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13Feb/121

Foxconn erneut in den Medien – Diesmal im US-amerikanischen Radio

Immer wieder hat Foxconn in den letzten Monaten mit negativen Schlagzeilen zu kämpfen. Es vergeht inzwischen kaum eine Woche, in der wir nichts über die schlechten Arbeitsbedingungen, die Beschäftigung von Kindern oder etwa die Selbstmorde von Mitarbeitern in den Fertigungsstätten des taiwanesischen Zulieferers zu lesen bekommen. Nun hat es die unter dem Namen Foxconn bekannte Hon Hai Precision Industry Co. Ltd. aber auch in die Radios geschafft.

Mike Daisey ermittelt auf eigene Faust im Foxconn-Werk in Shenzhen

Der US-amerikanische Radiosender Chicago Public Radio produziert bereits seit dem Jahr 1995 eine einstündige Hörfunksendung, die jede Woche übertragen wird und sogar weltweit als Podcast verfügbar ist. Die Rede ist von "This American Life". Die Sendung wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa mit dem Peabody Award oder dem George Polk Award. Die Macher dieser preisgekrönten Sendung haben sich nun dem US-amerikanischen Monologist, Autor und Actor Mike Daisey gewidmet, der eine Foxconn Produktionsstätte im chinesischen Shenzhen besuchte und sich persönlich von den örtlichen Gegebenheiten überzeugt hatte.

Daisey hatte sich gegenüber Foxconn als Geschäftsmann ausgegeben und konnte so getarnt den gesamten Betrieb in aller Seelenruhe unter die Lupe nehmen und sogar mit diversen Mitarbeitern des Werks sprechen. So konnte er etwa herausfinden, dass minderjährige Mitarbeiter von der Geschäftsleitung angehalten werden, bei möglichen Kontrollen wegen ihres tatsächlichen Alters zu lügen, wie etwa im speziellen Fall eines 13-jährigen Mädchens. Auch konnte Daisey einen Vorfall in Erfahrung bringen, bei dem ein Arbeiter nach einer 34 Stunden andauernden Schicht tot umgefallen ist.

Daiseys Bericht als Podcast verfügbar

Der Radiosender hat selbstverständlich auch diese Sendung wieder als Podcast im World Wide Web bereitgestellt, so dass sich alle Welt einen eigenen Eindruck von der bewegenden Berichterstattung Daiseys verschaffen kann.

20Jan/120

Apple-Zulieferer Foxconn wieder einmal groß in den Schlagzeilen

Seit sich im Jahr 2010 einige Arbeiter des taiwanesischen Auftrags-Herstellers aufgrund der mehr als schlechten Arbeitsbedingungen das Leben genommen hatten, kommt es im Hause Foxconn immer wieder zu negativen Schlagzeilen. Erst am 12. Januar hatten wir wieder einmal über Unruhen in einer Foxconn Produktionsstätte im chinesischen Wuhan berichtet. Hier hatten rund 150 Arbeiter bessere Arbeitsbedingungen gefordert. Doch anstatt den Forderungen der Arbeiter nachzukommen, durften sich diese entscheiden, ob diese ihr Arbeitsverhältnis bei Foxconn kündigen möchten, oder ob sie sich doch lieber wieder in die Produktionshalle begeben. Daraufhin hatten sich zahlreiche Mitarbeiter zu einem Massenselbstmord auf das Dach der Produktionsstätte begeben, um den Arbeitgeber unter Druck zu setzen.

Foxconn-Arbeiter für Arbeitgeber nur Tiere

Wie zurzeit berichtet wird, ist offenbar der Direktor des Zoos in Taipeh zu einem Neujahrsevent eingeladen worden, um einen Vortrag über Tierhaltung abzuhalten. Den Managern des Konzerns wurde auferlegt, die Erkenntnisse des Zoodirektors auf die Fabriken und deren Arbeiter anzuwenden. Terry Gou, seines Zeichens Chef von Foxconn, hatte höchst selbst ausgesagt, Menschen seien auch nur Tiere und es bereite ihm Kopfschmerzen, wenn er mehr als eine Million Tiere managen muss.

