmut geführt haben. Denn die Entwickler der App wurden telefonisch darüber in Kenntnis gesetzt, dass Evi schon bald nicht mehr im App Store geführt werden wird. Grund für diese Entscheidung sei ein Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen des App Stores. Denn hier heißt es, dass keine Applikationen angeboten werden dürfen, die einem Produkt aus dem Hause ähneln. Laut Apple soll diese Klausel die Verbraucher vor verwirrenden Angeboten schützen, doch Kritiker sehen darin vielmehr ein wirksames Mittel gegen die Konkurrenz. Denn auf diese Weise muss der US-amerikanische Konzern nicht fürchten, dass die Kunden Alternativ-Anwendungen herunterladen und sich gegen den Kauf von Apple-Produkte entscheiden.

25Feb/12Off

Apples iPhone könnte schon bald in jedem Mercedes Benz mit an Bord sein

Schon seit mehreren Jahren dürfen die Autofahrer während der Fahrt weder mit dem Handy noch mit dem Smartphone telefonieren, geschweige denn eine SMS schreiben oder das Gerät einfach nur bedienen. Selbst das Bedienen eines Navigationsgerätes ist mancherorts durchaus umstritten und in einer gesetzlichen Grauzone. Doch der Stuttgarter Autohersteller Mercedes Benz will nun neue Wege beschreiten und seine neue A-Klasse, die in diesem Jahr ihr Jubiläum feiert, mit einer einfachen und unkomplizierten Integration des Apple Smartphones iPhone ausstatten.

A-Klasse soll iPhone Integration erhalten

Schon bald will Mercedes Benz in seine Fahrzeuge das iPhone integrieren. Durch eine hauseigene iPhone App Namens „Digital Drive Style“ sowie durch ein „Drive Plus Kit“ soll dem Fahrer des Fahrzeugs der Zugriff auf die gesamten Inhalte des Apple Smartphones möglich sein. Selbstverständlich darf Apples Sprachsteuerung Siri hier natürlich nicht fehlen, denn durch sie soll eine komfortable Bedienung des Systems durch die Spracheeingabe möglich sein.

Carfinder soll für zuverlässige Fahrzeugortung sorgen

Mercedes will aber auch für einige andere Bereiche entsprechende Apps entwickeln, wie zum Beispiel was den Empfang von Radiosendern über das Internet angeht oder auch Navigationssoftware. Zusätzlich soll auch der Service „Carfinder“ auf den Markt gebracht werden, der dem Fahrer schnell und problemlos dabei helfen soll, das eigene Fahrzeug binnen kürzester Zeit über sein iPhone zu orten und zu erreichen. Parkt das Fahrzeug in einer Tiefgarage oder in einem Parkhaus, kann man sogar die Decknummer angeben.

Mit der Integration der iPhone Unterstützung in seine Fahrzeuge, ist Mercedes Benz aber nicht der einzige und auch nicht der erste Fahrzeughersteller. Denn sowohl bei BMW als auch Mini gibt es eine solche Lösung bereits in einigen Fahrzeugen.

7Feb/12Off

Befindet sich Apples TV-Gerät bereits im Test?

Schon seit mehreren Wochen wird immer wieder über ein HDTV-Gerät des kalifornischen Technologie-Giganten Apple diskutiert. Allerdings gab es bisher nie fundierte Meldungen oder nähere Informationen darüber. Doch jetzt ist bekannt geworden, dass offensichtlich in den Laboren der beiden kanadischen Unternehmen Rogers Wireless und Bell das Apple TV-Gerät bereits ersten Tests unterzogen werden soll. Zudem sollen nähere Details über den Apple iTV aufgetaucht sein.

Erste Details über Apples iTV aufgetaucht

Wie die kanadische Tageszeitung The Global and Mail von einer unbekannten Quelle erfahren haben will, soll Apple offenbar auf der Suche nach einem Partner sein. Wie die Zeitung weiter berichtet, soll auf dem iTV definitiv die Sprachsteuerung Siri eingerichtet sein, die wir inzwischen zur Genüge aus dem aktuellen iPhone 4S kennen. Siri soll den Usern dabei behilflich sein, sich bei der Wahl des TV-Programms zu entscheiden. Auch soll es offensichtlich möglich sein, dass das Gerät bequem über eine Gesten-Steuerung bedient werden kann. Ebenso soll eine digitale Tastatur enthalten sein, über die den Usern das Surfen im World Wide Web vereinfacht wird. Bisher ist jedoch leider noch nicht mit Sicherheit bekannt, ob der iTV tatsächlich mit den genannten Features auf den Markt kommen wird.

