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10Okt/12Off

eBooks und eMagazine immer beliebter bei den Deutschen!

Bei den deutschen Lesern setzen sich so genannte eBooks und eMagazine immer weiter durch. Zwar hat sich der Markt in Deutschland noch nicht so stark entwickelt wie zum Beispiel in den USA, doch sind die digitalen Bücher und Zeitschriften auch hierzulande deutlich auf dem Vormarsch. Laut einer Umfrage, die von BITKOM in Auftrag gegeben wurde, nutzen derzeit rund elf Prozent der deutschen Bürger die Möglichkeit digitale Bücher über eBook-Reader, Tablets oder Computer zu lesen. Im Frühjahr 2010 lag die Anzahl der eBook-Leser in Deutschland noch bei vier Prozent.

Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung ist zum einen der Fortschritt im Bereich der eBook-Reader und Tablet-PCs, aber auch das immer größer werdende Angebot der Verlage und Autoren im Bereich eBooks. So werden inzwischen immer mehr Zeitschriften und Bücher sowohl als gedruckte als auch als digitale Version herausgegeben. In vielen Fällen sind die digitalen Ausgaben sogar preisgünstiger als die Papierversion. Betrachtet man die Vorteile, die ein eBook bietet, so ist es nicht überraschend, dass immer mehr Leser zur digitalen Version greifen. Denn mit nur einem eBook-Reader oder Tablet können die Nutzer mehrere Bücher bequem mitnehmen und im Urlaub oder im Café lesen.

Auch die Verfügbarkeit ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Mittlerweile findet man im Internet zahlreiche Anbieter über die eBooks und eMagazine gekauft und heruntergeladen werden können. Über den Anbieter PagePlace zum Beispiel erhält man nicht nur aktuelle Bestseller und bekannte Zeitschriften, auch Bücher, die im Handel bereits vergriffen sind, kann man hier noch nachbestellen und bequem über das Internet herunterladen.

 

25Nov/11Off

Stiftung Warentest: Samsung Galaxy Tab 10.1 überholt Apple iPad 2

Obwohl Apple mit dem iPad bislang die Tablet-Branche nach Belieben beherrschte, unterlag das iPad 2 nun in einem Vergleichstest der Stiftung Warentest dem Galaxy Tab 10.1 aus dem Hause Samsung. Für die Dezember Ausgabe nahm die Stiftung Warentest insgesamt 14 Tablets unter die Lupe. Testsieger war das Samsung Galaxy Tab 10.1 – dicht gefolgt vom Apple iPad 2.

Trotz Verkaufsverbot auf Platz 1!

Erst vor einigen Wochen hatte Apple vor dem Landgericht Düsseldorf ein Verkaufsverbot für das Konkurrenz-Tablet Galaxy Tab 10.1 erwirkt. Ausschlagend hierfür war die Ähnlichkeit des Samsung Tablets zum iPad 2. Doch der Vergleichstest der Stiftung Warentest zeigt nun, dass das Galaxy Tab 10.1 durchaus eine starke Konkurrenz für das iPad 2 darstellt.

Neben dem Apple iPad 2 und dem Samsung Galaxy Tab 10.1 überprüfte die Stiftung Warentest noch zwölf weitere Geräte. Darunter befanden sich drei Tablets mit einem 7 Zoll-Display und elf Geräte, die mit einem Display von bis zu zehn Zoll ausgestattet waren. Mit dabei waren unter anderem das Motorola Xoom, das Acer Iconia Tab, das Lenovo Thinkpad sowie das Sony Tablet S. Für die Bewertung der einzelnen Tablets überprüften die Tester neben der Funktion auch die Handhabung, die Leistung des Akkus, das Display sowie die technische Ausstattung der einzelnen Geräte.

Note 2,2 für das Samsung Galaxy Tab 10.1

Das Samsung Galaxy Tab 10.1 überzeugte vor allen Dingen durch sein Display, das eine hervorragende Bildqualität aufweist, den leistungsfähigen Akku sowie die einfache Synchronisation mit dem PC. Abzüge erhielt das Galaxy Tab hingegen für den nicht erweiterbaren Speicher sowie die nicht vorhandenen USB- und HDMI-Slots. Dennoch benotete die Stiftung Warentest das Samsung Galaxy Tab 10.1 mit der Gesamtnote gut (2,2).

Doch auch das iPad 2 konnte bei zahlreichen Punkte überzeugen. So wertete die Stiftung Warentest beim Apple Tablet das Gewicht sowie die Handhabung als positiv, aber auch die Kamera mit Videofunktion, die gute Synchronisation über iTunes sowie die in großer Zahl verfügbaren Apps. Bei der Laufzeit des Akkus konnte das iPad das Galaxy Tab 10.1 sogar noch um eine halbe Stunde schlagen. Allerdings können die Nutzer auch beim iPad 2 den Speicher nicht erweitern. Insgesamt erhielt das iPad 2 die Note 2,3 und liegt somit knapp hinter dem Samsung Tablet.

3Nov/11Off

Apple verliert vor Gericht gegen spanischen Tablet-Anbieter N-TK

Immer wieder kam es in den letzten Wochen und Monaten zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Unternehmen wegen diverser Patentverletzungen. So hatte der US-amerikanische Elektronik-Riese Apple etwa gegen den südkoreanischen Konkurrenten Samsung geklagt und tatsächlich auch in Deutschland einen Verkaufsstopp für das Galaxy Tab 10.1 erwirken können. Doch nun war zur Abwechslung einmal nicht Samsung, sondern eine andere Firma an der Reihe.

Apple zieht in Spanien vor Gericht – und verliert!

Dementsprechend hat Apple in einem gerichtlichen Streit um das geschützte Design seines iPad nachgeben müssen. Der Technologie-Konzern aus dem kalifornischen Cupertino hatte vor einem Gericht im spanischen Valencia gegen den spanischen Tablet-Produzenten Nuevas Tecnologías y Energías geklagt. Dieser soll mit seinem Tablet namens "N-TK", das bis November 2010 vertrieben wurde, das Design des iPad von Apple kopiert haben. Doch das spanische Gericht sieht die Sache anders und wies die Klage von Apple nun ab.

Apple erhält Gegenklage

Nuevas Tecnologías y Energías dreht den Spieß nun allerdings um und klagt seinerseits gegen Apple, da der Konzern zahlreiche N-TK Tablets durch den spanischen Zoll hatte beschlagnahmen lassen. Diese wollte das spanische Unternehmen aus China importieren. Unter anderem stand N-TK plötzlich auf der EU-Liste der Produktpiraten, was dem Unternehmen selbstverständlich nicht gerade Pluspunkte bei Kunden einräumte. Vor Gericht hatte Apple das gleiche Geschmacksmuster vorgebracht, wie es bereits vor dem Düsseldorfer Landgericht und auch in den Niederlanden eingesetzt wurde.

In den spanischen Medien wurde zu seiner Zeit berichtet, dass sich der spanische Tablet-Anbieter bei der spanischen Aufsichtsbehörde über Apple beschwert hatte, da sich der iPad-Hersteller wettbewerbswidrig verhalten würde. Eigenen Angaben zufolge will N-TK nun Apple auf Schadensersatz verklagen, da durch diesen Rechtsstreit große Einnahmeverluste entstanden seien.