Auftragshersteller bekommt immer mehr Kritik

Foxconn ist einer der bekanntesten Auftragshersteller, der etwa für solche Konzerne wie Sony oder HP tätig ist. Der wohl bekannteste IT-Hersteller ist allerdings Apple, dessen iPhone, iPad und diverse Notebooks in den Produktionsstätten von Foxconn produziert werden. Immer wieder gerät das Unternehmen in die Medien und wird stets stark kritisiert. Dies nicht zuletzt wegen der überaus schlechten Arbeitsbedingungen. Um die Kosten so niedrig wie nur möglich zu halten, hat Foxconn seine Produktionshallen nach China verlegt und lässt dort die Arbeiter rund um die Uhr in Schichten arbeiten.

13Jan/120

Apple kümmert sich um Probleme bei seinen Zulieferbetrieben

Wie wir bereits am Donnerstag berichtet haben, gab es in China am 2. Januar einige Ausschreitungen in einer Produktionsstätte von Foxconn. Das südkoreanische Unternehmen ist bereits seit geraumer Zeit einer der zahlreichen Zulieferbetriebe des US-amerikanischen Elektronik-Riesen Apple. Nachdem rund 150 Mitarbeiter in dem Foxconn-Werk im chinesischen Wuhan eine Lohnerhöhung forderten, diese aber nicht bekommen sollten, haben sich diese auf dem Dach der Fabrik versammelt und mit Massenselbstmord gedroht. Bereits im Jahr 2010 gab es schon einige Selbstmorde in Foxconn-Werken. Diese waren auf die überaus schlechten Arbeitsbedingungen zurückzuführen.

Apple reagiert auf wachsende Kritik

Nachdem die Kritik an Apples Zulieferbetrieben immer weiter wächst, hat sich der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino nun dazu aufgemacht, sich dem Problem anzunehmen. Als erste Handlung wurde nun von Apple eine Liste veröffentlicht, auf der beinahe alle Zulieferbetriebe aufgelistet sind, die für den Computerhersteller tätig sind, wie zum Beispiel Sony oder Intel, aber auch zahlreiche kleine und teils unbekannte Herstellerbetriebe. Gemeinsam mit dieser Liste wurde auch ein ausführlicher Bericht veröffentlicht, in dem die Ergebnisse der Werksbesichtigungen festgehalten sind. In diesem Bericht wird unter anderem angegeben, dass bei gerade einmal etwa 38 Prozent aller Zulieferbetriebe die mit Apple vereinbarte maximale Arbeitszeit von nicht mehr als 60 Stunden in der Woche einhalten wird. Bei den restlichen 62 Prozent scheint es demnach wohl zu extremen Differenzen zu kommen. Auch in punkto Arbeitslohn für geleistete Überstunden hat Apple enorme Missstände entdeckt, ebenso was den Umgang mit gefährlichen Abfallstoffen angeht. Bei einigen Betrieben wurde sogar Kinderarbeit aufgedeckt und es kam offenbar sogar zu Diskriminierungen von schwangeren Mitarbeiterinnen.

Apple wird Zulieferbetriebe nun häufiger inspizieren

Tim Cook, seines Zeichens CEO von Apple, ließ vor kurzem in einem Interview verlauten, dass sich Apple in Zukunft mehr um die Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferbetrieben kümmern werde. Insgesamt wolle man nun etwa doppelt so oft wie bisher bei den Betrieben vorbei schauen. Apple will künftig endlich etwas gegen die grausamen Arbeitsbedingungen bei einigen seiner Zulieferer unternehmen und deutlich härter dagegen vorgehen. Die Kritik an dem kalifornischen Unternehmen, die spätestens seit der Selbstmordserie im Jahr 2010 aufkam, hat nun also endlich Früchte getragen. Es bleibt zu hoffen, dass den Worten auch bald Taten folgen werden.

19Dez/110

Explosion fordert 61 Verletzte – Apple untersucht Vorfall in Pegatron-Produktionsstätte

Laut eines aktuellen Berichts der Nachrichtenagentur Reuters kam es am vergangenen Samstag in einer Produktionsstätte des Apple-Zulieferers Pegatron in Shanghai zu einer Explosion. Hierbei wurden 61 Menschen verletzt. 23 Verletzte mussten sogar ins Krankenhaus eingeliefert und dort entsprechend behandelt werden.