Mit Apples iTV wird die Videotelefonie zu einem neuen Genuss

Das US-amerikanische Unternehmen Best Buy ist sich nahezu sicher, dass Apple seinen HDTV mit einer Bildschirmdiagonale von 42 Zoll und einer Full-HD-Auflösung von 1080 Pixel anbieten wird. Was den Namen des Gerätes angeht, so dürfte Apple wohl auch hier wieder das obligatorische "i" voranstellen. Vielerorts ist man sich vollkommen sicher, dass der Technologie-Hersteller aus Cupertino wohl in der Tat sein TV-Gerät iTV nennen könnte. In jedem Fall aber, da sind sich alle Medien einig, soll es sich bei der Software um das mobile Betriebssystem iOS handeln. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, über die iCloud seine Lieblingsmusik, aber auch Filme auf das Gerät zu streamen. Zusätzlich soll das Gerät mit einer iSight-Webcam und einem Mikrofon ausgestattet werden, so dass der User sogar in den Genuss der Videotelefonie via iTV kommen kann. Möglicherweise könnte das TV-Gerät mit einem Preis von etwa 1.500 US-Dollar auf den Markt gebracht werden.

7Feb/12Off

iPhone 4: Ohne A5-Prozessor kein Siri möglich!

Als das iPhone 4S im Oktober 2011 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, sorgte vor allen Dingen der Sprachassistent Siri für große Begeisterung unter den Fans. Schon kurze Zeit später war Siri das Kaufargument Nummer eins und die Absatzzahlen des iPhone 4S brachen alle bisherigen Rekorde.

Allerdings stellten sich auch viele iPhone 4 Nutzer die Frage, warum keine Version des Sprachassistenten für das Vorgängermodell von Apple zur Verfügung gestellt wird. Kritiker vertraten sogar den Standpunkt, dass das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino hier willkürlich handeln würde, um die Verkaufszahlen für das neue Smartphone zu steigern. Nun deckt ein aktueller Bericht des Technikportals CNET jedoch die wahren Hintergründe auf. Denn wie das Portal von Analyst Linley Gwennap erfahren hat, fehlt dem iPhone 4 ein wichtiger Audiochip, der während der Sprachübertragung störende Umgebungsgeräusche herausfiltert und somit die Spracherkennung deutlich verbessert.

iPhone 4S verfügt über A5-Prozessor und Audience Audiochip

Im Gegensatz zum iPhone 4 wurde beim iPhone 4S ein A5-Prozessor verbaut, der mit einem Micro-Audio-Chip der Firma Audience ausgestattet wurde. Dieser Audio-Chip sorgt dafür, dass auch Sprachsignale, die nicht in unmittelbarer Nähe in das Mikrofon gesprochen werden, verstärkt werden. Zusätzlich werden Störgeräusche minimiert und eine bessere Erkennung der Sprachsignale erzielt. Da dieser Chip beim iPhone 4 nicht zum Einsatz kam, wäre ein Einsatz von Siri auf dem Vorgängermodell nicht sinnvoll, da die Störungsrate dementsprechend hoch wäre.

Hacker beweisen das Gegenteil!

Auf den ersten Blick erscheint diese Aussage durchaus plausibel, doch stellt sich dadurch auch die Frage, wie es Hackern möglich war, die Sprachsteuerung auf dem iPhone 4 zum Laufen zu bringen. Im Internet kursieren verschiedene Videos, die belegen, dass die Sprachsteuerung auf dem iPhone 4 eingesetzt werden kann. Zudem scheint die Spracherkennung ebenfalls sehr gut zu sein und eine Verwendung ohne Probleme möglich.

24Jan/12Off

Apples Sprachsteuerung Siri auf dem iPod touch – Einfacher als gedacht!

Seit dem 4. Oktober 2011 ist das aktuell neueste Smartphone aus dem Hause Apple, das iPhone 4S, nun schon auf dem Markt. Eine der wohl aufregendsten Neuerungen, die der kalifornische IT-Konzern mit dem neuen iPhone-Modell veröffentlicht hat, ist die Sprachsteuerung Siri. Diese war für viele Apple-Fans, aber auch für viele Menschen, die bisher noch kein iPhone hatten, einer der wichtigsten Gründe, sich für die Anschaffung des neuen iPhone 4S zu entscheiden.

