Planet-Apfel.de
26Apr/110

Mit Flipboard alles im Überblick behalten

Die neue und kostenpflichtige App News.me ermöglicht iPad-Besitzern, sich im Zeitungsstil alle Nachrichten von Facebook oder Twitter anzusehen und wirbt damit, dass automatisch unwichtige Nachrichten ausselektiert werden. Mit Flipboard bekommt man den Zeitungsstil ebenfalls - allerdings kostenlos!

Die App Flipboard erfreut sich an großzügiger Beliebtheit, denn man kann sich jegliche Neuigkeiten aus Facebook, Twitter oder Online-Zeitungen direkt in einer App ansehen und direkt darüber Freunden antworten, oder selbst auf Facebook eine Nachricht posten. Mit Flipboard spart man sich also viele verschiedene Apps. Nicht umsonst wurde diese App im vergangenen Jahr zur App des Jahres gekürt!

Abgesehen von der Auswahl von Facebook, Twitter, Flickr, Instgram oder Google Reader, die mit Anmeldung des eigenen Accounts sich automatisch verbinden und Neuigkeiten in Flipboard anzeigen, bietet sich auch eine vielfältige Auswahl anderer Nachrichtendienste an, wie "The Guardian", "Telegraph News", oder "Word News". "FlipPhotos", "FlipStyle", "FlipTech" und "Inside Flipboard" runden das Angebot an News und Fotos ab.

Auch wenn Flipboard nicht automatisch unwichtige Neuigkeiten ins Nirwana verbannt, ist diese kostenlose Lösung fürs iPad absolut nützlich, um sich die Anschaffung der verschiedenen Apps für alle gewünschten Nachrichten zu sparen. Und am Ende wird man vielleicht ohnehin lieber selbst wählen wollen, was man für wichtig hält und was man ignoriert.

Das eigene Magazin fürs iPad kann man sich im App-Store kostenlos runter laden. Hier geht es zum Download.

2Mrz/110

iPad vs. Zeitung

Aufgrund ständig sinkender Auflagenzahlen im Print-Bereich hat die Branche schnell einen neuen Markt für sich entdeckt: Die Zeitungs-Apps. Doch steckt im App Store wirklich derart hohes Potenzial für den Journalismus oder handelt es sich auch hierbei nicht um eine langfristige Lösung?

Immer mehr Verlage klagen gerade inmitten einer Finanz- und Wirtschaftskrise wie wir sie zurzeit erleben über niedrige Auflagen und sinkende Werbeeinnahmen. Da viele die herkömmliche Zeitung als Print-Ausgabe nicht mehr in allen Fällen als modern ansehen, hat man sich dazu entschlossen neue Wege zu gehen. Vor allem das iPad von Apple bietet hier scheinbar großes Potenzial. Aber wie viel Erfolg steckt wirklich in den Zeitungs-Apps?

Die bislang gestarteten Zeitungen und Zeitschriften im App Store erzielten mehr oder weniger großen Erfolg. Den großen Durchbruch erlebten sie jedoch bis heute noch nicht. Das bestätigt auch eine neue Studie der FH Hannover aus dem Januar dieses Jahres. Man befragte in erster Linie junge Menschen, um herauszufinden, ob sie eine iPad- oder Print-Ausgabe einer Zeitung attraktiver finden. Ein Großteil der Befragten entschied sich trotz technischen Fortschritts für die herkömmliche Zeitung auf Papier.

Interessant ist diesbezüglich zum Beispiel die Feststellung, dass mit 74 Prozent knapp Dreiviertel der Ansicht ist, dass bei gleichem Inhalt die App-Version der Zeitung günstiger sein sollte. Bislang geht der Trend jedoch eher dahin, dass die App-Versionen der Zeitungen nicht wesentlich preiswerter sind. 94 Prozent der Befragten gehen übrigens davon aus, dass die Print-Zeitung in absehbarer Zeit nicht verschwinden wird.

12Feb/110

Zeitungsverlage setzen Hoffnung ins iPad

Trotz der eher ernüchternden Downloadzahlen sehen die meisten Zeitungsverlage zuversichtlich in die Zukunft und erwarten hohe Umsätze dank dem iPad. Doch kann Steve Jobs mit seinem iPad eine ganze Branche retten? Wird eine einzige Erfindung ausreichen, damit unzählige Journalisten der Zeitungsverlage auch weiterhin ihren Job behalten?