Werk hatte seinen Betrieb noch nicht aufgenommen

Die Produktionsstätte der Pegatron-Tochter Riteng Computer Acessory befindet sich im Industrieviertel Songjiang und soll in Zukunft die Fertigung der iPad 2 Rückseiten übernehmen. Wie Reuters berichtet, soll das Werk seinen Betrieb noch nicht offiziell aufgenommen haben. Bis zum Wochenende wurden in dieser Produktionsstätte lediglich Inspektionen durchgeführt und Testläufe für die Produktion der iPad-Bauteile gestartet.

Bei der Explosion sollen laut Reuters auch Maschinen beschädigt worden sein. Dies könnte unter Umständen zu einem Lieferengpass im ersten Quartal 2012 führen. Bislang stehen die Maschinen in der Produktionsstätte noch still. Die genaue Unfallursache ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht bekannt. Die Regierung leitete nun allerdings eine Untersuchung ein, die die Ursache aufklären soll. Parallel dazu arbeiten auch Pegatron und der US-amerikanische Elektronik-Konzern Apple an der Aufklärung dieses Vorfalls. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sei zudem bestrebt, so schnell wie möglich die Ursache für diese Explosion herauszufinden.

Explosion leider kein Einzelfall

Leider kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen und sogar Schließungen von Produktionsstätten der Apple-Zulieferer. Vor allen Dingen das Unternehmen Foxconn stand lange Zeit im Mittelpunkt der Berichterstattung. Grund hierfür waren nicht nur die Umweltbelastungen durch die Produktionsabläufe, sondern auch mehrere Suizide, die sich innerhalb des Personals ereignet hatten.

22Mai/111

Explosion bei Apple-Zulieferer

Beim größten Zulieferer des Hardware-Riesen Apple ist es am vergangenen Freitag zu einer Explosion gekommen. Aktuellen Informationen zufolge gibt es Tote und Verletzte. Das Unglück ereignete sich in dem Gebäude, in dem der Zulieferer Foxconn das iPad 2 produziert.

Nachdem wir erst kürzlich wieder über die scheinbar immer noch schlechten Arbeitsbedingungen beim Apple-Zulieferer Foxconn berichtet haben, ist es am vergangenen Freitag zu einem tragischen Unglück in einer der Fabrikhallen im chinesischen Chengdu gekommen. Eine Explosion hat hier bislang zwei Menschen das Leben gekostet. Weitere 16 Mitarbeiter wurden verletzt.

Die Explosion ereignete sich laut der Nachrichtenagentur Sina Tech gegen 19 Uhr chinesischer Zeit. Infolge der Explosion sind wahrscheinlich auch giftige Stoffe ausgetreten. Zwar gibt es bislang noch keine konkreten Informationen zur Ursache der Explosion, man geht bislang jedoch davon aus, dass Feinstaub für das Unglück verantwortlich ist.  Bei der Fabrik in Chengdu handelt es sich um sehr neue Produktionshallen, die erst seit etwa einem Jahr in Betrieb sind.

Fraglich ist, ob es wegen dem Unglück in dem iPad-2-Werk zu Lieferengpässen des beliebten Tablet-PCs kommen wird. Aktuell sieht es jedoch nicht danach aus.

5Mai/110

Foxconn: Wieder harte Vorwürfe

Erst vor einiger Zeit berichteten wir von den scheinbar katastrophalen Arbeitsbedingungen, die beim Apple-Zulieferer Foxconn herrschen. Nachdem internationale Medien Druck auf den Zulieferer ausübten, hat man die Löhne zumindest teilweise erhöht. Aber schon jetzt gibt es neue Vorwürfe gegen den umstrittenen Zulieferer.

Noch immer scheinen beim Apple-Zulieferer Foxconn die Arbeitsbedingungen noch nicht zu stimmen. In einem aktuellen Medienbericht wurde dem Konzern nämlich wiederholt vorgeworfen unverantwortlich mit seinen Mitarbeitern umzugehen. Die Rede ist in erster Linie von viel zu vielen Überstunden, die geleistet werden müssen. Darüber hinaus hält man sich wie es aussieht nicht immer an die vorher vereinbarte Regel, dass nach sechs Tagen Arbeit ein freier Tag folgt.