Siri stellt stets neue Herausforderung dar

Schon seit dem ersten Tag, an dem das iPhone 4S in den Verkaufsregalen stand, versuchen sich Hacker daran, Siri auch auf anderen iDevices als dem iPhone 4S zum Laufen zu bekommen. Doch in der Regel probierten diese die Sprachsteuerung auf das iPhone 4 oder das iPhone 3GS zu portieren. Aber auch das iPad hatte für entsprechende Versuche bereits herhalten müssen. Da sich Apple bei Siri allerdings etwas ganz Schlaues bei der Programmierung hatte einfallen lassen, gestaltete sich die Portierung von Siri auf andere Geräte jedoch schwieriger als gedacht. Dennoch gelang es diversen Programmierern, die Sprachsteuerung auch auf anderen Apple-Geräten als dem iPhone 4S zum Laufen zu bekommen – und zwar vollständig, inklusive einer Verbindung zu den Apple-Servern. Dafür bedurfte es aber stets eines enormen Programmieraufwands.

Siri erfolgreich auf iPod touch portiert

Nun hat der Programmierer AppleGordon bewiesen, dass es im Grunde gar nicht notwendig ist, die Sprachsteuerung Siri grundlegend programmiertechnisch zu verändern, um diese auf andere Geräte aus dem Hause Apple zu übertragen. So hatte er schlicht und einfach ein Backup seines iPhone 4S auf einen neuen iPod touch übertragen und schon befand sich auch die Sprachsteuerung auf diesem iDevice. Zwar nimmt Siri derzeit noch keine Verbindung zu den Apple-Servern auf, da hierzu der entsprechende Berechtigungscode nicht mitübertragen wird. Doch wird es sicherlich kein allzu großer Aufwand sein, auch diese Hürde zu überwinden. Immerhin funktioniert aber bereits die Diktierfunktion via Spracheingabe problemlos. Wir dürfen also gespannt sein, ob und wann es AppleGordon nun gelingen wird, eine Verbindung zu den Apple-Servern herzustellen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

19Jan/12Off

Apples Sprachsteuerung Siri unter Beschuss – Vom Second Steve!

Es war der 4. Oktober des vergangenen Jahres 2011, nur ein einziger Tag, bevor der Apple Mitgründer und langjährige CEO von Apple, Steve Jobs, aufgrund eines Krebsleidens verstarb. Mitten auf dem Apple Campus in Cupertino hatte der weltweit reichste IT-Konzern sein neues Smartphone der Öffentlichkeit präsentiert: das iPhone 4S. Ein ganz besonderes Gimmick des neuen Apple Smartphones war die Sprachsteuerungssoftware Siri, die weltweit großes Interesse weckte und für viele Apple-Fans beinahe der einzige Grund war, sich überhaupt das neue iPhone 4S anzuschaffen. Doch nun macht sich ein Mann auf, sich gegen Siri auszusprechen. Der zweite von drei Gründern, Steve Wozniak, hatte sich einem Bericht der US-amerikanischen Nachrichten-Webseite The Daily Beast zufolge sowohl kritisch über das iPhone als auch über Siri geäußert.

Wozniak übt harsche Kritik an Siri

Viele Jahre hatte Steve Wozniak seinen Namensvetter Steve Jobs begleitet. Immerhin hatten sie gemeinsam mit Ronald Wayne am 1. April 1976 die Firma Apple gegründet. Wayne teilte dem Daily Beast mit, die Sprachsteuerung Siri habe durch ihren Einsatz im iPhone 4S deutlich an Funktionen einbüßen müssen. Schon bevor Siri überhaupt offiziell verfügbar war, habe er die Software bereits nutzen können. Und hier seien sowohl der Funktionsumfang als auch die Umsetzung deutlich besser gewesen als nun auf dem iPhone 4S. Nicht einmal an den Apple-Servern lässt er ein gutes Haar, denn hier sei ein ordentlicher Bedarf an Nachbesserungen zu erkennen.

Android-Navigation besser als beim iPhone?

Auch in punkto GPS-Navigation weiß Wozniak so einiges, um das Apple Smartphone schlecht da stehen zu lassen. So behauptet er etwa, dass ein Smartphone mit Android als Betriebssystem eine wesentlich bessere Ausstattung hätte, als jedes iPhone. Denn schließlich würde man die Maps für Android-Smartphones ständig aktualisieren.

Bei so viel Kritik, die es hier von Steve Wozniak hagelt, ist es doch verwunderlich, dass er ein iPhone sein Haupt-Handy nennt. Dies begründet er damit, dass ein iPhone nun einmal deutlich besser aussieht und auch die Bedienung viel besser von der Hand geht als bei einem Android Smartphone.