Wie planet-apfel.de bereits in einem älteren Artikel berichtete, hat Rupert Murdoch vor einiger Zeit endlich seine iPad-Zeitung „The Daily“ gestartet. Erhältlich ist diese digitale Zeitung jedoch ausschließlich für Amerikaner. iPad-Besitzer aus anderen Ländern wie zum Beispiel auch Deutschland werden vom neuen Projekt bislang noch ausgeschlossen. Der Erfolg dieses überaus teuren Projekts (Murdoch investierte insgesamt etwa 30 Millionen Dollar) bleibt jedoch noch abzuwarten. Fraglich bleibt auch, ob man es schaffen wird mit nur 99 Cent pro Leser als wöchentliche Pauschale zurechtzukommen. Murdoch sieht sein neues Projekt als enorm innovativ und sagt dazu zum Beispiel bei der Veröffentlichung, dass „der Journalismus neu definiert wird“.

In Deutschland sind momentan 30 von insgesamt 50 Apps der Verlage als digitale Zeitung zu lesen. Das zumindest gibt der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger an. Hierzulande besitzen aktuell etwa 350.000 Menschen ein iPad von Apple. Klar, dass da der ein oder andere an einem Projekt wie „The Daily“ interessiert wäre und überdies auch bereit wäre dafür entsprechend zu bezahlen. Die Frage wird trotzdem sein, ob man es auf Dauer schaffen wird, die Leser dafür zu sensibilisieren, für hochwertigen Journalismus zu bezahlen.

8Feb/110

Verleger stellen konkrete Forderungen an Apple

Die neuen Richtlinien von Apple in Bezug auf die journalistischen Angebote sind für viele Verleger schlicht inakzeptabel. Man möchte sich das Geschäftsmodell nicht exakt von Apple vorschreiben lassen. Jetzt mischt sich auch der europäische Zeitungsverlegerverband ENPA in die Diskussion ein und fordert eine Lockerung der neuen Richtlinien.

Der Verband teilte in diesen Tagen mit, dass man mit der derzeitigen Situation in Hinsicht auf die journalistischen Angebote auf iPad, iPhone & Co. unzufrieden ist. Die Verlage sollen die Freiheit von Apple bekommen, selbst zu entscheiden welches Bezahlmodell sie favorisieren. Darüber hinaus sollen die einzelnen Verlage auch jeweils individuell den Preis der jeweiligen virtuellen Magazine bestimmen können. Die Deutsche Presseagentur (DPA) sprach Apple konkret auf das Statement des europäischen Zeitungsverlegerverbandes an. Doch hier schweigt man zum momentanen Zeitpunkt noch.

Nachdem in der vergangenen Woche die iPad-Tageszeitung „The Daily“ veröffentlicht wurde, teilte man bei Apple gleichzeitig mit, dass man ein einheitliches Abo-Modell einführen wird. Dabei wird den Verlagen unter anderen vorgeschrieben, dass die journalistischen Inhalte auch über iTunes angeboten werden müssen. Die Meinung des europäischen Zeitungsverlegerverbandes repräsentiert aktuell etwa 5.200 Tageszeitungen in 23 europäischen Ländern. Apple sollte sich also bemühen relativ zeitnah einen Kompromiss zu finden. Andernfalls könnten sich diverse Verlage von einer Zusammenarbeit mit Apple distanzieren.

16Jan/110

Erste iPad-Zeitung startet später

Eigentlich hatte man den Start der ersten iPad-Tageszeitung für die kommende Woche geplant. Doch jetzt wurde bekannt, dass es wegen Problemen bei Apple zu einer Verzögerung gekommen ist. Eine planmäßige Veröffentlichung ist also nicht mehr möglich. Aber wann wird die erste rein digitale Tageszeitung für das iPad endlich auf den Markt kommen?

Einen Rückschlag mussten die Entwickler der neuen iPad-Zeitung „The Daily“ in diesen Tagen hinnehmen. Wie der Blog „All Things Digital“ in einem aktuellen Beitrag berichtet, gibt es scheinbar Probleme mit Apple. Genauer gesagt geht es dabei um ein neues Abo-Feature, das mittels iTunes angewendet werden soll. Die Verzögerung soll laut derzeitigen Informationen mehrere Wochen betragen. Wann genau „The Daily“ aber starten kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar.