Der Grund für die Vernachlässigung der Arbeitnehmerrechte ist wahrscheinlich die hohe Nachfrage nach Apple-Produkten. Vor allem die Nachfrage für das iPad der zweiten Generation ist momentan absolut bombastisch. Die Profitgier bringt den Zulieferer wahrscheinlich wieder dazu die alten zum Teil menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen einzuführen. Wie interne Informationen von Lohnabrechnungen deutlich zeigen, sind bis zu 96 Überstunden von manch einem Mitarbeiter geleistet worden. Und das innerhalb von nur einem Monat. Erlaubt sind lediglich 36 Überstunden pro Monat. Außerdem gibt ein Angestellter des Unternehmens an, dass er 13 Tage am Stück durcharbeiten musste. Auch die anderen Arbeitsbedingungen bzw. die Unterkunft der Mitarbeiter sei ziemlich grenzwertig und teilweise unzumutbar.

31Mrz/110

Japan: Erste Zulieferer stoppen Produktion

Nach der verheerenden Katastrophe in Japan ist vor Ort jede Hilfe notwendig. Immer mehr Meldungen erreichen uns von immer neuen Todesopfern. Doch nicht nur die Menschen in Japan, sondern auch die nationale und internationale Wirtschaft leiden wegen dem katastrophalen Erdbeben. Infolge des Dramas berichteten wir bereits von eventuellen Verzögerungen auch in der Produktion von Apple-Produkten.  

Für die meisten Menschen in Japan ist es auch drei Wochen nach dem Erdbeben nicht möglich an ein normales Leben zu denken. Viele haben Todesopfer im Freundeskreis oder unter Verwandten zu beklagen, andere haben ihr Zuhause verloren. Die Arbeit ist zweitrangig geworden, da an erster Stelle natürlich die persönlichen Schicksale der Menschen stehen.

Wie abhängig wir auch in Europa von Produkten aus Japan sind, merken wir erst nach einem solchen Unglück. Infolge des schweren Erdbebens mussten viele Zulieferer von Apple aus Japan ihre Kapazitäten aus verschiedenen Gründen drastisch verringern. Die Folge: Eine löchrige Zulieferer-Kette. Da auch Apple viele Bauteile für iPad, iPod und iPhone in Japan fertige lässt, bangt das Unternehmen jetzt über eventuelle Lieferengpässe, die schon sehr bald auftreten könnten. Auch wenn einige Fabriken bereits in naher Zukunft eine Wiederaufnahme der Produktion planen, kann es noch Wochen und Monate dauern, bis sich die jeweiligen Liefersituationen wieder vollständig entspannt und normalisiert haben.

6Mrz/110

Foxconn verlegt Standort für 200.000 Mitarbeiter

Den Hersteller Foxconn kennt spätestens seit Einführung von iPhone & Co. eigentlich jeder. Es handelt sich hierbei nämlich um den weltweit größten Elektronikhersteller und Hauptzulieferer vom Hardware-Riesen Apple. Erst vor einiger Zeit ist das Unternehmen aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen gekommen. Daraufhin hat man beschlossen die Löhne für etwa 200.000 Mitarbeiter anzupassen. Doch jetzt scheint man wieder sparen zu wollen: Der Standort der gigantischen iPhone-Fabrik soll nämlich verlagert werden – aus Kostengründen.

Das Unternehmen Foxconn will seine riesige Fabrik in Shenzhen komplett umbauen und infolge dessen hieraus ein Forschungszentrum machen. iPhones und andere Geräte sollen dann in Zukunft nicht mehr hier, sondern im chinesischen Inland gefertigt werden. Man entschied sich offenbar für diesen Schritt, weil die Löhne der etwa 200.000 Beschäftigten allein in dieser Fabrik zu hoch waren.

Von den unzähligen betroffenen Mitarbeitern erwartet man jetzt, dass diese dem Unternehmen ins Inland folgen. Diesem Aufruf werden viele chinesische Wanderarbeiter wahrscheinlich auch folgen. Sie haben auch kaum eine andere Wahl: Einen derart großen Arbeitgeber gibt es in der Region nämlich nicht nochmal.