6Jan/12Off

Siri entwickelt sich immer mehr zum Datenfresser

Als Apple im vergangenen Jahr sein neuestes Smartphone Modell, das iPhone 4S, auf dem Apple Event in Cupertino der Öffentlichkeit präsentiert hatte, stach vor allen Dingen ein Merkmal des neuen Apple Boliden besonders hervor: die Sprachsteuerung namens Siri. Mit dieser Software haben iPhone 4S User die Möglichkeit, ihr Smartphone per Spracheingabe zu steuern und können ihm sogar Fragen zum Wetter oder den anstehenden Terminen stellen, die von Siri prompt beantwortet werden. Es kann aber auch über die Sprachsteuerung zum Beispiel ein neuer Termin angelegt oder eine SMS an eine bestimmte Person versendet werden. Die Software kennt nahezu keine Grenzen.

Siri verdoppelt den Datenverbrauch

Noch vor einigen Monaten ging man davon aus, dass Siri kaum Datenvolumen verbrauchen würde. Doch inzwischen sind neue Informationen zum Datenverbrauch von Siri aufgetaucht. Siri sorgt dafür, dass das verbrauchte Datenvolumen beim iPhone 4S rund doppelt so hoch ist, wie das der iPhone 4 User. Die Internetplattform arieso.com hat hierzu eine Studie durchgeführt, die zu genau diesem Ergebnis gekommen ist.

Neben Siri sollen aber auch die ständige Synchronisierung von zum Beispiel Terminen und Kontakten mit den Servern von Apple und auch der stetige Abgleich der Musik-Playlists für einen explosionsartigen Anstieg des Datenverbrauchs verantwortlich sein. Somit trägt die iCloud also ebenfalls einen großen Teil dazu bei. Somit ist also eines klar: Gerade einmal ein einziges Prozent aller Mobilfunknutzer ist für den Verbrauch von etwa 50 Prozent des gesamten Datenvolumens verantwortlich. Zurzeit wird vermutet, dass der mobile Datenverkehr wohl bis zum Jahr 2016 auf das zehnfache ansteigen wird.

19Dez/11Off

Kommt der iPod demnächst mit Siri auf den Markt?

Nachdem iPhone, iPad und iTV in den letzten Wochen und Monaten die Gerüchteküche bestimmten, tauchte nun einmal wieder ein Gerücht zum Musikspieler iPod auf. Wie die New York Times berichtet, soll der US-amerikanische Technologie-Konzern Apple weitere tragbare iDevices planen, bei denen die Sprachsteuerung Siri zum Einsatz kommen soll. Unter anderem soll Apple an einem iPod arbeiten, der am Handgelenk getragen werden kann und auf Anweisungen per Spracheingabe reagieren soll. Allerdings scheinen die Prioritäten im Hause Apple momentan noch anders verteilt zu sein, denn bislang wurde diese Entwicklung nur an ein kleines Team übergeben.

Bisherige Modelle bieten eine optimale Grundlage

Der aktuelle iPod nano kann mit dem entsprechenden Zubehör bereits wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen werden. Beim iPod Shuffle kommt sogar schon die Sprachausgabe zum Einsatz. So kann man sich über die Kopfhörersteuerung zum Beispiel die jeweiligen Titel ansagen lassen. Die Ergänzung mit Siri wäre bei diesen Modellen eine durchaus vorteilhafte Neuerung, die die Bedienung des iPod noch erleichtern könnte. Denn dann könnte der Nutzer die gesamten Eingaben mit Hilfe der Sprachsteuerung durchführen.

Technische Herausforderung für die Entwickler

Grundvoraussetzung für die Nutzung des Sprachassistenten ist allerdings eine Verbindung mit dem Siri-Server. Da die bisherigen iPod-Modelle allerdings nicht in der Lage sind eine 3G-Verbindung aufzubauen, müssen die Entwickler nun eine Lösung finden, wie die Sprachsteuerung in Zukunft auch beim iPod zum Einsatz kommen kann. Bislang soll es einen Prototypen geben, der bereits über 3G verfügen soll. Wir dürfen also gespannt sein, welche Funktionen die kommende iPod-Generation für uns bereithält.

19Dez/11Off

iTV: US-Konzern spricht erstmals mit Medienvertretern über den Apple-Fernseher

In den letzten Wochen hatten wir schon einige Male über den Apple iTV und die damit verbundenen Gerüchte berichtet. Doch nun scheinen sich die Hinweise immer weiter zu verdichten. Denn wie das Wall Street Journal in einem aktuellen Artikel berichtet, soll sich Apple bereits mit mehreren namhaften Medienunternehmen an einen Tisch gesetzt haben, um seine Vorstellungen des zukünftigen Fernsehens vorzustellen. Bereits Steve Jobs arbeitete an dem iTV und wollte durch diese Entwicklung das Fernsehen revolutionieren.