Die Manager dieses Projektes sind übrigens keinesfalls unbekannt: Es handelt sich dabei um Rupert Murdoch, Chef des Medienkonzerns News Corp. sowie Apple-Guru Steve Jobs. Momentan arbeiten an der iPad-Zeitung etwa 150 Mitarbeiter. Der Preis für „The Daily“ soll überraschend günstig ausfallen: Nur 99 Cent müssen Anwender pro Woche für eine Ausgabe der digitalen Zeitung bezahlen. Murdoch geht momentan von etwa 800.000 Abonnenten aus. Für die Startphase entstehen übrigens Kosten in Höhe von 30 Millionen Dollar.

22Nov/100

iPad-Zeitung schon ab nächstem Frühjahr?

Mittlerweile gibt es ja bereits das ein oder andere Nachrichtenmagazin, das mittels entsprechender Apps seine Informationen auch via iPad zur Verfügung stellt. Was es bislang jedoch noch nicht gibt ist eine eigene Zeitung nur fürs iPad. Doch laut aktuellen Medienberichten steht dem Start der ersten iPad-Zeitung so ziemlich nichts mehr im Wege. Schon bald soll sie auf den Markt kommen.

Die Idee, eine eigene iPad-Zeitung zu entwickeln, ist nicht überaus neu. Doch die Tatsache, dass es endlich mal geschafft wurde auch eine entsprechende Umsetzung in die Realität zu organisieren, ist schon unglaublich. Die erste Online-Zeitung, die ausschließlich für das iPad gedacht ist, soll dabei den Namen „Daily“ tragen. Wie alle anderen Zeitungen soll auch die iPad-Zeitung täglich erscheinen und auf die Apple-Tablets der Kunden geladen werden.

Ein besonders positiver Aspekt ist dabei der überaus günstige Preis. Pro Woche soll die iPad-Zeitung lediglich 0,99 Euro kosten. Ein fester Preis steht bis dato aber noch nicht fest. Schon jetzt arbeiten 100 Journalisten an der neuen Zeitung fürs Apple-Tablet. Außerdem auch einige Ingenieure vom Hersteller Apple. Neben normalen Berichten soll die neue Zeitung darüber hinaus auch noch Videomaterial zur Verfügung stellen. Die neue „Daily“-Zeitung wird also nicht nur für die normalen Tageszeitungen, sondern auch für TV-Sender durchaus eine Konkurrenz darstellen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist der Start der iPad-„Daily“ im Laufe des Frühjahrs 2011 geplant.

18Nov/100

Erste Regionalzeitung auf dem iPad

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ist deutschlandweit die erste regional orientierte Zeitung, die ihr Angebot auch über das iPad zur Verfügung stellt. Ab dem heutigen Donnerstag haben iPad-Nutzer die Chance sich täglich die aktuelle Ausgabe der Zeitung online zu kaufen.

Als erste Regionalzeitung ist der „Kölner Stadt-Anzeiger“ ab sofort auch im App Store vertreten. Hier haben Besitzer des iPads ab heute die Möglichkeit sich die iPad-Ausgabe der Zeitung jeweils am Vortag schon gegen 20 Uhr herunterzuladen. Eine Ausgabe der Zeitung als Version fürs iPad kostet momentan 0,79 Euro. Ein Abonnement ist für günstige 17,90 Euro im Monat buchbar.

Beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ legt man großen Wert darauf, dass die Inhalte nicht einfach ein automatisiertes Abbild der Zeitung darstellen. Man wird sich zukünftig bemühen, dass dem Leser auf dem iPad besondere Extras wie zum Beispiel das Ansehen von Filmen ermöglicht werden. Darüber hinaus will man die Inhalte der Zeitung perfekt auf die iPad-Ausgabe anpassen. Man darf gespannt sein inwiefern sich das neue Online-Angebot der Zeitung durchsetzen wird. Schließlich ist der „Kölner Stadt-Anzeiger“ die erste regionale Zeitung, die über das App Store erhältlich ist.