Foxconn beschäftigt zurzeit etwa eine Million Mitarbeiter. Der gigantische Hersteller produziert für namenhafte Firmen wie Apple, Sony, Dell oder Nokia elektronische Geräte. Man darf gespannt sein, ob Foxconn es wirklich schaffen wird im Inland in den Regionen rund um Henan und Sichuan kostengünstiger zu produzieren.

16Feb/110

Bericht zu Arbeitsbedingungen der Apple-Zulieferer veröffentlicht

Dass es bei der Produktion von Waren vor allem im asiatischen Bereich nicht immer mit rechten Dingen zugeht, sollte mittlerweile eigentlich jedem bekannt sein. Wie auch schon aus der Vergangenheit bekannt hat der Hardware-Riese auch in diesem Jahr einen ausführlichen Bericht zu den Arbeitsbedingungen der Apple-Zulieferer veröffentlicht. Darin kritisiert Apple unter anderem auch die Missstände in einigen Zulieferbetrieben. Infolge mehrerer Verstöße in Bezug auf die Arbeitsbedingungen hat Apple mit einem Zulieferer jetzt sogar die Zusammenarbeit beendet.

Der Hardware-Riese scheint nach wie vor großen Wert darauf zu legen, dass die Zulieferer des Unternehmens die Arbeitsbedingungen auch in vollem Umfang einhalten. In diesen Tagen veröffentlichte man bei Apple nämlich einen Bericht genau zu diesem Thema. Daraus ging unter anderem hervor, dass es 37 ernstzunehmende Verstöße in insgesamt 137 Zulieferer-Fabriken im Jahr 2010 gab.

Dabei ging es in vier Betrieben zum Beispiel um gefälschte Lohnabrechnungen und in einem Betrieb kämen die Mitarbeiter sogar mit gefährlichen und gesundheitsschädlichen Substanzen in Verbindung. Für Apple ein nicht hinnehmbarer Umstand. Noch ernster nimmt es Apple jedoch, wenn Kinder in den Fabriken der Zulieferer beschäftigt sind. So wurden in nur einer einzigen Fabrik zum Beispiel 42 Personen gefunden, die aus Altergründen dort noch gar nicht beschäftigt hätten sein durften. Als einzige Konsequenz sah Apple hier die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Ein überaus bekannter Zulieferer ist Foxconn. Das Unternehmen aus Taiwan machte wegen schlechter Arbeitsbedingungen in der Vergangenheit viele Skandale. Daraufhin hatte man sich in der Geschäftsführung nach Lösungen für die Missstände umgesehen. So wurden in den Fabriken zum Beispiel Psychologen eingestellt, die den Mitarbeitern bei Problemen fachmännisch helfen können. Darüber hinaus hat man bei Foxconn die Löhne erheblich angehoben. Apple war mit den neuen Maßnahmen sehr zufrieden und schätzte diese auch im aktuellen Bericht zu den Arbeitsbedingungen.

22Jan/110

iPhone 5: Neue Zulieferer?

In diesen Tagen macht wieder ein neues Gerücht im Internet die Runde. Demnach soll Apple für die fünfte Version seines beliebten Smartphones auf neue Zulieferer zurückgreifen, die entsprechende Komponenten liefern sollen. Doch wie ist diesbezüglich der aktuelle Stand und wann darf man das iPhone 5 neuesten Informationen zufolge erwarten?

Wie das bekannte und seriöse News-Portal „digitimes“ in diesen Tagen berichtet, sollen für die Herstellung des iPhone 5 neue Zulieferer zum Einsatz kommen. Genannt werden sogar schon konkrete Firmen. Den Informationen zufolge sollen folgende Unternehmen als Zulieferer für das iPhone 5 eingesetzt werden: Foxlink, Foxconn Electronics, Epistar und Gold Circuit Electronics.

Fraglich bleibt natürlich inwieweit diese Unternehmen wirklich als Zulieferer für Apple zum Einsatz kommen. Eine konkrete Bestätigung seitens Apple gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nämlich noch nicht. Auch einen Veröffentlichungstermin für das iPhone 5 hat man durch Apple noch nicht bekannt gegeben. Es ist jedoch überaus wahrscheinlich, dass die neue Version von Apples Smartphone noch in diesem Jahr auf den Markt kommt. Konkret geht es dabei um einen Termin im Sommer.