Airplay-Schnittstelle sowie Sprach- und Gestensteuerung geplant

Bereits während der Gespräche mit den Medienvertretern soll der US-amerikanische Elektronik-Riese eine sprach- und gestengesteuerte Bedienung des Fernsehgerätes beschrieben haben. So soll es in Zukunft ohne Weiteres möglich sein, den Kanal allein durch die Sprach- oder Gestensteuerung zu wechseln oder auch gezielt nach bestimmten Fernsehsendungen zu suchen. Allerdings soll die Umsetzung dieser Technik laut Apple noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Leichter umzusetzen sei hingegen eine Airplay-Schnittstelle, über die das drahtlose Streaming von iPhone und Co. auf das Fernsehgerät möglich wäre. Zusätzlich soll der iTV einen Wechsel des Filmstreamings auf das Apple Smartphone und Tablet erlauben. Auch eine Nutzung des Synchronisationsdienstes iCloud sei geplant. Ob allerdings auch der Empfang des herkömmlichen TV-Programms über das Antennenkabel und den Kabelanschluss geplant ist, gab Apple bislang noch nicht bekannt. Eines steht allerdings jetzt schon fest: Der iTV richtet sich vor allen Dingen an Besitzer eines Apple-Gerätes.

Vage Aussagen zur Hard- und Software

Ausschlaggebend für diese Gespräche war anscheinend das Interesse der Medienunternehmen an Apples Plänen bezüglich eines neuen TV-Gerätes. Allerdings hielt sich Apple wie immer bedeckt und machte nur vage Aussagen im Bezug auf die Hard- und die Software des Gerätes. Des Weiteren habe Apple auch keine eindeutigen Aussagen bezüglich der Lizenzierung von TV-Sendungen getätigt. Allerdings wäre es durchaus denkbar, dass der US-Konzern die Rechte an diesen Sendungen direkt von den Sendern erwerben wird. Wir dürfen also gespannt sein und uns auf ein weiteres innovatives Apple Produkt freuen! Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden, was den iTV angeht.

13Dez/11Off

Bekommt Siri schon bald Verstärkung durch Gestensteuerung?

Wie vor kurzem bekannt gegeben wurde, hat der US-amerikanische Konzern Apple wohl ein Patent für eine eigene Gestensteuerung beantragt. Dadurch dürfte Microsofts Kinect wohl enorme Konkurrenz bekommen. Wird Apple dadurch die Bedienbarkeit der Mac-Rechner vollkommen neu gestalten?

Apples Gestensteuerung könnte die Mac-Bedienung revolutionieren

Schon Microsoft hatte durch seine Gestensteuerung Kinect die Bedienung der Xbox wahrlich revolutioniert. Und auch Sony will bei der Playstation 3 offensichtlich schon bald eine Gestensteuerung einführen. Auf diesen Zug will nun offenbar auch Apple aufspringen, denn aus dem nun eingereichten Patent geht hervor, dass das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino eine Steuerung plant, die vollkommen ohne Maus und Tastatur auskommen wird. So soll ein Mac schon bald nur noch mit den Händen gesteuert werden können. Eine solche Bedienbarkeit wäre in der Tat etwas Revolutionäres bei den Apple-Computern. Denn Bewegungen der Hand beziehungsweise der Finger sollen dann dreidimensional erfasst werden können und das Magic Trackpad würde seine Daseinsberechtigung verlieren. Sogar Kopfbewegung und Mimik soll die neue Technik erkennen und deuten können.

Patent auf Gestensteuerung wurde bereits 2005 beantragt

Schon im Jahr 2005 hatte Apple einen Patentantrag auf eine Gestensteuerung eingereicht, der dem IT-Konzern schließlich im September 2011 endlich zugesprochen wurde. Bei dem aktuellen Patentantrag soll es sich lediglich noch einmal um einen ergänzenden Nachtrag handeln, der wohl die dreidimensionale Erfassung behandelt.

Durch die Gestensteuerung könnte die Sprachsteuerung Siri des iPhone 4S optimal ergänzt werden, auch wenn der neue Patentantrag hierüber kein Wort verliert. Doch wird es Apple sicherlich in Erwägung ziehen, Siri auch auf anderen iOS-Devices und auch weiterer Apple-Hardware zum Einsatz zu bringen. Hier ist zum Beispiel bereits seit geraumer Zeit Apples neuer iTV im Gespräch, der schon im kommenden Jahr auf den Markt kommen wird und ebenfalls wohl über Siri verfügen soll.